Kreis Gütersloh testet Sirenen: Landesweiter Warntag am Donnerstag

Foto: Kreis GT

Am Donnerstag, 12. Februar, findet der landesweite Warntag statt. Um 11 Uhr beginnt der Probealarm. So soll eine flächendeckende Informierung der Bevölkerung im Ernstfall gewährleistet werden. Ziel dieses Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel sowie die Funktionalität der unterschiedlichen Warnmittel zu testen. Neben den Sirenen wird die Bevölkerung auch über weitere Kanäle auf den Probealarm aufmerksam gemacht. Dazu werden Warntexte über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an verschiedene angeschlossene Stellen wie Rundfunksender, App-Server und Warn-Apps wie NINA gesendet. Außerdem nutzen die Mobilfunkanbieter das Cell-Broadcast-System, um Warnmeldungen per SMS direkt auf das Handy zu übertragen.

Um 11 Uhr ertönt zunächst eine einminütige Entwarnung mit einem gleichbleibenden Heulton. Danach folgt eine einminütige Warnung mit einem auf- und abschwellenden Heulton. Abschließend ertönt eine weitere einminütige Entwarnung mit einem gleichbleibenden Heulton. Zwischen den einzelnen Tonfolgen liegen jeweils Pausen von fünf Minuten. Gegen 11.20 Uhr wird die Entwarnung über alle zuvor genutzten Warnkanäle und Endgeräte ausgesendet. Diese Entwarnung der Bevölkerung wird in diesem Jahr erstmals auch per Cell-Broadcast erfolgen.

Einen besonderen Fokus will das NRW-Innenministerium in diesem Jahr auf das Thema Selbstschutz richten. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass sich die Bevölkerung eigenständig vorbereitet, weil die individuelle Vorsorge eines jeden Einzelnen Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten könne, so das Ministerium. Das Ministerium des Innern hat dazu die Broschüre ‚Selbstschutztipps für den Katastrophenfall‘ herausgegeben:www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/versionen_selbstschutzguide Hier wird neben dem Thema Warnung auch auf Themen wie Notfallvorräte, Blackout etc. eingegangen.