Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 09. bis 15. Februar 2026

Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.30 – 21.30 Uhr

Theater, Theatersaal

Es ist nur eine Phase, Hase

Komödie von Stefan Vögel, frei nach dem gleichnamigen Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch

Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg

Regie: Ute Willing, Bühne und Kostüme: Tom Grasshof

Es spielen: Louis Held, Thorsten Nindel, Götz Otto, Nicola Ransom, Katja Studt

Mischa und Christiane sind glücklich verheiratet, ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin, und so könnten sie eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch zu Mischas 50. Geburtstag bietet ihm sein Chef nicht nur die Altersteilzeit, sondern sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa, gerade noch mitten im Leben, fühlt sich auf einmal alt. Sehr alt. Christiane erkennt dieses jammernde Häufchen Elend kaum wieder. Als dann noch die besten Freunde zur Geburtstagsfeier kommen, beginnt sich ein emotionaler Sturm zusammenzubrauen: der Beginn der Alterspubertät. Ein Rennrad wird angeschafft, ein Fitnessraum gebaut und der gesamte bisherige Lebensentwurf auf den Kopf gestellt, sodass keiner der Beteiligten unverändert aus diesem Abend geht. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Maxim Leo und Jochen Gutsch ist „Es ist nur eine Phase, Hase“ eine hoch amüsante und pointierte Komödie über den ganz besonderen Lebensabschnitt der Alterspubertät.

„Flott gespielte, mit Wortwitz und Situationskomik inszenierte Komödie. Das prominent besetzte Stück über die Nöte von Männern in der Midlife-Crisis trifft den Nerv der Zeit.“ (Hamburger Morgenpost)

 

 

Freitag, 13. Februar 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal

Jazz in Gütersloh

Jocelyn B. Smith Trio

Jocelyn B. Smith (Vocals, Klavier), Kai Brückner (Gitarre), Volker Holly Schlott (Saxophon, Flöte, Percussion)

„In einer Welt, die sich nach Transformation sehnt, erheben wir uns, um dem Ruf nach Veränderung zu folgen. Es ist an der Zeit, dass bewusste Künstler als Architekten des Wandels hervortreten. Wir träumen von einer besseren Zukunft für unsere Kinder, und Musik kann ihren Geist erhellen und ihnen zu höheren Zielen verhelfen. Unsere vielen Stimmen haben die transformative Kraft, zu inspirieren und eine harmonische Welt zu schaffen, oder?“

Dieser emphatische Aufruf schließt nahtlos an Jocelyn B. Smiths gesellschaftliches Engagement an, für das sie 2018 das Bundesverdienstkreuz erhielt. Als Musikerin klassisch ausgebildet und in den Welten von Klassik, Jazz und Neuer Musik gleichermaßen zuhause, glaubt sie fest an die Macht der Stimme, sei es in ihrer sozial engagierten Chorarbeit oder in ihren musikalischen Projekten. Im intimen Rahmen der Trio-Besetzung kann sich ihre ausdrucksvolle Stimme ganz und gar entfalten.

 

 

Samstag, 14. Februar 2026, 19.30 – 21.00 Uhr

Theater, Hinterbühne

Taschentheater

Girls & Boys

Von Dennis Kelly, Deutsch von John Birke

Theater Duisburg

Regie und Bühne: Alexander Vaassen, Kostüme: Christina Berger

Es spielen: Friederike Becht, Lea Sehlke und Belana Zumbrägel (Schatten)

„Ich habe meinen Mann in der Passagierschlange eines Easyjet-Flugs kennengelernt, und ich muss sagen: Der Kerl war mir auf Anhieb unsym­pathisch.“ So beginnt ihre Geschichte. Tough, entwaffnend direkt und mit viel Humor präsentiert sie ihr Leben: Wie aus Abneigung Liebe wird, sie heiraten, Kinder bekommen. Alles läuft perfekt. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt.

„Girls & Boys“ ist ein gleichermaßen lebensbejahender wie aufwühlender Monolog. Was harmlos beginnt, führt beim britischen Erfolgsautor Dennis Kelly zu einem schonungslosen Blick in die Abgründe des Menschen. „Wie kann man den Menschen verstehen, ohne Gewalt zu verstehen?“, lässt er seine namenlose Protagonistin fragen. Ein drastischer Zeugenbericht über Gewalt in Familien und Beziehungen, ein Gedankenspiel über die Zusam­menhänge von Gewalt und Männlichkeit.

„Der Regisseur Alexander Vaassen schafft herausragendes, packendes Theater, indem er genau das tut, was der Text braucht. Natürlich funktioniert das nur mit einer phänomenalen Darstelle­rin. […] Und so ist eine großartige Aufführung entstanden, die das Publikum durchschüttelt und begeistert. Applaus im Stehen an einem gut besuchten Montagabend.“ (Theater der Zeit)

 

 

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