Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 04. bis 10. Mai 2026

Samstag, 09. Mai 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

15 Jahre Markus Krebs
Das Beste aus 6 Live-Programmen

Wenn einer weiß, wie man große Hallen mit Kneipenhumor füllt, dann er: Markus Krebs, der Mann hinter dem Bauch, der mit einem Barhocker, einem Mikrofon und einem unerschütterlichen Ruhrpott-Charme vom Stammtisch auf die großen Bühnen der Nation gestiegen ist. Seit 15 Jahren jagt bei ihm ein Gag den nächsten – ehrlich, derb, direkt und mit einer Gagdichte, die ihresgleichen sucht.

In seinem neuen Jubiläumsprogramm serviert der Hocker-Rocker das Beste aus sechs legendären Live-Shows – eine geballte Ladung Humor, gewürzt mit frischen Gags aus dem Kneipenleben, voll aus dem echten Leben gegriffen. Markus Krebs ist Kult, sein „Brennholzverleih“ längst zur Marke geworden, seine Pointen millionenfach geteilt, seine Shows landauf, landab ausverkauft.

Es fühlt sich an, als würde man mit ihm an der Theke sitzen – mit einem Bier in der Hand und einem Dauergrinsen im Gesicht. Ehrlich. Authentisch. Zum Brüllen komisch.

Das ist Markus Krebs: 15 Jahre Live-Comedy, 6 Programme, Millionen Fans – und noch lange kein Ende in Sicht.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets – für einen Abend, der garantiert legendär wird!

Markus Krebs – 15 Jahre. Ein Mann. Ein Mikro. Kein Tempo. Aber ein Gag nach dem anderen.

 

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 18.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

G.G. Anderson & Die Junx

G. G. Anderson:

Zahlreiche Veröffentlichungen von Alben und Singlehits wie Sommernacht in Rom, Sommer, Sonne, Cabrio, Mädchen, Mädchen, Cheerio, Am weißen Strand von San Angelo, Mama Lorrain, Santa Lucia – versunken im Meer, Die Sterne von Rom, Und wenn Tirol am Nordpol wär, Weiße Rosen schenk ich dir, Nein heißt ja und viele andere, prägen seine musikalische Vergangenheit und Gegenwart.

Der Großmeister des deutschen Schlagers schrieb zahlreiche Hits für Roland Kaiser, Heino, Rex Gildo, Mireille Mathieu, Engelbert, Audrey Landers und viele andere mehr.

Über 1.000 Titel sind bisher das Resultat seines großen Kompositionstalents.

2024 veröffentlicht G.G. Anderson sein 30. Album mit dem Namen Sieben Leben. Darauf klingt der Kultstar moderner und frischer denn je – seine neuen Titel zeigen den Sänger und Songwriter nochmal von einer ganz anderen Seite. Die vorab veröffentlichte Single Du hast den Teufel geküsst und der Nachfolger Sieben Leben wurden zu Hits.

2025 steht unter dem Motto: 40 Jahre Sommernacht in Rom.

Noch heute ist G.G. Anderson auf jeder Veranstaltung ein Garant für gute Stimmung! Er bringt jede Gala, jedes Firmen- oder Stadtfest in Schwung! Egal ob ein gemischtes Schlagerevent, ein Oktoberfest oder eine Kurveranstaltung, er packt jedes Publikum mit seinen fröhlichen Songs und seiner unnachahmlichen Art!

The Junx:

Die Hamburger Musiker Christopher Garbers und Gunnar Schmidt sind zusammen Die JunX. MUSIK, MUSIK, MUSIK! Das sind die Hashtags, die den Lebensweg der zwei Sänger markieren. Denn ja, sie machen Musik! Und das schon seit sie kleine Jungs sind.

Mit ihrem Debütalbum „BÄM!“ gelingt ihnen 2017 der Sprung über die norddeutsche Tiefebene hinaus. Alle Single-Auskopplungen erreichen in Hitparaden, Verkaufs- und DJCharts Top-Platzierungen.

