Kultur Räume Gütersloh: Das Programm im Mai 2026

Stadthalle

Samstag, 09. Mai 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

15 Jahre Markus Krebs
Das Beste aus 6 Live-Programmen

Wenn einer weiß, wie man große Hallen mit Kneipenhumor füllt, dann er: Markus Krebs, der Mann hinter dem Bauch, der mit einem Barhocker, einem Mikrofon und einem unerschütterlichen Ruhrpott-Charme vom Stammtisch auf die großen Bühnen der Nation gestiegen ist. Seit 15 Jahren jagt bei ihm ein Gag den nächsten – ehrlich, derb, direkt und mit einer Gagdichte, die ihresgleichen sucht.

In seinem neuen Jubiläumsprogramm serviert der Hocker-Rocker das Beste aus sechs legendären Live-Shows – eine geballte Ladung Humor, gewürzt mit frischen Gags aus dem Kneipenleben, voll aus dem echten Leben gegriffen. Markus Krebs ist Kult, sein „Brennholzverleih“ längst zur Marke geworden, seine Pointen millionenfach geteilt, seine Shows landauf, landab ausverkauft.

Es fühlt sich an, als würde man mit ihm an der Theke sitzen – mit einem Bier in der Hand und einem Dauergrinsen im Gesicht. Ehrlich. Authentisch. Zum Brüllen komisch.

Das ist Markus Krebs: 15 Jahre Live-Comedy, 6 Programme, Millionen Fans – und noch lange kein Ende in Sicht.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets – für einen Abend, der garantiert legendär wird!

Markus Krebs – 15 Jahre. Ein Mann. Ein Mikro. Kein Tempo. Aber ein Gag nach dem anderen.

 

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 18.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

G.G. Anderson & Die Junx

G. G. Anderson:

Zahlreiche Veröffentlichungen von Alben und Singlehits wie Sommernacht in Rom, Sommer, Sonne, Cabrio, Mädchen, Mädchen, Cheerio, Am weißen Strand von San Angelo, Mama Lorrain, Santa Lucia – versunken im Meer, Die Sterne von Rom, Und wenn Tirol am Nordpol wär, Weiße Rosen schenk ich dir, Nein heißt ja und viele andere, prägen seine musikalische Vergangenheit und Gegenwart.

Der Großmeister des deutschen Schlagers schrieb zahlreiche Hits für Roland Kaiser, Heino, Rex Gildo, Mireille Mathieu, Engelbert, Audrey Landers und viele andere mehr.

Über 1.000 Titel sind bisher das Resultat seines großen Kompositionstalents.

2024 veröffentlicht G.G. Anderson sein 30. Album mit dem Namen Sieben Leben. Darauf klingt der Kultstar moderner und frischer denn je – seine neuen Titel zeigen den Sänger und Songwriter nochmal von einer ganz anderen Seite. Die vorab veröffentlichte Single Du hast den Teufel geküsst und der Nachfolger Sieben Leben wurden zu Hits.

2025 steht unter dem Motto: 40 Jahre Sommernacht in Rom.

Noch heute ist G.G. Anderson auf jeder Veranstaltung ein Garant für gute Stimmung! Er bringt jede Gala, jedes Firmen- oder Stadtfest in Schwung! Egal ob ein gemischtes Schlagerevent, ein Oktoberfest oder eine Kurveranstaltung, er packt jedes Publikum mit seinen fröhlichen Songs und seiner unnachahmlichen Art!

The Junx:

Die Hamburger Musiker Christopher Garbers und Gunnar Schmidt sind zusammen Die JunX. MUSIK, MUSIK, MUSIK! Das sind die Hashtags, die den Lebensweg der zwei Sänger markieren. Denn ja, sie machen Musik! Und das schon seit sie kleine Jungs sind.

Mit ihrem Debütalbum „BÄM!“ gelingt ihnen 2017 der Sprung über die norddeutsche Tiefebene hinaus. Alle Single-Auskopplungen erreichen in Hitparaden, Verkaufs- und DJCharts Top-Platzierungen.

