Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 16. bis 22. Februar 2026

Donnerstag, 19. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

SchLaDo

Zucchini Sistaz

Tag am Meer

In ihrem Programm „Tag am Meer“ versprechen uns die Zucchini Sistaz eine kurzweilige Konzertreise gen Küste. Mit sirenenhaft anmutendem Satzgesang rudern die drei sonnigen Gemüter Tina ‚La‘ Werzinger, Jule Balandat und Schnittchen Schnittker weit hinaus in die Gezeiten der Unterhaltungsmusik. Elegant und erfrischend tauchen die drei Ausnahme-Damen des deutschen Jazzschlagers nach so mancher musikalischen Perle, fischen im Grünen der Musikgeschichte und heben versunkene Schellack-Schätzchen. Mit im Gepäck haben sie wie immer Gitarre, Kontrabass, Trompete & Kinkerlitzchen, um ihren Sound im Stil der 20er-60er Jahre strandesgemäß und anmutig selbst zu begleiten. Und geplaudert wird natürlich auch – wie sich das für eine ordentliche Damenkapelle gehört: unterhaltsam, charmant und mit der gebührenden Umschweife!

Präsentiert von KulturPlus+

 

 

Freitag, 20. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Urban Priol
Im Fluss

Täglich quellfrisch, immer aktuell!

Man kann nicht zwei Mal in den gleichen Fluss steigen, sagt Heraklit, alles Sein ist Werden. Man denkt an Stuttgart 21 und merkt: der alte Grieche hatte recht.

„Alles Sein ist Werden“ – zu diesem Schluss kommt Urban Priol regelmäßig, wenn er kurz vor der Deadline an seinem Pressetext sitzt.

Einem Fluss im ständigen Wandel gleich ist auch sein aktuelles Programm. Mit Argusaugen verfolgt der Kabarettist den steten Strom des politischen Geschehens, vom stehenden Gewässer der großen Koalition über das mäandernde Rinnsal der Ampelregierung bis zu den geistigen Untiefen im braunen Sumpf. Priol ist immer am Puls der Zeit, spontan und tagesaktuell spottet er oft schneller als sein Schatten denken kann. Er grollt, donnert, blitzt und lässt so, einem reinigenden Gewitter gleich, vieles in einem hellen, heiteren Licht erstrahlen. Uferlos pflügt der Meister der Parodie durch die Nacht, bringt komplexe Zusammenhänge auf den Punkt und verwandelt undurchsichtig-trübe Strudel in reines Quellwasser. Mit Freude stürzt er sich in die Fluten des täglichen Irrsinns, taucht in den Abgrund des Absurden, lästert lustvoll und hat dabei genauso viel Spaß wie sein Publikum.

„Im Fluss.“ ist wie ein Rafting-Trip, der mit rasantem Tempo über Absätze und an Felsenblöcken vorbei durch wild schäumende Stromschnellen führt. Kommen Sie mit! Folgen Sie dem Motto eines anderen großen griechischen Philosophen, Costa Cordalis: „Steig‘ in das Boot heute Nacht!“ Sie werden es nicht bereuen.

 

 

Theater

Mittwoch, 18. Februar 2026, 18.30 – 19.30 Uhr – Eintritt frei

Theater, Theatersaal

Klangkosmos Weltmusik

Kapiw & Apappo

Emi Toko (Mukkuri, Gesang), Fukiko Goukon (Tonkori, Mukkuri, Gesang)

Ainu Gesänge | Japan

Die „Ainu“ gelten als die indigenen Bewohner Nordjapans, die ursprüng­lich überwiegend im Nordosten Japans auf den Inseln Hokkaido (ehe­mals „Ezo“ genannt), auf Sachalin und den Kurilen lebten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie von Japan kolonisiert und umgesiedelt, der Gebrauch ihrer Sprache und Musik wurde untersagt. Erst im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts besannen sich die Ainu immer mehr auf ihre Traditionen. „Kapiw“ (Möwe) und „Apappo“ (Blume) sind die Ainu­-Künstlernamen zweier Schwestern, die die Lieder ihres Volkes von ihrer Großmutter lernten. Beide sind Expertinnen für zeitgenössische Ainu­-Musik im traditionellen Stil und Sängerinnen. Der Klang ihrer Stimme und Instrumente ist erfüllt von der Seele ihrer Vorfahren.

Mit Unterstützung von Bürgerstiftung Gütersloh

 

 

Samstag, 21. Februar 2026, 19.30 – 21.20 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026, 19.30 – 21.20 Uhr

Theater, Theatersaal

Peer Gynt

Schauspiel von Henrik Ibsen

Burgtheater, Wien

Regie: Thorleifur Örn Arnarsson, Bühne und Kostüme: Daniel Angermayr, Musik: Gabriel Cazes

Es spielen: Lilith Hässle, Mavie Hörbiger, Barbara Petritsch, Nils Strunk, Johannes Zirner

Peer Gynt ist eine längst zum Mythos gewordene Theaterfigur – ein egozentrischer Träumer, ein Antiheld sowie eine Identifikationsfigur in einer irr gewordenen Welt. Als junger Mann verlässt Peer Gynt seine norwegische Heimat und geht auf eine Reise durch Kontinente und durch das eigene Ich, schwebend zwischen Traum und Realität – immer auf der Suche nach seiner Rolle im Leben. Er durchwandert Gebirge und Wüs­ten, überquert Meere und Flüsse, trifft auf Fabelwesen aus anderen Wel­ten. Er kommt in Amerika zu Reichtum, erlebt sich in Afrika als spirituellen Menschen und lässt sich schließlich in Ägypten in einem psychiatrischen Krankenhaus zum Kaiser krönen.

Mit einem kleinen Ensemble und Mavie Hörbiger in der Titelrolle unter­nimmt der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson eine Erkun­dung der zentralen Fragestellung des Textes: Wer bin ich? Bin ich ein Bettler oder ein Kaiser? Bin ich der Anfang oder das Ende?

„… dieser Peer Gynt wächst dem Publikum ans Herz. Hörbiger überzeugt von Szene zu Szene mehr, und ihre Kolleginnen und Kollegen stehen ihr kaum nach. Wer ertappt sich beim letzten Auftritt nicht dabei, sich ein paar Tränen aus den Augen zu wischen? Ein erstaunlich berührender Abend findet sein würdiges Ende.“ (FAZ)

Mit Unterstützung von Reinhart Müller Stiftung

 

 

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

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