Stadthalle
Mittwoch, 04. November 2026, 19.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
The Music of Ludovico Einaudi: Tribute-Klavierkonzert
Ein stimmungsvolles Klavierkonzert mit der Musik von Ludovico Einaudi – gespielt von einem hervorragenden tschechischen Pianisten.
Erleben Sie bekannte Stücke wie Nuvole Bianche, Una Mattina oder Experience in einer warmen Kerzenlicht-Atmosphäre.
Ein emotionaler Abend voller Ruhe, Tiefe und zeitloser Melodien.
Donnerstag, 05. November 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Gütersloh Philharmonisch
Nordwestdeutsche Philharmonie | Nuno Côrte-Real | Nadège Rochat (Violoncello)
Hans Werner Henze (1926–2012) | Erlkönig – Orchesterfantasie
Nuno Côrte-Real (1971*) | Violoncellokonzert (Uraufführung)
Antonín Dvořák (1841–1904) | Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Eine Orchesterfantasie des in Gütersloh geborenen Hans Werner Henze, dessen 100. Geburtstag die Musikwelt 2026 feiert, eröffnet dieses Konzert. Das Werk greift Franz Schuberts geniale Goethe-Vertonung auf. Henze fühlte sich in der klassischen Musiktradition verwurzelt, die er mit neuen musikalischen Formen verband. Die Uraufführung eines Konzerts für Violoncello und Orchester des Portugiesen Nuno Côrte-Real, der zugleich der Dirigent des Konzerts ist, schließt sich an. Zum Abschluss kommt die Sinfonie Nr. 8 von Antonín Dvořák zu Gehör, die unter Experten als sein sinfonisches Meisterwerk gilt. Böhmischer musikalischer Schwung und formale Meisterschaft gehen hier eine kongeniale Verbindung ein.
Donnerstag, 05. November 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
SchLaDo
Lena Beermann
Sex sells
Lena Beermann ist Stand-Up-Comedienne, Schauspielerin und hochgradig instagrammable. Seit die gebürtige Gütersloherin mit syrisch-deutschen Wurzeln sich in der Comedyszene herumtreibt, ist keine Bühne mehr vor ihr sicher. Sie ist bekannt durch ihre TV-Auftritte bei Stand-up 3000, dem Comedy Central Roast Battle, Nightwash im Waschsalon, Comedy Clash und „Falsch aber lustig“.
Ob man zu ihrem Solo Kinder mitbringen sollte? Eher nicht. Außer es sind Kinder, die sowieso zu viel Zeit im Internet verbringen – dann hören sie nichts, was sie nicht schon mal gehört haben. Die ausgebildete Schauspielerin spricht in ihrem ersten Soloprogramm „Sex sells“ aus, was andere nur denken. Lena Beermann erzählt über ihre kuriosen Jobs, über gescheiterte Dates und erfolgreiche Gruppentherapien. Dabei wirkt es oft, als stünde genau die Freundin auf der Bühne, die immer die wildesten Geschichten erlebt. Manchmal überrascht sie sich mit diesen Geschichten selbst – und das Publikum gleich mit.
Präsentiert von KulturPLUS+
Freitag, 06. November 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Dr. Lüder Warnken
Scheiße, ein Notfall
Dr. Lüder Warnken, der Notarzt, dem die Patienten vertrauen. Jetzt live on Tour.
Wenn Dr. Lüder Warnken die Bühne betritt, ist eines klar: Hier reißt der Humorpegel stärker aus als so manche EKG-Linie. Der Notarzt und Comedian aus Hamburg hat für sein Programm sogar ein eigenes Genre erfunden: Medi-tainment. Einen Abend lang nimmt Dr. Warnken uns mit in seinen skurrilen Rettungsalltag: zu Shampoo-Flaschen und Schonhaltung, Dauereinsatz und Döner, kritischen Kollegen und atemberaubenden Anekdoten.
Mit seinem interaktiven Comedy-Solo „Scheiße, ein Notfall!“ hat Dr. Lüder Warnken zwei Ziele: unvergessliche Unterhaltung voller Glückshormone – aber auch neue neuronale Verknüpfungen. Denn wir lernen ganz nebenbei: Im Notfall zu helfen ist viel einfacher als gedacht. Mut zusammennehmen, beherzt helfen – und bloß keine Angst vor Fehlern. Dr. Warnken geht es um mehr als einen humorvollen Abend: Er will Deutschland mit jedem Joke zum besten Ersthelfer-Land der Welt machen.
Sei dabei, wenn diese Mission Wirklichkeit wird!
Dr. Lüder Warnken kommt aus Hamburg und ist Notarzt und Comedian. Neben seiner Tätigkeit als Notarzt gibt Dr. Warnken kompakte Notfalltrainings nach dem Notfall-3×1® und ist mit seiner medizinischen Stand-Up-Comedy auf bundesweiten Bühnen unterwegs.
