Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 20. bis 26. April 2026

Stadthalle

Mittwoch, 22. April 2026, 19.30 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

Das 1. Gütersloher RUDELSINGEN

Endlich kommt das Original RUDELSINGEN mit dem Team Götz nach Gütersloh. Wir singen über 2 Stunden lang gemeinsam die größten RUDELSINGEN Hits von gestern bis heute – das wird ein Fest!

RUDELSINGEN – Das Mitsing-Event für alle!

Gemeinsam singen, lachen und einen unvergesslichen Abend erleben – genau das macht RUDELSINGEN aus!

Was 2011 in Münster begann, hat sich längst zum Kultformat entwickelt. Mittlerweile strömen jeden Monat über 10.000 begeisterte Sängerinnen und Sänger in mehr als 100 Städte, um zusammen die größten Hits der Musikgeschichte zu feiern.

Wie läuft ein RUDELSINGEN-Abend ab?

Ganz einfach: Zwei Live-Musiker:innen begleiten das Publikum, die Liedtexte werden auf eine Leinwand projiziert – und dann heißt es: Mitsingen, was das Zeug hält! Das Repertoire ist so bunt wie die Teilnehmenden selbst. Von Schlager bis Rock, von aktuellen Chart-Hits bis zu unvergesslichen Klassikern ist alles dabei.

Warum RUDELSINGEN so besonders ist!

Hier gibt es keine Zuschauer, nur Mitmacher! Die Menge wird zum Chor, die Stimmung ist einzigartig – und jeder Abend entwickelt seine eigene Dynamik. Ob Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, Die Toten Hosen, Die Ärzte oder The Rolling Stones – beim RUDELSINGEN treffen Legenden auf gute Laune. 

Für Sitzplätze wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter

https://tickets.rudelsingen.de/event/das-1-gutersloher-rudelsingen-in-der-stadthalle-sc3lvi

 

 

Mittwoch, 22. April 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Gütersloh Philharmonisch

Nordwestdeutsche Philharmonie | Adrien Perruchon | sonic.art Saxophonquartett

Aram Khachaturian (1906–1978) | Masquerade-­Suite

William Bolcom (*1938) | Concerto grosso für Saxophonquartett und Orchester

Antonín Dvořák (1841–1904) | Sinfonie Nr. 4 d­-moll op. 13

Aram Khachaturian hat mit seinem „Säbeltanz“ musikalische Unsterb­lichkeit erlangt. Aber auch in anderen Werken des Armeniers wie in der „Masquerade-­Suite“ zeigen sich unbändige Energie und rhythmische Brillanz. William Bolcom wurde durch Klavierwerke, Sinfonien und zahlreiche Ragtime­-Kompositionen bekannt. Sein „Concerto grosso für Saxophonquartett und Orchester“ ist in einer gemäßigt modernen Musiksprache geschrieben und voller eingängiger musikalischer Einfälle.

Die selten gespielte vierte Sinfonie von Antonín Dvořák ist weniger der Folklore Böhmens, dafür den musikalischen Idealen von Liszt und Wagner verpflichtet. Ein unbedingt hörenswertes, mit vielen musikalischen Schönheiten versehenes Werk.

 

 

Donnerstag, 23. April 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Thomas Philipzen 

Hirn in Teilzeit

Thomas Philipzen, Teil des Münsteraner Kultkabaretts STORNO, bringt die Fortsetzung seines Best-Of-Programms auf die Bühne. In „Hirn in Teilzeit“ rast er spielend, singend und improvisierend durch die Unbeständigkeit der politisch-gesellschaftlichen Großwetterlage. Und die macht aus unserer Schaltzentrale derweil einen ordentlichen Brummschädel. Wie sollen auch 5,972 Tausend Trillionen Tonnen dieses Planeten in ein nur 1400g schweres Gehirn passen? Um den Frontallappen ordentlich zu lüften, hilft mutiges Gegenlachen. Entfesselt pendelt er zwischen Neuem und Gewesenem, verirrt sich in den Blackouts und Fettnäpfchen des modernen Menschen und stellt fest: Mensch und Fehlerbehebung verhalten sich wie Mode und Schlaghose – egal wie furchtbar, sie kommt immer wieder. Ein Abend gegen Frohstoffmangel und Scherzrhytmusstörungen.

Präsentiert von KulturPLUS+

 

 

Freitag, 24. April 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

One Night Of Dire Straits – Tribute Show 

„30 years later“ Tour

Die Dire Straits waren eine Band der Superlative.

Mit Mark Knopflers markanten Gitarrenspiel und seiner tiefen Stimme sofort erkennbar, gelang ihnen in einem knappen Jahrzehnt der Aufstieg von kleinen Bar-Konzerten auf die größten Bühnen des Planeten.

Als Gegenpol zum damalig populären Punk-Rock führten die stets klammen („Dire Straits“) Musiker mit ihren vielen musikalischen Einflüssen nur ein kurzes Nischendasein, bis sie sich in Rekordzeit zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte entwickelten und in ihrer Karriere über 120 Millionen Platten absetzten.

Mit „Sultans of Swing“ gelang ihnen Ende der 70er Jahre der Durchbruch und stellte Mark Knopfler als Sänger, Komponist und vor allem als Gitarrist in den Mittelpunkt. Ihren Zenit erreichte die Gruppe Mitte der Achtziger mit dem Song „Money For Nothing“, eine Kooperation mit „Geordie“-Landsmann Sting.

Doch der Erfolg und der große Erwartungsdruck forderten einen zu hohen Preis von den beteiligten Musikern. Nach dem Erfolg des finalen Albums „On Every Street“ (38 x Platin weltweit) und der gleichnamigen Welttournee von 1991-1992 mit insgesamt 229 Konzerten, verkündete Mark Knopfler 1995, dass die Band fortan inaktiv sei und keine öffentlichen Konzerte mehr spielen werde.