Die ARD-Sendung „Immer Wieder Sonntags“ und der ZDF-„Fernsehgarten“ laden Die JunXmehrfach in ihre Sendungen ein. So wächst eine treue Fangemeinde, die weit über ihre Heimatstadt hinausreicht. Mit weit über 1000 Auftritten insgesamt sind Die JunX sehr erfolgreich unterwegs und ein beliebter Schlager- und Deutschpopact auf großen und kleineren Bühnen.

Das zweite Album „SEELENMENSCHEN“ erscheint 2022 und wird live im ausverkauften Ohnsorg-Theater in Hamburg den Fans und Pressevertretern vorgestellt. Engagierte Texte und Erlebnisse z.B. aus der Pandemiezeit, aber auch Begegnungen mit vielen Menschen auf und abseits der Bühne prägen dieses Album. Sieben Single-Auskopplungen werden veröffentlicht und landen allesamt in den deutschen Airplaycharts (Konservativ).

Ein starkes Statement ist der Titelsong des Albums Seelenmenschen: „Uns ist es egal, wo jemano herkommt oder wieviel Geld oder wichtige Freunde er oder sie hat. Es kommt nicht darauf an, ob du mit dem Porsche oder dem Fahrrad zu unserem Konzert fährst, ob du eine Frau oder einen Mann liebst oder welcher Religion du angehörst“, sagen Die Junx zur Botschaft des Textes.

„Wichtig ist uns, sich gegenseitig mit Respekt und Toleranz zu begegnen.“

2024 beginnt ein weiteres Kapitel für Die JunX. Sie lernen den Produzenten Achim Jannsen (Kontor Records) kennen. Dort wo eigentlich die angesagtesten DJs der Club Szene ein- und ausgehen, fühlen sich auch Die JunX sofort wohl. Und diesen Einfluss hört man den gemeinsamen Produktionen wie z.B. DANN SCHLÄGT DIE LIEBE EIN oder der Folgesingle HUNDERTTAUSEND KILOMETER auch sofort an. Auf soundlich internationalem Niveau verschmelzen hier diverse Genres von Schlager über Pop bis Dance. Modern und fresh, Sounds aus dem Hier und Heute.

Die zwei Entertainer haben sich in den letzten Jahren durch eine enorme Livepräsenz auch auf großen Festivals, Seereisen und Volksfesten jeglicher Art eine immer größer werdende Fangemeinde erspielt. Kein Wunder, denn Christopher und Gunnar sind live permanent unterwegs und leben damit ihre Leidenschaft – und das ist die Musik! Auch mit der aktuellen Single GÄNSEHAUT LÜGT NIE werden Die JunX sicher wieder viele neue Zuhörer und Follower gewinnen können.

 

 

Donnerstag, 21. Mai 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

SchLaDo

Daphne de Luxe

Artgerecht – Ein tierisch menschliches Programm

Daphne de Luxe ist vielseitig interessiert und ihre treuen Fans wissen: Aus ihr hätte ebenso eine erfolgreiche Zoologin werden können. Das vorhandene Fachwissen verblüfft. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis diese Themen in einem ihrer Bühnenprogramme landen.

Die Comedienne zieht in ihrem Programm „Artgerecht – Ein tierisch menschliches Programm“ auf humorvolle Art und Weise Parallelen zwischen Mensch und Tier, erklärt, warum Männer den Frauen so gern ins Dekolleté schauen und teilt mit ihrem Publikum überraschende Erkenntnisse. Unterhaltsamer kann ein Abend kaum sein.

Präsentiert von KulturPLUS+

 

 

Freitag, 22. Mai 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

WDR 4 sing(t) mit Guildo

Das Mitsing-Spektakel kehrt zurück: „WDR 4 singt mit Guildo“. Diese Tour wird die Zuschauer zu einer mitreißenden Reise durch die 80er Jahre und die größten Klassiker entführen. 

Für die WDR 4-Hörer schlüpft Guildo Horn in die Rolle des Chorleiters. Die größten WDR 4 Lieblingshits aus den 80er Jahren sowie unvergessene Klassiker stehen im Gesangsbuch des Meisters und warten darauf, gemeinsam mit dem Publikum angestimmt zu werden: von Cat Stevens über Abba, die Beatles, Queen bis hin zu Frank Sinatra. Der Zeremonienmeister und seine Combo „Die Orthopädische Strümpfe“ haben wie immer viele wundervolle Titel im Gepäck, die sie gemeinsam mit den WDR 4-Hörern singen wollen.