Freitag, 06. November 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Die Musik von Ennio Morricone. Lords of the Sound
Nach den großen Erfolgen ihrer Filmmusik-Shows in ganz Europa präsentiert das renommierte Orchester Lords of the Sound ein neues, außergewöhnliches Konzertprogramm zu Ehren eines der größten Filmkomponisten aller Zeiten – Ennio Morricone.
Dieses einzigartige Konzerterlebnis ist eine Hommage an die legendären Kompositionen des italienischen Maestro, dessen Musik die Geschichte des Kinos geprägt hat.
Das Publikum erwartet eine emotionale Reise durch die unvergesslichen Klangwelten der berühmtesten Filme, darunter
Spiel mir das Lied vom Tod, Zwei glorreiche Halunken, Für eine Handvoll Dollar, Mission, Cinema Paradiso, The Untouchables und viele weitere Meisterwerke der Filmmusik.
Ein großes Symphonieorchester, eindrucksvolle Chorpassagen und die kraftvollen Stimmen der Solisten lassen die zeitlosen Melodien von Ennio Morricone in neuem symphonischen Glanz erstrahlen.
Die unverwechselbaren Kompositionen, meisterhaft interpretiert vom Orchester Lords of the Sound, entführen das Publikum in eine Welt voller Emotionen, dramatischer Geschichten und großer Kinomomente.
Ein beeindruckendes Lichtdesign und die besondere Atmosphäre dieses Konzerts machen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Liebhaber der Filmmusik.
Erleben Sie die Magie der Musik von Ennio Morricone live – in einem spektakulären Konzert mit Lords of the Sound.
Donnerstag, 12. November 2026, 16.30 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
YAKARI – Freunde fürs Leben
Das mitreißende und zweifach mit Sold Out Awards ausgezeichnete Familienmusical „YAKARI – Freunde fürs Leben“ setzt seine Erfolgsgeschichte fort und geht ab 2026 erneut auf große Deutschlandtournee!
Wenn Yakari die Bühne betritt, gibt es im Publikum kein Halten mehr! Komponist und Autor Thomas Schwab hat mit „YAKARI – Freunde fürs Leben“ eine Show geschaffen, die die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. Mehr als 180.000 begeisterte Besucher strömten bereits in die ausverkauften Hallen und Theater, um die spannenden Abenteuer des naturverbundenen Helden und seiner Freunde Kleiner Donner, Kleiner Dachs, Müder Krieger, Regenbogen und Lindenbaum mitzuerleben.
Das Ensemble begeistert die kleinen und großen Zuschauer mit wunderbaren Stimmen, einzigartigen Kostümen sowie lustigen Schauspiel-Szenen und energiegeladenen Tänzen. Die farbenprächtigen Bühnenbilder und Projektionen sowie die ergreifenden Songs machen das Musical zu einem fantastischen Erlebnis für die ganze Familie. YAKARI nimmt Kinder, Eltern und Großeltern mit auf eine spannende und faszinierende musikalische Reise über Mut, Respekt und Freundschaft – zum Staunen, Lachen und Mitmachen.
Samstag, 14. November 2026, 21.00 Uhr
Stadthalle Gütersloh
Suberg’s Ü30-Party
Die beliebte Suberg’s Ü30-Party feiert ihre Premiere in Gütersloh und verwandelt die Stadthalle in eine der größten Tanzveranstaltungen der Region – mit vier unterschiedlichen Tanzflächen, Cocktailbars und einem Musikprogramm für nahezu jeden Geschmack.
Die Veranstaltung richtet sich an Gäste ab 27 Jahren und verbindet das bewährte Konzept der Suberg’s Ü30-Party mit einer außergewöhnlichen musikalischen Vielfalt. Auf insgesamt vier Dancefloors erwarten die Besucher:
- Charts sowie die größten Hits der 80er- und 90er-Jahre
- Black Music auf einer eigenen XXL-Tanzfläche
- Discofox und Schlager
- Club- und Techno-Sounds
Mit diesem Konzept spricht die Veranstaltung ein breites Publikum im Alter von etwa 27 bis 65 Jahren an.
Die Entscheidung, die Suberg’s Ü30-Party erstmals nach Gütersloh zu bringen, wurde auch durch die veränderten Rahmenbedingungen für Veranstalter begünstigt. Die Stadt Gütersloh schafft zum 1. August 2026 die Vergnügungssteuer für Tanzveranstaltungen ab. Dadurch werden die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Durchführung größerer Veranstaltungen verbessert und neue Veranstaltungsformate attraktiver.
„Wir beobachten den Standort Gütersloh schon seit längerer Zeit. Die Abschaffung der Vergnügungssteuer für Tanzveranstaltungen war für uns ein wichtiger Baustein bei der Entscheidung, die Premiere in der Stadthalle umzusetzen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Gästen eine neue Veranstaltungsreihe in Gütersloh zu etablieren.“
Die Veranstalter rechnen mit einem vollen Haus und möchten die Stadthalle als festen Treffpunkt für Erwachsene etablieren, die gemeinsam feiern, tanzen und Freunde treffen möchten. Das Konzept setzt bewusst auf musikalische Vielfalt statt auf eine einzelne Stilrichtung und bietet dadurch für nahezu jeden Geschmack das passende Angebot.