Diese finale Phase steht nun 30 Jahre später im Mittelpunkt der Tribute Show „One Night of Dire Straits“. Gitarrist und Sänger Alex Moll nimmt zusammen mit seiner exquisit besetzten Band von Live- und Studiomusikern den Zuschauer mit auf eine Reise voll faszinierender und handgemachter Musik. Mit einer Songauswahl, die nichts vermissen lässt, garantiert „One Night of Dire Straits“ einen herausragenden Konzertabend für alle Fans von Mark Knopfler, den Dire Straits und handgemachter Musik, die sofort ins Ohr geht.

 

 

Sonntag, 26. April 2026, 18.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Städtischer Musikverein Gütersloh 

Johann Sebastian Bach

Missa h-Moll (BWV 232/1)

Oster-Oratorium (BWV 249)

Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh

Nordwestdeutsche Philharmonie

Solisten:

Sopran: Ina Siedlaczek, Alt: Ulrike Malotta, Tenor: Wolfram Lattke, Bass: Klaus Mertens

Leitung: Thomas Berning

www.gt-musikverein.de

Oster-Oratorium und Kyrie-Gloria-Messe 

Wie herrlich kann doch die Freude über die Auferstehung Jesu klingen! Eines der schönsten musikalischen Beispiele dafür ist Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium (BWV 249). Während das Weihnachtsoratorium regelmäßig auf den Programmzetteln steht, die Johannes- und Matthäuspassion auch über die Fastenzeit hinaus Dauerbrenner sind, führt die anlässlich des Osterfestes 1725 entstandene Werk ein Schattendasein. Der Chor des Städtischen Musikverein Gütersloh holt die rund 35-minütige Komposition ins Rampenlicht.

Ein ebenfalls selten zu hörendes Juwel aus der Feder Bachs ist die „Kyrie-Gloria-Messe“ (Missa h-Moll, BWV 232/1). Die „Keimzelle“ der großen h-Moll-Messe steht im zweiten Teil des Abends auf dem Programm.

Besucher können sich auf ein Chorkonzert mit zwei Werken freuen, die eindrucksvoll von der Meisterschaft Bachs zeugen, tiefste menschliche Emotionen in musikalische Formen zu gießen.

Nur an der Abendkasse: Freier Eintritt für Schüler und Schülerinnen bis 18 Jahre (entsprechender Ausweis erforderlich)

 

 

Theater

Freitag, 24. April 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
Theater, Theatersaal

Etwas Besseres als den Tod finden wir überall

Singspiel mit vier Tieren, einem Paar Gutsbesitzer und Live-Musik von Martin Heckmanns

Staatstheater Kassel/Weiterspielen Productions

Uraufführung

Regie: Friederike Heller, Komposition: Masha Qrella, Bühne und Kostüme: Sabine Kohlstedt

Es spielen: Lisa Natalie Arnold, Jakob Benkhofer, Katharina Brehl, Zazie Cayla, Clemens Dönicke, Hagen Oechel, Live-Musik: Masha Qrella (Gitarre & Gesang), Andreas Bonkowski (Bass, Keyboard & Gesang)

Wie im Grimm’schen Märchen gründen Esel, Hund, Katze und Huhn eine Band, denn: „Wer singt, der ist nicht tot.“ Doch anders als bei den Bremer Stadtmusikanten sind es die vier selbst, die ihren Unterdrückern kündigen oder entfliehen: Zu viert wagen sie den Aufstand und wollen mit ihren Liedern eine bessere, solidarische Welt erzwingen. Auf ihrem Weg geraten sie schließlich erneut an die Gutsbesitzer, denen sie entkamen. Während Herr und Frau von zur Mühlen um ihren Reichtum zittern, beschleicht das Paar im Traum eine schreckliche Erkenntnis: „Wir sind die Räuber in dieser Geschichte.“

Martin Heckmanns’ preisgekröntes Stück (Finalist Mülheimer Dramatik­preis 2023) ist eine mitreißende poetisch­politische Parabel über die Herausforderungen unserer Zeit.

„Dicht, intensiv, gewaltig … Der Mensch als selbst ernannte Krone der Schöpfung, der sich Tier und Natur zum Untertan gemacht, dabei aber seine Fürsorgepflicht schlicht aus den Augen verloren hat. Das ist der Rahmen für das Singspiel, mit beeindruckend dichter und gewaltiger Sprachkunst.“ (Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

 

 

Sonntag, 26. April 2026, 15.00 Uhr

 Theater, Studiobühne

Kindertheater

Ding

Materialtheater ohne Worte

Karoline Hofmann & Julika Mayer

Für Kinder ab 2 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Dinge sind schwerweichleisekleinwarmleichtlautgroß. Da ist Gold, da ist Licht, da ist Luft, da funkelt es, da schwebt es, da ist es leicht. Dann sind es viele, dann bin ich allein. Wir fassen an, wir heben hoch, wir lassen fallen, wir kippen um, wir taumeln, tänzeln, verschwinden und verwandeln uns. Wir spielen. Mit dem Ding. Und das Ding spielt mit uns. Und dann? Mal ding, mal dings da, mal gucken, was passiert! In „DING“ lassen wir uns überraschen von den Geschichten, die auftauchen und von sich erzählen, wenn wir uns einem Ding mal ganz ausführlich widmen. Während das Ding nicht nur gegriffen, sondern auch begriffen wird, entsteht wie durch Zufall ein Stück mit Körper und Material, Ton und Licht.

 

 

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

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