„Gerade in einer derart eiernden Zeit ist es enorm wichtig, ab und an die Batterien aufzuladen. Singen ist gesund und Singen macht Freude“, sagt Guildo Horn. „Ich brenne darauf, mit Euch Stimme an Stimme Hits & Klassiker zu durchsingen. Und gelobe beim Naschwerk meiner Mutter, Euch ein gestrenger, kompetenter aber vor allem geduldiger und warmherziger Chorleiter zu sein!“ Der Zeremonienmeister und seine Combo „Die Orthopädische Strümpfe“ haben wie immer viele wundervolle Titel im Gepäck, die sie gemeinsam mit Ihnen singen wollen.

 

 

Freitag, 29. Mai 2026, 16.30 – 18.00 Uhr und 19.00 – 20.30 Uhr

Samstag, 30 Mai 2026, 11.00 – 12.30 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Klasse! Wir singen – Das große Liederfest in Gütersloh 

Klasse! Wir singen, das größte musikpädagogische Projekt Deutschlands, kommt nach sechs Jahren Pause wieder in die Stadt. Bei diesem einzigartigen Projekt bereiten sich Tausende Kinder aus Grund- und

Förderschulen über mehrere Wochen im Unterricht auf ihren großen Auftritt vor. Gemeinsam lernen sie ein festes Liederrepertoire – von bekannten Volksliedern bis hin zu modernen Songs. Der Höhepunkt ist das große Liederfest, bei dem die Kinder zusammen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie begleitet von Band und Moderation auf der Bühne stehen.

Die Idee hinter Klasse! Wir singen: Kindern die Freude am gemeinsamen Singen zu vermitteln, Musik als verbindendes Erlebnis erlebbar zu machen und das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen zu stärken. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Musik Brücken baut und Gemeinschaft fördert.

Familien, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, dieses besondere Erlebnis mitzuerleben und die Kinder bei ihren Auftritten zu unterstützen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.klasse-wir-singen.de

 

 

Theater

Sonntag, 03. Mai 2026, 16.00 – 17.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Kindertheater

Die drei ??? Kids – Der singende Geist

Theaterstück nach dem gleichnamigen Buch von Ulf Blanck und Boris Pfeiffer

Westfälisches Landestheater

Für Kinder ab 6 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Onkel Titus hat eine alte Standuhr ersteigert. Kaum steht sie auf dem Schrottplatz, sind plötzlich jede Menge Leute hinter ihr her. Die drei ??? merken schnell, dass die Uhr ein Geheimnis birgt. Ein singender Geist gibt den drei Detektiven jede Menge knifflige Rätsel auf und führt sie auf eine gefährliche Spur … Warum sollte jemand eine Standuhr ersteigern und sie dann auf den Schrottplatz bringen? Hat er vielleicht entdeckt, dass sie kaputt ist?

„Der singende Geist“ ist der 49. Fall der drei Fragezeichen Kids. Er wurde extra für Theateraufführungen geschrieben und 2011 als Buch ver­öffentlicht.

 

Sonntag, 03. Mai 2026, 18.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Panoramamusik

Aires Tropicales Quintet

Ninián Rodríguez Rego (Klarinette), Ramon Alejandro Màrquez Ramos (Fagott), Jorge Daniel Ruiz Peña (Oboe), Karla Hernàndez Reyes (Horn), Claudia Veloso Alvarez (Flöte)

Cuba

Nach Jahrhunderten von Kolonialisierung, Kriegen und dem Einfluss zahlreicher Länder haben Vergangenheit und Gegenwart eine äußerst multikulturelle und vielfältige musikalische Insel hervorgebracht: Kuba. Das „Aires Tropicales Quintet“ wurde 2021 von fünf jungen Musikerinnen und Musikern aus Kuba gegründet, die sich in den Niederlanden wäh­rend ihrer klassischen Instrumentalausbildung begegnet sind. Ihr Reper­toire umfasst klassische und zeitgenössische europäische Musik sowie die mitreißenden Rhythmen Kubas, Lateinamerikas und des Jazz. Aires Tropicales hat das Vergnügen und die Mission, das kubanische Musikgut mit dem Publikum zu teilen und dabei die traditionelle Kammermusik zu bereichern.