Sonntag, 15. November 2026, 17.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Symphonisches Blasorchester der Feuerwehr Gütersloh
Jubiläumskonzert – 10 Jahre Daniel Reichert
Seit nunmehr zehn Jahren steht Daniel Reichert als musikalischer Leiter am Pult des Symphonischen Blasorchesters der Feuerwehr Gütersloh. In dieser Zeit hat er das Orchester musikalisch geprägt, weiterentwickelt und gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern zahlreiche besondere Konzerterlebnisse geschaffen. Dieses besondere Jubiläum wird mit einem großen Konzert des Symphonischen Blasorchesters und seinem Vororchester gefeiert. In einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertprogramm präsentieren beide Orchester die musikalische Vielfalt der symphonischen Blasmusik. Von eindrucksvollen Originalkompositionen für Blasorchester bis hin zu unvergesslichen Hits von Udo Jürgens ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen ein unvergessliches Konzerterlebnis!
VVK-Stellen
Der Gartenhof, Kökerstr. 4
Der Gartenhof, Pavenstädter Weg 50
Lotto Wittenstein, Neuenkirchener Str. 52
und bei alle Orchestermitgliedern
https://www.sbo-guetersloh.de/info/jubilaeumskonzert.html
Donnerstag, 19. November 2026, 19.30 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Semino Rossi – Feliz Navidad Tour 2026
Musik, die von Herzen kommt
Semino Rossi zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten und beliebtesten Künstlern im deutschsprachigen Raum. Mit rund 10 Millionen verkauften Tonträgern, ausverkauften Tourneen und einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz begeistert der gebürtige Argentinier sein Publikum immer wieder aufs Neue.
Mit der „Feliz Navidad Tour 2026“ präsentiert Semino Rossi auch in diesem Jahr wieder eine Konzertreihe voller Emotion, Herzlichkeit und festlicher Atmosphäre. Seine Konzerte sind weit mehr als musikalische Darbietungen – sie sind berührende Erlebnisse, die Wärme, Freude und Besinnlichkeit vereinen. Mit einer einzigartigen Mischung aus gefühlvollen Balladen, festlichen Arrangements, lateinamerikanischem Temperament und charmant-humorvollen Momenten nimmt Semino Rossi sein Publikum mit auf eine musikalische Reise, die Herz und Seele erreicht. Dabei gelingt es ihm stets, kulturelle Brücken zu schlagen, Generationen zu verbinden und eine besondere Stimmung der Nähe und Menschlichkeit zu schaffen. Gerade in der Weihnachtszeit versteht es Semino Rossi, mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen persönlichen Geschichten einzigartige Momente zu schenken. Seine Lieder sind universelle Botschaften von Liebe, Dankbarkeit, Hoffnung und Frieden – sie wirken weit über den Augenblick hinaus und klingen lange im Herzen nach.
Semino Rossi lädt sein Publikum ein, gemeinsam zu fühlen, zu träumen und das Leben zu feiern – auf seine ganz persönliche, authentische Art. Ein Konzertabend mit ihm ist stets ein unvergessliches Erlebnis – weil Musik manchmal mehr sagt als tausend Worte.
Musik ist für mich mehr als Klang – sie ist Gefühl, Erinnerung und Verbindung.“ – Semino Rossi
Sonntag, 22. November 2026, 18.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Richie Arndt
Mississippi – Entlang des Ol’ Man River in den Deep South
Mit seinem neuen musikalischen Reisebericht nimmt Richie Arndt das Publikum mit auf eine atmosphärische Fahrt durch den amerikanischen Süden – entlang des Mississippi, durch das Delta und die Bayous bis nach New Orleans und an den Golf von Mexiko. Ein Abend voller eigener Songs, eindrucksvoller Bilder und Geschichten aus dem Land, in dem Blues, Gospel, Country, Cajun, Jazz und Americana ihre unverwechselbare Sprache fanden.
Musik, Bilder und Geschichten aus dem tiefen Süden
Nach seinen gefeierten musikalischen Reiseberichten Mississippi – Songs Along The Road #1 und Tennessee & Alabama – Songs Along The Road #2 öffnet Richie Arndt ein neues Kapitel. Der Musiker,
Songwriter und Blueskenner bündelt die eindrucksvollsten Erlebnisse seiner Reisen durch die Südstaaten zu einer großen Erzählung über Landschaft, Musikgeschichte und Begegnungen.
