Erlebnisreiche Skitage in Südtrirol: 51 Wintersportler begeistert

Harsewinkel/Percha (scl). Sieben abwechslungsreiche Skitage haben 51 Wintersportfreunde mit dem Skiclub Harsewinkel in Südtirol verbracht. Skifahrer und Snowboarder im Alter zwischen 20 und 79 Jahren aus Harsewinkel und Umgebung nahmen bei überwiegend sonnigem Wetter die bestens gepflegten Pisten am Kronplatz, bei Sexten-Innichen und rund um das Alta-Badia-Gebiet unter die Bretter. Die obligatorische Runde um die Sella (Sellaronda) wurde diesmal gegen den Uhrzeiger gefahren. Dadurch war die Orientierung etwas schwieriger. Die Skisafari wurde von Lucas Wolk und Markus Pochmann organisiert.

Auch die Skilangläuferinnen und -langläufer trafen gute Bedingungen an. Die Loipen waren bestens gespurt. Die Freunde des nordischen Skilaufs waren in Oberrasen im Antholzertal, im Pustertal von Welsberg bis Toblach, in der Nordic Arena in Toblach und weiter zum Toblacher See, bis zum Blick zu den drei Zinnen unterwegs. Die Ausdauersportler absolvierten bei ihren Touren auch Teilstrecken des Drei-Zinnen-Ski-Marathons, dessen 50. Ausgabe gerade stattgefunden hatte. Die Veranstaltung gilt als „härtestes Rennen in den Dolomiten“.

Für die Benutzung der Loipen zahlten die Ostwestfalen eine Gebühr in Höhe von 65 Euro. Dafür können sieben Tage lang bis zu 900 Kilometer gespurte Strecken abgelaufen werden. Die Langlaufgebiete werden überwiegend mit dem Pustertal-Express und mit Bussen angefahren.

Untergebracht waren die heimischen Skisportler in einem Vier-Sterne-Hotel in Percha, unweit des Kronplatzes. Dort wurden nach dem Skifahren die Sauna und der Pool zur Entspannung genutzt. Auch das obligatorische Après-Ski kam nicht zu kurz. Das gesellige Beisammensein fand nach dem Skitag entweder direkt am Bus oder unter dem Schirm an der Talstation in Reischach statt. Unterhaltsame Abende mit Ehrungen und Quizfragen rundeten das einwöchige Wintervergnügen ab.

Unfälle und andere unerfreuliche Vorkommnisse blieben aus. Entsprechend positiv fiel das Fazit aus: „Alle waren begeistert“, berichtet der Vorstand.

Die prächtige Kulisse mit einem riesigen Schneemann auf dem Kronplatz-Plateau in Höhe von 2275 Metern war wie gemacht für ein Gruppenfoto einiger Teilnehmer der Skisafari. Foto: privat