 

 

Mittwoch, 06. Mai 2026, 11.00 – 12.05 Uhr

Theater, Theatersaal

Jugendtheater

Icarus – F**ked Up!

Ein Stück über Selbstzweifel und Freundschaft in englischer Sprache

flyingfoxtheatre/Platypus Theater

Für Zuschauer ab 14 Jahre

Bei „Icarus – F**ked Up!“ lernen wir eine kleine Familie kennen, gefangen im typischen Alltagslabyrinth. Schulstress, Geschwisterstreit, „groß wer­den“ zwischen vier Wänden, die zunehmend kleiner werden. Sam, unsere Hauptfigur, treffen wir mitten in einer seelischen Krise. Ein 15­ Jähriger, der unter Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken leidet. Er wech­selt zwischen beängstigendem Übermut und lähmender Apathie. Immer öfter folgt ihm ein schnaufender Schatten mit Hörnern – sein ganz persön­licher Minotaurus. „Icarus – F**ked Up!“ thematisiert die Stigmatisierung, Ängste und Vorurteile gegenüber jungen Menschen in seelischen Notsituationen. In starken Bildern werden Schauspiel, Figurenspiel und Animation kombiniert.

 

 

Samstag, 09. Mai 2026, 19.30 – 20.45 Uhr

Theater, Studiobühne

Taschentheater

Der merkwürdige Herr Bruckner

Ein musikalisch flottes Puppentheater zum Leben von Anton Bruckner mit Schauspiel und Streichquartett

Figurentheater die exen

Regie: Hans-Jochen Menzel

Es spielen: Dorothee Carls und Annika Pilstl (Schau- und Figurenspiel), Christian Wirth (Violine), Marcus Wall (Violine), Julian Gillesberger (Viola), Stephan Punderlitschek (Violoncello), Puppenbau: Peter Lutz, Christian Werdin, Musik: Philipp Plessmann und Spring String Quartet, Video: Tom Franke

Ein Ständchen zum 200. Geburtstag weckt den weltberühmten Komponisten Anton Bruckner aus seiner ewigen Ruhe. Froh über die Abwechslung – „I hob ja Zeit, bin ja scho tot“ –, beginnt er höchstpersönlich aus seinem Leben zu erzählen: Wie er seiner Zeit voraus neue künstlerische Wege wagte und unvergessene Meisterwerke schuf. Seinen intellektuellen Neidern zum Trotz. Die machten ihm nämlich das Leben schwer. Kaum jemand traute dem ehemaligen Dorfschullehrer solche Höhenflüge zu. Dennoch arbeitete Bruckner unbeirrt weiter. Und er würde wohl auch sei­ne 9. Symphonie beenden, aber „halt, das geht ja nicht, bin ja scho tot.“ Könnten wir ihn fragen, woher er seine Kraft dafür nahm, hätte Bruckner vielleicht geantwortet: „Gott hat mir die Musik geschenkt, ich selber war Musik. Von außen schaun wir vielleicht blöd aus, aber innen, da is ganz viel und ganz schön. In jedem von uns – ein ganzes Universum!“

Die Inszenierung „Der merkwürdige Herr Bruckner“ ist eine humorvolle Annäherung an Anton Bruckner und seine Musik, live gespielt vom „Spring String Quartet“.

„‚Der merkwürdige Herr Bruckner‘ ist ein grandioses Figurentheaterstück, das anlässlich der ‚Anton Bruckner KulturEXPO‘ aus der Taufe gehoben wurde. Das Puppenspieler­-Duo ‚die exen‘ begeisterte das Publikum mit einer bunten, lustigen, spannenden Reise durch Bruckners Leben.“ (Kronen Zeitung)

 

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 19.30 Uhr (Einführung: 18.45 Uhr)

Theater, Theatersaal

Rigoletto

Oper von Giuseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave

nach dem Schauspiel „Le Roi s’amuse“ von Victor Hugo

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Theater für Niedersachsen

Musikalische Leitung: Florian Ziemen, Regie: Shira Zsofia Szabady, Bühne und Kostüme: Sebastian Ellrich