Die Reise beginnt in Tupelo und Memphis, führt über den Highway 61 hinein ins Mississippi-Delta, zu legendären Orten wie Clarksdale und Indianola und weiter nach Natchez. Von dort geht es nach
Louisiana: zu den Cajuns rund um Lafayette, in die geheimnisvolle Welt der Sümpfe, nach New Orleans und schließlich bis an die Golfküste. Historische Schauplätze, persönliche Erinnerungen und
großformatige Fotografien machen diese Route auf der Bühne unmittelbar erlebbar.
Eigene Songs als musikalischer Reiseführer
Die besondere Stärke des Programms liegt in seiner Musik: Sämtliche Songs sind stilgetreue Eigenkompositionen. Richie Arndt greift die unterschiedlichen Klangfarben des Südens auf und erzählt mit ihnen seine eigene Geschichte – vom erdigen Delta Blues und gospelgetränkten Momenten über Country und Americana bis zu Cajun-Rhythmen und New-Orleans-Jazz. Für das begleitende Album Songs Along The Road #3 arbeitete er mit insgesamt 16 Musikerinnen und Musikern aus Europa und den USA zusammen.
So entsteht kein klassischer Reisevortrag und kein gewöhnliches Konzert, sondern eine eigenständige Bühnenform: Musik wird zum Reiseführer, Bilder werden zu Erinnerungen, und der mächtige
Mississippi zieht sich als roter Faden durch einen Abend voller Sehnsucht, Geschichte und südlicher Atmosphäre.
Sonntag, 22. November 2026, 18.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Städtischer Musikverein Gütersloh
Gioachino Rossini – Petite Messe solennelle (1863)
Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh
Nordwestdeutsche Philharmonie
Solisten:
Sopran: Martina Welschenbach, Alt: Alexandra Ionis, Tenor: Kangyoon Shine Lee, Bass: Matija Meić
Leitung: Thomas Berning
Operndramatik trifft auf Kirchenbank: Rossinis „Petite Messe Solennelle“
Gioachino Rossini ist weltberühmt für seinen musikalischen Witz und virtuose Opern – doch er konnte auch anders: Mit seiner „Petite Messe Solennelle“ schuf er ein Spätwerk, das tiefgründigen sakralen Ernst mit mitreißender Theatralik verbindet. Obwohl Rossini das monumentale, 90-minütige Stück augenzwinkernd als „kleine Messe“ betitelte, entfaltet es eine gewaltige Dynamik, die von intimen, flüsternden Chormomenten bis hin zum triumphalen Orchesterklang reicht.
Unter der Leitung von Thomas Berning erwecken der Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh und ein hochkarätiges Solisten-Ensemble sowie die Nordwestdeutsche Philharmonie Rossinis Meisterwerk zum Leben. Freuen Sie sich auf ein musikalisches Glanzstück, das liturgische Andacht und opernhafte Leidenschaft perfekt vereint.
Freitag, 27. November 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
GESTÖRT ABER GEIL & FRIENDS
In beeindruckendem Ambiente feiern wir gemeinsam zu den größten Hits der 2 Jungs als mega Live-Show!
Freut euch auf „Unter meiner Haut“, „Wohin willst du“ oder „Thank you“ und vielen anderen Hits… Eine Nacht voller Musik von und fürs Herz!
Specials:
* Festival Bühne
* Give Aways
* Stage Fontains
* CO2 Animation
Theater
Sonntag, 01. November 2026, 19.30 – 22.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Don Chisciotte della Mancia
Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze
Komische Oper von Giovanni Battista Lorenzi und Giovanni Paisiello (1769)
Neu erzählt von Giuseppe Di Leva und Hans Werner Henze unter Mitarbeit von Henning Brauel
Studierende der Kunst- und Musikhochschulen in NRW in Kooperation mit Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano, Palazzo Ricci Europäische Akademie der Künste Montepulciano
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Deutsche Erstaufführung
Musikalische Leitung: Mimma Campanale (Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano), Regie: Michael Dissmeier (Hochschule für Musik Detmold), Bühne, Kostüme, Video: Studierende der Kunstakademie Düsseldorf unter Leitung von Lena Newton, Ruth Groß und Hans Diernberger
„Mi attende forse qualche impresa? Wartet auf mich vielleicht irgendein Abenteuer?“ – mit diesen Worten beginnt die Neuerzählung der Geschichte des Don Chisciotte (Don Quijote) in der Oper „Don Chisciotte della Mancia“ von Hans Werner Henze und Giuseppe Di Leva aus dem Jahr 1976. Fünfzig Jahre später steht diese Frage wie ein Motto über einem besonderen künstlerischen Vorhaben: Anlässlich des 100. Geburtstages von Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, erarbeiten Studierende der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen eine Wiederaufführung des Werkes. Dabei greifen sie auf, was am 1. August 1976 in Montepulciano begann: Henze eröffnete mit der Oper den von ihm gegründeten „Cantiere Internazionale d’Arte“ – ein alternatives Kunst- und Kulturfest.
