Jazz-Wochenende der Kontraste im Farmhouse: Von keltischen Küsten bis nach Tokio

Der Farmhouse Jazzclub weicht an diesem Wochenende von seiner traditionellen Routine ab: Statt einer Band, die an beiden Tagen auftritt, erwartet die Besucher ein musikalisches Kontrastprogramm, das zwei völlig unterschiedliche Welten des Jazz beleuchtet.

Samstagabend: Irische Seele und Jazz-Tradition

Am Samstag, den 09. Mai um 19:00 Uhr, gastiert das Emerald Trio. Kopf der Formation ist der Schlagzeuger Markus Strothmann, der seine irischen Wurzeln in spannende Eigenkompositionen übersetzt hat. Die Musik wird als „Smaragdgrün“ beschrieben – eine atmosphärische Mischung, die an die raue irische See und weite Felsküsten erinnert.

Strothmann, der bereits auf dem Wacken Open Air und der WDR Jazznacht spielte, bringt hochkarätige Unterstützung mit: Der renommierte Pianist Georg Rox (Dozent an den Musikhochschulen Detmold und Bremen) und der Hamburger Bassist Gerd Bauder sorgen für ein hochsensibles, pulsierendes Fundament. Das Projekt blickt bereits auf Erfolge wie die Uraufführung der „Irish Suite“ durch die Deutsche Philharmonie Bonn in Shanghai zurück.

Sonntagmittag: Tokyo-Groove zum Frühschoppen

Am Sonntag, den 10. Mai um 12:00 Uhr, wechselt das Ambiente radikal in Richtung Moderne und Fernost. Mit dem Trio Nautilus begrüßt der Club ein internationales Highlight aus Tokio. Die Band um Schlagzeuger Toshiyuki Sasaki steht für einen unverwechselbaren „Rare-Groove-Sound“.

Zusammen mit Bassist Shigeki Umezawa und Keyboarderin Mariko Nakabayashi verschmelzen sie Jazz, Funk, Disco und Hip-Hop. Der Bandname ist eine Hommage an den Jazz-Fusion-Klassiker „Nautilus“ von Bob James. Das Trio ist bekannt für seine eklektischen Synthesizer-Sounds und energetische Re-Interpretationen von Klassikern – von Toto bis hin zu den Rolling Stones.

Tickets für beide Veranstaltung gibt es wie immer im Vorverkauf und auch an der Kasse vor Ort.

Fotos: Farmhouse Jazzclub Harsewinkel e.V.