Wer Udo Lindenbergs unverwechselbare Stimme und den Sound seines Panikorchesters live hören möchte, hat dazu am Samstag, 14. Februar, in Harsewinkel die nächste Gelegenheit: Dann tritt „Der Udonaut & die Paniker“ – das Lindenberg-Tribute-Orchester – im Kulturort Wilhalm, Dr.-Pieke-Straße 2, auf.
Ab 20 Uhr lässt die Tribute-Show einige der größten Hits und bewegendsten Songs des Rockmusik-Urgesteins Udo Lindenberg wieder aufleben. Wer dabei sein will, sollte sich schnell Karten sichern: Tickets gibt es zum Preis von 25 Euro + Gebühren im Vorverkauf bei allen Vorverkaufsstellen und unter wirverticken.de. Restkarten sind an der Abendkasse (30 Euro) erhältlich. Einlass ist ab 19 Uhr.
Für alle Udo-Fans ist das Konzert ein Muss: „Man schließt die Augen und ist sich sicher: das muss Udo Lindenberg sein, der da singt“, sagte jüngst ein Udo-Fan nach einem Konzert von „Der Udonaut & die Paniker“ völlig begeistert. Das unterstrich Lindenberg-Pianist Jean-Jacques Kravetz, als er sagte, dass es stimmlich auch der echte Udo sein könnte, der da das Mikro schwingt: „Und die Band hat das Zeug, zum neuen Panikorchester zu avancieren“, sagt Kravetz.
Die gesamte Panik-Familie kommt zusammen und bringt die Weisheiten des großen deutschen Rockpoeten auf die Bühne. „Bei Udo findet man für jede Lebenslage einen Text oder eine Textzeile. Du findest in jeder Situation etwas, das Dir Mut macht“, sagt der Udonaut, der eigentlich Dominik Feist heißt: „Aus seinen Songs spricht ungefiltert menschliche Wärme, tiefer Respekt und politische Haltung. Sein Werk ist stilistisch unglaublich facettenreich, die Songs so unterschiedlich in ihrer musikalischen Sprache, und doch sind sie alle echt.“
Musiker, Sänger und Sängerin bezeichnen sich selbst als Udo-infiziert. Die achtköpfige Formation verbindet teils langjährige Freundschaften. Gitarrist Patrick „Paddel“ Johannsen war der erste Gitarrenlehrer von Bassist Christian Hähnel: „Wir kennen uns seit 35 Jahren.“ Genau das macht es für alle so besonders: „Unser Ziel ist es, eine gute Zeit zu haben. Wir machen, was wir können, egal was andere sagen“, sagt Christian Hähnel: „Und das ist das geilste Hobby, dass man haben kann.“
Genau dieses Gefühl springt aufs Publikum über, das bei „Horizont“ minutenlang im Chor singt, oder bei „Reeperbahn“ abtanzt. Sängerin Jasmin Antic: „Wir sind alles ganz eigene Charaktere. Die Atmosphäre, das Zwischenmenschliche auf und hinter der Bühne macht es total schön.“
Der Undonaut und die Paniker haben den Anspruch, den typischen Lindenberg-Sound druckvoll und authentisch rüberzubringen, so dass die Zuhörenden keinen Unterschied merken. Christian Hähnel: „Udo Lindenberg ist die wahrscheinlich unberechenbarste musikalische Konstante in unserem Sprachraum. Er macht seit 50 Jahren auf Irrwegen unbeirrt sein Ding, er inspiriert uns, er rührt uns, wühlt uns auf und wir werden beim Hören und Spielen seiner Musik auf magische Weise irgendwie Teil seiner großen Panik-Family.“
Die Texte sind Programm, wenn der Trommler losrockt wie ein Verückter und der Typ am Bass aufspielt wie ein vom Jenseits geschickter. Mit einem Sänger, der nicht nur stimmlich, sondern auch in seinem ganzen Wesen dem Original zum Verwechseln ähnlich ist, haut die Truppe dem Publikum im Bahnhof St. Pauli die größten Udo-Lindenberg-Songs der vergangenen Jahrzehnte um die Ohren. Übrigens: Wer 2024 schon dabei war, sollte wiederkommen: Die Setlist ist gespickt mit einigen neuen Songs.
Apropos Referenzen: Jörg Sander, Gitarrist des Panikorchesters, meinte einst zwinkernd: „Woah, ihr seid ja besser als das Original.“ Und Steffi Stephan, Gründungsmitglied und Bassist des legendären Original-Panikorchesters, hat vor Begeisterung seinen Hut gezogen.


