Jägerprüfung im Kreis Gütersloh: 25 Prüflinge haben bestanden

5. Mai 2022

Gütersloh. Zittern vor der Prüfung war erlaubt, nicht aber beim Schießen. Das hat jetzt bei 25 von 29 Prüflingen für die Jägerprüfung im Kreis Gütersloh geklappt. Teilgenommen hatten drei Jungjägerinnen und 26 Jungjäger. Einmal im Jahr bietet die Jagdbehörde des Kreises Gütersloh die Jägerprüfung an.

Aufgrund von Corona ist im Jahr 2021 die Prüfung ausgefallen. Die Prüflinge haben sich in den vergangenen Monaten intensiv auf die Prüfung vorbereitet. In einem Ausbildungslehrgang der Kreisjägerschaft Gütersloh wurden sie sowohl auf die landesweit einheitlich abgehaltene schriftliche Prüfung, als auch auf die Schießprüfung auf dem Schießstand in Warendorf und die mündlich-praktische Prüfung im Hubertusheim in Rheda-Wiedenbrück vorbereitet.

Themen waren hierbei unter anderem: Wildbiologie, Naturschutz, Jagdhundewesen, die waidgerechte Jagdausübung, Waffentechnik und sichere Waffenhandhabung, sowie umfangreiche rechtliche Grundlagen. Mit dem Zeugnis in der Hand beantragten einige der Waidleute bereits unmittelbar nach der Prüfung ihren Jagdschein, um das Erlernte in der Praxis umzusetzen. Vier Teilnehmer haben im September noch einmal die Möglichkeit, in einer Nachprüfung in dem nicht bestandenen Prüfungsteil die Voraussetzung für die Erteilung des Jagdscheines zu erhalten.

Für diejenigen, die im kommenden Jahr ihre Jägerprüfung absolvieren möchten, kann der Ausbildungslehrgang für die Jägerprüfung 2022 im November bei der Kreisjägerschaft Gütersloh gebucht werden.

Die Prüfer: (v.l.) Jürgen Theis (Leiter der Abteilung Ordnung beim Kreis), Alfons Stammeier, Carsten Engelbrecht, Dr. Wolfgang Schwentker, Manuel Pfahlberg, Jens Brinkmann (Foto: Kreis Gütersloh)