Am Hof des jungen Herzogs von Mantua geht’s alle Tage – und Nächte – hoch her. Immer mittendrin im Geschehen der Herzog selbst, ein großer Frauenheld, und sein Hofnarr Rigoletto, der das Treiben zugleich anfeuert und bissig kommentiert. In eins der Feste platzt Monterone. Er verflucht den Herzog, der seine Tochter verführt hat, und dessen Helfershelfer Rigoletto. Das erschüttert den Hofnarren – auch er ist Vater, doch seine geliebte Tochter Gilda hält er vor aller Welt und vor allem vor dem Hof versteckt. Nur für den sonntäglichen Kirchgang darf sie das Haus verlassen. Doch just in der Kirche lernt Gilda einen armen Studenten kennen, der kein an­derer als der verkleidete Herzog ist. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Rigolettos ganze Welt droht zusammenzubrechen, und er gibt einen Mord in Auftrag.

„La donna è mobile“, die Arie des herzoglichen Tenors, kennt auch, wer noch nie eine Oper gesehen hat. Ein ungewöhnlich breites Spektrum an Leidenschaften packt Verdi in eine dichtgefügte, mitreißende musikalische Form und schafft vielschichtige Figuren. Rigoletto mit seiner Verachtung der Hofgesellschaft, an deren Verantwortungslosigkeit er sich mitschuldig macht, ist eine der faszinierendsten Gestalten der Operngeschichte.

„Ja, es gibt diese Opernabende, bei denen einfach alles stimmt: Gesang, Regie, Bühnenbild und Orchesterklang. […] ein Glücksfall, den das Premierenpublikum im ausverkauften Stadttheater zu Recht mit stehenden Ovationen feierte.“ (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

 

Montag, 11. Mai 2026, 18.30 – 19.30 Uhr – Eintritt frei

Theater, Theatersaal

Klangkosmos Weltmusik

Tsira Ndong Bibang Mvett Trio

Rodrigue Robert Ndong Bibang  (Solo Gesang, Mvett, Storytelling) 

Emmanuel Stany Ebang Nguema (Perkussion, Glocken, Chorgesang)

Stella Mindizie M’Ella (Perkussion, Glocken, Chorgesang)

Jean Remy Ogoula Latif – künstlerisch-wissenschaftliche Assistenz

Ikonische Mvett Klänge und Storytelling | Gabun

Tsira Ndong Bibang ist Mvett-Epensänger und Meistermusiker aus Gabun. Er gehört zur ethnischen Gruppe der Fang, die über Kamerun, Kongo, Gabun und Äquatorialguinea verstreut leben und eine gemeinsames Erbe mit den Völker der Bulu und Beti teilen: das Mvett, ist ein noch heute lebendiges mündliches Epos und ikonisches Musikinstrument. Der Begriff Mvett leitet sich vom Verb avett ab, was „aufsteigen“ bedeutet. Mvett offenbart eine symbolische Vorstellung vom inneren Raum des Menschen. Dieser besondere Raum besteht aus drei Hohlräumen: dem Mund-, dem Brust- und dem Bauchraum. Sie ergänzen sich und drücken eine originelle Weltsicht aus, in der sich ein äußerer und innerer Raum gegenüberstehen. 

Die drei Musiker*innen sind die Hüter der Geschichten, Weisheiten und magischen Klänge der Fang aus Gabun.

Mit Unterstützung von Bürgerstiftung Gütersloh

 

 

Donnerstag, 14. Mai 2026, 19.30 – 21.00 Uhr

 Freitag, 15. Mai 2026, 19.30 – 21.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Nebenan

Schauspiel von Daniel Kehlmann

St. Pauli Theater, Hamburg

Deutsche Erstaufführung

Regie: Ulrich Waller, Bühne: Raimund Bauer, Kostüme: Ilse Welter

Es spielen: Johanna Christine Gehlen/Isabell Giebeler/Anne Weber, Stephan Grossmann, Torsten Hammann, Oliver Mommsen, Nadja Petri, Martin Wolf/Holger Dexne, Franziska Weidling

Oliver, ein bekannter Filmschauspieler mit Wohnsitz in Berlin, trifft kurz vor einem wichtigen Casting in London unten in der Eckkneipe auf einen ihm unbekannten Nachbarn. Der fängt an, ihn mit immer neuen Details aus seinem Privatleben zu provozieren. Woher weiß er das alles? Das kann er doch nicht alles wissen, nur weil er auf der anderen Seite des Innenhofes lebt.