Die ARD-Sendung „Immer Wieder Sonntags“ und der ZDF-„Fernsehgarten“ laden Die JunXmehrfach in ihre Sendungen ein. So wächst eine treue Fangemeinde, die weit über ihre Heimatstadt hinausreicht. Mit weit über 1000 Auftritten insgesamt sind Die JunX sehr erfolgreich unterwegs und ein beliebter Schlager- und Deutschpopact auf großen und kleineren Bühnen.

Das zweite Album „SEELENMENSCHEN“ erscheint 2022 und wird live im ausverkauften Ohnsorg-Theater in Hamburg den Fans und Pressevertretern vorgestellt. Engagierte Texte und Erlebnisse z.B. aus der Pandemiezeit, aber auch Begegnungen mit vielen Menschen auf und abseits der Bühne prägen dieses Album. Sieben Single-Auskopplungen werden veröffentlicht und landen allesamt in den deutschen Airplaycharts (Konservativ).

Ein starkes Statement ist der Titelsong des Albums Seelenmenschen: „Uns ist es egal, wo jemano herkommt oder wieviel Geld oder wichtige Freunde er oder sie hat. Es kommt nicht darauf an, ob du mit dem Porsche oder dem Fahrrad zu unserem Konzert fährst, ob du eine Frau oder einen Mann liebst oder welcher Religion du angehörst“, sagen Die Junx zur Botschaft des Textes.

„Wichtig ist uns, sich gegenseitig mit Respekt und Toleranz zu begegnen.“

2024 beginnt ein weiteres Kapitel für Die JunX. Sie lernen den Produzenten Achim Jannsen (Kontor Records) kennen. Dort wo eigentlich die angesagtesten DJs der Club Szene ein- und ausgehen, fühlen sich auch Die JunX sofort wohl. Und diesen Einfluss hört man den gemeinsamen Produktionen wie z.B. DANN SCHLÄGT DIE LIEBE EIN oder der Folgesingle HUNDERTTAUSEND KILOMETER auch sofort an. Auf soundlich internationalem Niveau verschmelzen hier diverse Genres von Schlager über Pop bis Dance. Modern und fresh, Sounds aus dem Hier und Heute.

Die zwei Entertainer haben sich in den letzten Jahren durch eine enorme Livepräsenz auch auf großen Festivals, Seereisen und Volksfesten jeglicher Art eine immer größer werdende Fangemeinde erspielt. Kein Wunder, denn Christopher und Gunnar sind live permanent unterwegs und leben damit ihre Leidenschaft – und das ist die Musik! Auch mit der aktuellen Single GÄNSEHAUT LÜGT NIE werden Die JunX sicher wieder viele neue Zuhörer und Follower gewinnen können.

 

 

Mittwoch, 06. Mai 2026, 11.00 – 12.05 Uhr

Theater, Theatersaal

Jugendtheater

Icarus – F**ked Up!

Ein Stück über Selbstzweifel und Freundschaft in englischer Sprache

flyingfoxtheatre/Platypus Theater

Für Zuschauer ab 14 Jahre

Bei „Icarus – F**ked Up!“ lernen wir eine kleine Familie kennen, gefangen im typischen Alltagslabyrinth. Schulstress, Geschwisterstreit, „groß wer­den“ zwischen vier Wänden, die zunehmend kleiner werden. Sam, unsere Hauptfigur, treffen wir mitten in einer seelischen Krise. Ein 15­ Jähriger, der unter Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken leidet. Er wech­selt zwischen beängstigendem Übermut und lähmender Apathie. Immer öfter folgt ihm ein schnaufender Schatten mit Hörnern – sein ganz persön­licher Minotaurus. „Icarus – F**ked Up!“ thematisiert die Stigmatisierung, Ängste und Vorurteile gegenüber jungen Menschen in seelischen Notsituationen. In starken Bildern werden Schauspiel, Figurenspiel und Animation kombiniert.