Henze hat die Rokoko-Oper den Rahmenbedingungen des „Cantiere“ („Baustelle“), in dem musikalische Akteure aus der Region und professionelle Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der Bühne stehen, angepasst. Instrumental entfernte er sich stark vom ursprünglichen Werk und zielte darauf ab, die Oper in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen und neue Perspektiven zu eröffnen – dazu gehört beispielsweise der Einbezug der örtlichen Blaskapelle.
Montag, 02. November 2026, 16.00 – 18.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Mitmachen!
Spielclub 8+ Theaterbande
Jeweils montags bis Juni 2027
Für Kinder/Jugendliche von 8 bis 12 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Leitung: Sascha Kubiak
Du möchtest in die Theaterwelt eintauchen? Dann bist du in unserer Theaterbande genau richtig! Hier hast du viele Monate Zeit, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, gemeinsam mit anderen Theaterbegeisterten eine Geschichte zu erfinden und die Bühne zu erobern. Du lernst, was Theater alles sein kann – von Kostümen bis zur großen Aufführung, bei der ihr das Publikum begeistert. Ob mit oder ohne Bühnenerfahrung: Hier zählt der Spaß am Spielen!
Anmeldung bei:
Anna Lena Friedrichs
annalena.friedrichs@guetersloh.de
Dienstag, 03. November 2026, 17.00 – 20.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Mitmachen!
Spielclub 13+
Jeweils dienstags bis Juli 2027
Leitung: Anna Lena Friedrichs
Für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Hast du Lust, auf der Bühne richtig was zu bewegen? Dann bist du hier genau richtig! Gemeinsam entwickeln wir über die Spielzeit hinweg eine eigene Inszenierung – und du hast natürlich ein Wörtchen mitzureden, worum es dabei geht. Ob packend, witzig oder tiefgründig: Deine Ideen stehen im Mittelpunkt. Der Spielclub ist der ideale Ort, wenn du Lust hast, Theater zu spielen, neue Seiten an dir selbst zu entdecken, richtig aus dir herauszukommen, wenn du voller Ideen steckst oder gemeinsam mit anderen einen kreativen Prozess erleben möchtest. Vorerfahrungen musst du nicht mitbringen.
Anmeldung bei:
Anna Lena Friedrichs
annalena.friedrichs@guetersloh.de
Dienstag, 03. November 2026, 19.30 – 21.50 Uhr
Mittwoch, 04. November 2026, 11.00 – 13.20 Uhr
Theater, Theatersaal
Jugendtheater
Heimsuchung
Schauspiel nach dem Roman von Jenny Erpenbeck
Westfälisches Landestheater
Für Zuschauer ab 15 Jahre
Mit diesem Jahrhundertroman gelang Jenny Erpenbeck der internationale Durchbruch. Die teils autobiografischen Geschichten ereignen sich generationsübergreifend in einem Haus an einem Brandenburger See und erstrecken sich zeitlich von 1906 bis 2002. Von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und über den Aufbau der DDR bis hin zur Wiedervereinigung beleuchtet und verknüpft Erpenbeck die Schicksale einzelner Menschen: Sie suchen in ihrer jeweiligen Epoche auf diesem Grundstück ein Heim. Die Figuren lassen uns eintauchen in die Widersprüche ihrer Zeit und ihres Lebens: jeder Mensch mit ganz eigenen privaten Perspektiven auf die Welt, geprägt und gezeichnet von den jeweiligen gesellschaftlichen Zwängen.
Abiturrelevant 2027
Mittwoch, 04. November 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jazz in Gütersloh
Pablo Ziegler Trio
Pablo Ziegler (Piano), Quique Sinesi (Gitarre), Manu Comte (Bandoneon)
Niemand verkörpert Astor Piazzollas Stil heute so authentisch wie der argentinische Pianist Pablo Ziegler. Mit tänzerischer Eleganz verbindet er die Dramatik des Tango mit Jazz-Improvisation und bisweilen impressionistischen Klangfarben. Als langjähriger Pianist in Piazzollas „New Tango Quintet“ prägte er den „Nuevo Tango“ entscheidend mit und entwickelte daraus eine unverwechselbare eigene Tonsprache, die Tradition, Virtuosität und Freiheit vereint. Mit seinem Trio entfaltet Ziegler eine außergewöhnliche Klangvielfalt. Das Ensemble präsentiert Eigenkompositionen wie „La Rayuela“ sowie Neuarrangements von Piazzolla und anderen Künstlern.
Pablo Ziegler konzertiert weltweit und gewann unter anderem den „Grammy“ 2018 und den „Latin Grammy“ 2005.