Er entpuppt sich als Mitarbeiter eines Kreditkartenunternehmens, der sich aus den Kontobewegungen seiner Kunden ein exaktes Bild von deren Leben machen kann. Immer wenn der Schauspieler zum Taxi will, ent­hüllt er ein neues Detail: über die Untreue der Ehefrau oder über neue Filmprojekte, die zu scheitern drohen. Und auch zu den gespielten Film­rollen des Schauspielers hat der Nachbar eine ganz dezidierte Meinung. Langsam begreift Oliver, dass es sich um einen ausgeklügelten Racheplan von jemandem handelt, der sich als Gentrifizierungsopfer und Wendever­lierer sieht.

„Regisseur Ulrich Waller bringt eine faszinierend dichte Inszenierung auf die Bühne. Am Ende gro­ßer Premierenjubel fürs gesamte Ensemble, darunter die rotzige Kneipenwirtin (Nadja Petri) und Stammgast Micha (Torsten Hammann). Ein hochspannendes Vergnügen!“ (Hamburger Morgenpost)

 

 

Sonntag, 17. Mai 2026, 15.00 – 18.00 Uhr
Theater, Studiobühne

Theaterspionage

Theater-Picknick

Theaterworkshop für Kinder und ihre erwachsenen Bezugspersonen

Für Kinder ab 6 (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Leitung: Christine Ruis

Das Picknick an der frischen Luft muss bei schlechtem Wetter warten. Das ist aber kein Grund, zu Hause zu bleiben. Raus aus dem Wohnzimmer – rein ins Theater! Beim Theater-Picknick können alle zusammen ausprobieren, welche Figuren, Rollen und Talente in euch schlummern: improvisieren, Geschichten in Szenen verwandeln, Schauspielübungen kennenlernen, verkleiden und bei alldem natürlich ganz viel Spaß haben.

Anmeldung bei:

Anna Lena Friedrichs

Tel. 05241 864-148

Annalena.Friedrichs[at]guetersloh.de

 

 

Donnerstag, 21. Mai 2026, 19.00 – 21.00 Uhr

Freitag, 22. Mai 2026, 19.00 – 21.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Theater ums Haus – Aufruhr in der Hundertwassergasse

Das Theaterstück der Paul-Gerhardt-Schule bleibt in diesem Jahr in der realen Welt: Ein Haus in einer Straße, verschiedene Hausbewohnerinnen und –bewohner, spielende Kinder im Hof, Familienstreitigkeiten, das ganz normale Leben eben. Doch eine Nachricht bringt Aufruhr in die Hausgemeinschaft. Nun ist Fantasie und Zusammenhalt gefragt. Vielleicht helfen bei der Lösung ja die Fledermäuse auf dem Dachboden? Sind die Straßenkatzen oder Ratten mit von der Partie? Oder haben die Kinder die zündende Idee? Es bleibt spannend bis zum Schluss.

Eine professionelle Band lässt das Theaterstück mit abwechslungsreicher Musik auch zu einem Ohrenschmaus werden.

Der Vorverkauf beginnt nach den Osterferien in der Schule ab dem 14.4.2026 bei der Schulverwaltungsassistentin Katrin Oesterschlink (Tel.: 05241-50524413).

Selbstverständlich sind Eintrittskarten auch an der Abendkasse erhältlich.

 

 

Mittwoch, 27. Mai 2026, 20.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Vier Jahreszeiten

Daniel Hope | AIR Ensemble

Daniel Hope (Violine), Simos Papanas (Violine), Nicola Mosca (Violoncello/Irische Harfe), Emanuele Forni (Barockgitarre), Markellos Chryssicos (Cembalo), Michael Metzler (Schlagwerk)

Irische Musik ist eine der Facetten, die den Zauber der grünen Insel ausmachen. Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne über die Schönheit Irlands anstimmt, oder der Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht stillstehen können – die Seele Irlands liegt in seiner Musik. 