 

 

Samstag, 09. Mai 2026, 19.30 – 20.45 Uhr

Theater, Studiobühne

Taschentheater

Der merkwürdige Herr Bruckner

Ein musikalisch flottes Puppentheater zum Leben von Anton Bruckner mit Schauspiel und Streichquartett

Figurentheater die exen

Regie: Hans-Jochen Menzel

Es spielen: Dorothee Carls und Annika Pilstl (Schau- und Figurenspiel), Christian Wirth (Violine), Marcus Wall (Violine), Julian Gillesberger (Viola), Stephan Punderlitschek (Violoncello), Puppenbau: Peter Lutz, Christian Werdin, Musik: Philipp Plessmann und Spring String Quartet, Video: Tom Franke

Ein Ständchen zum 200. Geburtstag weckt den weltberühmten Komponisten Anton Bruckner aus seiner ewigen Ruhe. Froh über die Abwechslung – „I hob ja Zeit, bin ja scho tot“ –, beginnt er höchstpersönlich aus seinem Leben zu erzählen: Wie er seiner Zeit voraus neue künstlerische Wege wagte und unvergessene Meisterwerke schuf. Seinen intellektuellen Neidern zum Trotz. Die machten ihm nämlich das Leben schwer. Kaum jemand traute dem ehemaligen Dorfschullehrer solche Höhenflüge zu. Dennoch arbeitete Bruckner unbeirrt weiter. Und er würde wohl auch sei­ne 9. Symphonie beenden, aber „halt, das geht ja nicht, bin ja scho tot.“ Könnten wir ihn fragen, woher er seine Kraft dafür nahm, hätte Bruckner vielleicht geantwortet: „Gott hat mir die Musik geschenkt, ich selber war Musik. Von außen schaun wir vielleicht blöd aus, aber innen, da is ganz viel und ganz schön. In jedem von uns – ein ganzes Universum!“

Die Inszenierung „Der merkwürdige Herr Bruckner“ ist eine humorvolle Annäherung an Anton Bruckner und seine Musik, live gespielt vom „Spring String Quartet“.

„‚Der merkwürdige Herr Bruckner‘ ist ein grandioses Figurentheaterstück, das anlässlich der ‚Anton Bruckner KulturEXPO‘ aus der Taufe gehoben wurde. Das Puppenspieler­-Duo ‚die exen‘ begeisterte das Publikum mit einer bunten, lustigen, spannenden Reise durch Bruckners Leben.“ (Kronen Zeitung)

 

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 19.30 Uhr (Einführung: 18.45 Uhr)

Theater, Theatersaal

Rigoletto

Oper von Giuseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave

nach dem Schauspiel „Le Roi s’amuse“ von Victor Hugo

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Theater für Niedersachsen

Musikalische Leitung: Florian Ziemen, Regie: Shira Zsofia Szabady, Bühne und Kostüme: Sebastian Ellrich

Am Hof des jungen Herzogs von Mantua geht’s alle Tage – und Nächte – hoch her. Immer mittendrin im Geschehen der Herzog selbst, ein großer Frauenheld, und sein Hofnarr Rigoletto, der das Treiben zugleich anfeuert und bissig kommentiert. In eins der Feste platzt Monterone. Er verflucht den Herzog, der seine Tochter verführt hat, und dessen Helfershelfer Rigoletto. Das erschüttert den Hofnarren – auch er ist Vater, doch seine geliebte Tochter Gilda hält er vor aller Welt und vor allem vor dem Hof versteckt. Nur für den sonntäglichen Kirchgang darf sie das Haus verlassen. Doch just in der Kirche lernt Gilda einen armen Studenten kennen, der kein an­derer als der verkleidete Herzog ist. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Rigolettos ganze Welt droht zusammenzubrechen, und er gibt einen Mord in Auftrag.

„La donna è mobile“, die Arie des herzoglichen Tenors, kennt auch, wer noch nie eine Oper gesehen hat. Ein ungewöhnlich breites Spektrum an Leidenschaften packt Verdi in eine dichtgefügte, mitreißende musikalische Form und schafft vielschichtige Figuren. Rigoletto mit seiner Verachtung der Hofgesellschaft, an deren Verantwortungslosigkeit er sich mitschuldig macht, ist eine der faszinierendsten Gestalten der Operngeschichte.

„Ja, es gibt diese Opernabende, bei denen einfach alles stimmt: Gesang, Regie, Bühnenbild und Orchesterklang. […] ein Glücksfall, den das Premierenpublikum im ausverkauften Stadttheater zu Recht mit stehenden Ovationen feierte.“ (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

 

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