Freitag, 06. November 2026, 19.30 – 20.45 Uhr
Samstag, 07. November 2026, 19.30 – 20.45 Uhr
Theater, Studiobühne
Taschentheater
Kleine Probleme
Schauspiel nach dem Roman von Nele Pollatschek
Luzerner Theater
Uraufführung
Konzeption: Eva Böhmer, Hannah Nagel, Christian Baumbach, Regie: Hannah Nagel, Licht: Jonathan Zumsteg, Audios: Eva Böhmer, Amélie Hug, Oliver Losehand, Tini Prüfert
Es spielt: Christian Baumbach
„Es war Freitag, der 31. Dezember, und ich musste noch was erledigen. Also alles.“ Diese erschreckende Erkenntnis rüttelt an Lars, dem unentdeckten Schriftsteller, der alleine bei Nieselregen in seinem Einfamilienhaus sitzt und auf die Rückkehr von Frau und Kindern wartet. Denn es sieht aus wie in einem Haus, „in dem einer wohnt und keiner putzt“. Lars macht sich sofort an eine To-do-Liste, bei der „Regenrinne“ gleich neben „Lebenswerk“ steht und die Anforderungen des Alltags genauso drängend sind wie die Fragen nach dem Sinn des Lebens. Egal ob Abwasch, Steuererklärung, Karriere oder Ehefrau Johanna – Lars schiebt alles auf und stellt fest: Es ist ein Trugschluss, dass man die Wirklichkeit ordnen kann. Das Leben ist ein unzulänglicher Versuch, das Chaos zu bändigen. Also erst mal eine rauchen und den Rest auf später vertagen.
In Nele Pollatscheks Roman enthüllen die kleinen Probleme des Lebens eine philosophische Dimension.
„Äußerst eindrücklich […] ein Solostück, das zum Nachdenken anregt, das einen lachen lässt – und auch berührt.“ Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Sonntag, 08. November 2026, 18.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Panoramamusik
Piano//Duo EnsariSchuch
Herbert Schuch, Gülru Ensari (Klavier)
Klaviermusik zu vier Händen von Antonín Dvořák, Johannes Brahms, Béla Kéler, György Kurtág, Béla Bartók, Franz Schubert, Maurice Ravel
Herkunft
In diesem Programm für ein Klavier zu vier Händen werden die berühmten „Ungarischen Tänze“ von Brahms aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Denn es gibt ein „davor“, nämlich die Werke von Béla Kéler, von dem Brahms sich die Ideen zu seinem berühmten „Ungarischen Tanz Nr. 5“ „geliehen“ – sprich: geklaut – hatte. Das „danach“ ist die Suche nach dem „Ungarischen“ in der Musik von Béla Bartók und György Kurtág. Außerdem ist im Programm ein interaktiver Sprachkurs mit Live-Klaviermusik enthalten! Gülru Ensari wird nebenbei auch ihre Qualitäten als Sängerin unter Beweis stellen. Schließlich zwei Meilensteine der Musikgeschichte: Schuberts Fantasie f-Moll und das berühmteste Crescendo der Musikgeschichte, eingedampft auf 88 Tasten: „Boléro“ von Maurice Ravel.
Dienstag, 10. November 2026, 15.00 – 17.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Kindertheater
Vorbereitungsworkshop für Lehrkräfte
Zur Vorbereitung auf das „Orchesterkonzert für Grundschulen“ am 25. Februar 2027
Anmeldung bei:
Anna Lena Friedrichs
AnnaLena.Friedrichs@guetersloh.de
Mittwoch, 11. November 2026, 19.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Sonderveranstaltung
Das Blaue Sofa mit Dörte Hansen
Lesung und Talk
Nach ihren großen Erfolgen „Zur See“, „Mittagsstunde“ und allen voran „Altes Land“ erscheint im Herbst der neue Roman der Bestseller-Autorin Dörte Hansen. In „Broder“ schreibt sie mit großer Klarsicht über eine Welt, in der unser Wachstumsglaube an seine Grenzen stößt und sich die Frage nach der Verantwortung gegenüber der Schöpfung immer dringender stellt.
Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, arbeitete nach ihrem Studium der Linguistik als NDR-Redakteurin und Autorin für Hörfunk und Print. Ihr Debüt „Altes Land“ wurde 2015 zum „Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels“. Ihr zweiter Roman „Mittagsstunde“ (2018) wurde mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Grimmelshausen Literaturpreis ausgezeichnet. Von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert, wurden alle ihre Bücher zu SPIEGEL-Jahresbestsellern. Dörte Hansen lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland.
„Broder“ von Dörte Hansen (Penguin)
„Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben Teil der Herde, ob sie wollen oder nicht. Weil sie mit großen Tieren aufgewachsen sind, ihr Atmen und ihr Brüllen kennen, und den Geruch von Milch und Mist noch an sich haben. Weil sie im Glauben an die alte, ungerechte Ordnung großgeworden sind: Vater, Sohn und heiliger Hof, schon immer so gewesen.“
Broder Bahnsen wollte nie etwas anderes als Bauer werden, Nachfolger seines Vaters, der ihm den „Kuhverstand“ vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein Zwillingsbruder Henning, nur wenige Minuten älter, immer schon selbstbewusster und mehr an Maschinen interessiert.