Die irische Musik blickt auf eine lange Geschichte zurück, wenngleich sie sich erst in den letzten hundert Jahren weltweiter Popularität erfreut. Daniel Hope und sein AIR Ensemble, bestehend aus international renommierten und gefeierten Musikern, mit denen er bereits mit »AIR – A Baroque Journey« weltweit auf Tournee war, begeben sich nun in die reichhaltige Musikwelt Irlands: Sie gehen Mythen und Legenden der Insel sowie seiner Musik auf den Grund. Im Zentrum stehen sowohl Stücke irischer Komponisten von der Renaissance bis zum Spätbarock wie auch Werke von Georg Friedrich Händel, der im Jahr 1741/42 zu Aufführungen seines »Messiah« längere Zeit in Dublin verbracht hat.

Der Geiger Daniel Hope, der seit mehr als 30 Jahren als Solist auf der Bühne steht, wird weltweit für seine musikalische Kreativität und sein Engagement für humanitäre Zwecke geschätzt und gefeiert. Im Sommer 2026 übernimmt er die Intendanz des Gstaad Menuhin Festivals – der 70. Ausgabe des Festivals seit Gründung durch Yehudi Menuhin und Benjamin Britten. 

Für Daniel Hope ist die musikalische Reise der »Irish Roots« eng mit seiner Familiengeschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über 100 Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Für Hope, der bis heute neben dem deutschen einen irischen Pass hat, ist diese musikalische Entdeckung damit auch eine Reise zu sich selbst.

 

 

Donnerstag, 28. Mai 2026, 11.00 – 12.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Jugendtheater

On the Road again

Multimediale Lyrik-Performance

Rheinisches Landestheater

Für Zuschauer ab 14 Jahre

Gedichte sind langweilig? Und Gedichtanalysen braucht niemand, außer fürs Abi? Wir treten offiziell den Gegenbeweis an! Denn Lyrik ist überall: in Songs, Raps oder bei Poetry Slams, mal mit Reimen und mal ohne. Damit die schönsten Gedichte der Welt nicht länger in Sammelbänden herumhängen müssen, bringen wir sie auf die Bühne. Mit Sounds und bewegten Bildinstallationen erwecken wir die Verse zum Leben. Und so werden aus gerade noch rätselhaften Wortaneinanderreihungen große Geschichten vom Aufbrechen und Unterwegssein – innerlich wie äußerlich. Zusammen mit den größten Lyrikerinnen und Lyrikern aller Zeiten begeben wir uns „On the Road again“.

 

 

Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr

Samstag, 30, Mai 2026, 19.30 Uhr

Sonntag, 31. Mai 2026, 16.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Theater Extra

Bürgerbühne – Die Werkstatt! „Sie sagt. Er sagt.“

Justizdrama von Ferdinand von Schirach

Bürgerbühne Gütersloh

Regie: Pauline Miller

Für Zuschauer ab 18 Jahre

Dieses Stück thematisiert sexualisierte Gewalt und deren psychische Folgen.

„Unser Strafgesetzbuch kennt den Begriff des Bösen nicht“. So beginnt Ferdinand von Schirachs dramatisches und komplexes Theaterstück, das einen Strafprozess ohne Zeugen beleuchtet.

Die Klägerin Katharina Schlüter, eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin und Ermittlerin, beschuldigt den Angeklagten, ihren ehemaligen Liebhaber Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Sowohl für die Klägerin als auch für den Angeklagten steht bei der Urteilsfindung viel auf dem Spiel, privat wie auch beruflich.

Da es an stichhaltigen Beweisen mangelt, dreht sich der Prozess hauptsächlich um die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Anklägerin und des Angeklagten. Sie sagt. Er sagt.

Schirachs Stück beleuchtet die Komplexität der Urteilsfindung in solchen Fällen und untersucht, wie unsere sozialen Werte und vorherrschenden Vorurteile ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung über Schuld und Unschuld spielen.

Nachdem das Stück bereits in Theatern in ganz Deutschland aufgeführt und 2024 für das Fernsehen verfilmt wurde, bringt die Bürgerbühne Gütersloh nun ihre Version von Schirachs Gerichtsdrama auf die Bühne.

 

 

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

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