Vom Hof vertrieben, baut Broder Bahnsen sich ein Gegenleben auf, wird Tierarzt und hält Abstand zum Betrieb, bis er nach über zwanzig Jahren wiederkommt und eine Praxis in der Nähe der Familie übernimmt. Ab da kümmert er sich auch um die Herde seines Bruders, der den elterlichen Hof zu einem hochmodernen Vorzeigebetrieb gemacht hat, mit Kühen, die auf maximale Milchleistung gezüchtet wurden.
Doch der Erfolg hat seinen Preis. Broder ist der erste, der bemerkt, dass Henning langsam die Kontrolle über seinen Hof verliert. Und muss sich plötzlich fragen, ob er darauf nicht all die Jahre nur gewartet hat. Ist das die Gelegenheit, endlich den Platz seines Bruders einzunehmen? Oder hegt er genau wie seine Tochter Claire schon längst Zweifel an dieser Art der Tierhaltung?
Donnerstag, 12. November 2026, 09.00 Uhr und 10.30 Uhr
Freitag, 13. November 2026, 09.00 Uhr und 10.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Kindertheater
Hören gehen im Reich der Tasten
Musikerlebnis für Kinder ab 5 Jahre bis Klasse 2
In der auf die Zielgruppe zugeschnittenen Konzertreihe bekommen die „Konzertneulinge“ live gespielte Musik auf die Ohren. Das Publikum wird aktiv eingebunden: Singen und Bodypercussion ergänzen das Programm. Für Lehr und Erziehungskräfte gibt es eine Materialmappe.
Konzept, Gesang, Percussion, Bewegung: Stephanie Riemenschneider, Tanz, Gesang, Konzept: Tanja Emmerich
Margarita Rittmann, Christian Tadday und Birol Altinok spielen Klavier, Akkordeon, Cembalo, Toypiano, präpariertes Klavier
In einem sehr kleinen Klavier lebte einst ein sehr kleiner Ton. Doch eines Tages, als die Menschen mal wieder in die Tasten hauten, beschloss er, sich nicht länger schlagen zu lassen. Und so begann er eine Reise durch die Welt der Tasteninstrumente und erkundete: Wie klinge ich eigentlich im majestätischen Flügel? Wie ist es, im atmenden Akkordeon zu vibrieren? Wie fühlt es sich an, wenn man gezupft wird im Cembalo? Welche Klangfarbe könnte ich noch sein?
Sonntag, 15. November 2026, 14.00 – 18.00 Uhr
Theater, Skylobby
Theater Extra
Spielen im Theater
Spielenachmittag über den Dächern von Gütersloh
In Kooperation mit dem Spieleladen Wolpertinger
Wenn im Theater „gespielt“ wird, dann ist der Ort des Geschehens meistens die Bühne. An diesem Nachmittag verwandeln wir die Skylobby in eine Spielstätte – für Brett- und Gesellschaftsspiele! Nach gelungenen Spielerunden in den beiden letzten Spielzeiten geht „Spielen im Theater“ jetzt in die dritte Saison. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Spieleladen „Wolpertinger“, der eine vielfältige Auswahl an Spielen zur Verfügung stellen wird. Kurzweilige Würfel- oder Kartenspiele, Strategiespiele, klassische Favoriten, moderne Geheimtipps – für jeden Geschmack ist etwas dabei! Es können natürlich auch eigene Spiele mitgebracht werden.
Menschen ab sechs Jahren in jeder Konstellation sind herzlich dazu eingeladen, im Theater in die Welt der Spiele einzutauchen und einen schönen Nachmittag zu verbringen.
Information
Anna Lena Friedrichs
annalena.friedrichs@guetersloh.de
Samstag, 14. November 2026, 19.30 – 22.35 Uhr (Einführung: 18.45 Uhr)
Sonntag, 15. November 2026, 19.00 – 22.05 Uhr (Einführung: 18.15 Uhr)
Theater, Theatersaal
K.
Ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas „Prozess“
nach Franz Kafka mit Musik von Bach über Schumann bis jiddischem Vaudeville in einer Fassung von Sibylle Baschung, Adam Benzwi und Barrie Kosky unter Verwendung von Texten aus „Der Prozess“, „Ein Hungerkünstler“, „Das Urteil“, „In der Strafkolonie“ sowie aus Kafkas Tagebüchern und Aphorismen
Berliner Ensemble
gewählt ins Theatertreffen 2026 von nachtkritik.de
Regie: Barrie Kosky, Musikalische Leitung: Adam Benzwi, Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag, Choreografie: Mariana Souza, Video: Eric Dunlap, Licht: Ulrich Eh, Dramaturgie: Sibylle Baschung
Es spielen: Constanze Becker, Paul Herwig, Martin Rentzsch, Joyce Sanhá, Alma Sadé, Gabriel Schneider, Alexander Simon, Kathrin Wehlisch
Stephan Genze (Schlagzeug), Otwin Zipp (Kontrabass, Posaune, Tuba), Adam Benzwi (Klavier), James Scannell (Holzbläser), Ralf Templin (Gitarren), Gabriel Rosenbach (Trompete), Daniela Braun (Geige)
Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln befremdeten ihn mindestens genauso, wie sie ihn faszinierten. Kaum verwunderlich, dass es vielmehr die jüdische Kultur, genauer gesagt: das Theater in jiddischer Sprache war, welches Kafka den ersten Anstoß gab, sich dem Judentum zu nähern.
Kafka besuchte regelmäßig die Aufführungen einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise, die Vermischung von Gesang, Tanz, Drama und der selbstverständliche Umgang mit dem Jiddischen beeinflussten nachweislich sein Schreiben.
Vor diesem Hintergrund inszeniert Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman „Der Prozess“ und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf Deutsch, Jiddisch, Hebräisch, jeweils mit deutschen Untertiteln, und – natürlich – mit viel Musik!
„Es ist, auch dank der tollen sieben Mitspieler, so absurd wie packend und vergnüglich: ein ganz besonders jüdischer, von orthodoxen Rabbis umtänzelter Kafka/K. tritt uns erstaunlich nahe; gerade jetzt, in einem Klima des wieder wachsenden Antisemitismus.“ (WELT)
Mittwoch, 18. November 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Miss Merkel – Mord in der Uckermark
Eine Kriminalkomödie nach dem Roman von David Safier bearbeitet von Florian Battermann und Jan Bodinus Songtexte von Thomas Pigor
Komödie am Kurfürstendamm, Berlin
Regiefassung von Martin Woelffer, Thomas Pigor, Tobias Bonn, Christoph Marti
Regie: Martin Woelffer, Bühne: Tilmann von Blomberg, Kostüme: Sandra Klaus, Songtexte: Thomas Pigor, Musik: Thomas Pigor, Johannes Roloff, Choreografie: Kathleen Bauer, Mariana Souza
Es spielen: Tobias Bonn, Winnie Böwe, Matthias Britschgi, Ida Dobrenz, Max Gertsch, Christoph Marti, Lilian Naef, Adisat Semenitsch u.a.
Sie war die mächtigste Frau der Welt. Nun ist Miss Merkel Rentnerin und freut sich auf Ruhe und Erholung. In Klein-Freudenstadt am Dumpfsee möchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Lebensabend genießen und ihre geliebte Uckermark zu Fuß erkunden – ohne Trump, Putin und andere Irre. Die Tage plätschern dahin. Eigentlich ist alles so, wie sie es sich gewünscht hat, doch schon bald sehnt sich die Powerfrau mit der Raute wieder nach Action. Als Philipp Freiherr von Baugenwitz vergiftet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, ist schnell klar: Der Mörder hat die Rechnung ohne die Ex-Kanzlerin gemacht. Unermüdlich im Kampf für Gerechtigkeit nimmt Miss Merkel – gemeinsam mit Mann und Bodyguard – die nicht ganz ungefährlichen Ermittlungen auf. In aller Diskretion, versteht sich.
Die unvergleichlichen Geschwister Pfister, hier vertreten durch Christoph Marti und Tobias Bonn, in einer bittersüßen Kriminalkomödie nach dem Bestseller von David Safier.
„Berlins Crème de la Kleinkunst zeigt sich in der Provinzkrimiposse in Höchstform.“ (Der Tagesspiegel)
Samstag, 21. November 2026, 19.30 – 22.35 Uhr
Sonntag, 22. November 2026, 19.00 -22.05 Uhr
Theater, Theatersaal
Hamlet
Schauspiel von William Shakespeare, Deutsch von Lucien Haug
Theater Basel
Regie: Antú Romero Nunes, Text: Lucien Haug, Bühne: Matthias Koch, Kostüme: Lena Schön, Helen Stein, Komposition: Anna Bauer, Lichtdesign: Mario Bubic
Es spielen: Elmira Bahrami, Fabian Dämmich, Kay Kysela, Thomas Niehaus, Gala Othero Winter, Julian Anatol Schneider, Antoinette Ullrich
Als Hamlet nach Hause zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es war. Der Vater ist tot, die Mutter Gertrud ist neu mit seinem Onkel Claudius vermählt, der nun über Dänemark herrscht. Für den jungen Hamlet ist die Welt aus den Fugen geraten. Da erscheint der Geist des Vaters und klagt: Claudius habe ihn vergiftet. Kann das sein? Wem kann man noch trauen – den Lebenden, den Toten, sich selbst? Mithilfe einer Schauspieltruppe will Hamlet die Wahrheit ans Licht bringen. Doch das Spiel im Spiel wird zur Falle: Hamlet verfängt sich in der endlosen Schleife seiner eigenen Geschichte. Szenen wiederholen sich, verschieben die Perspektive, legen neue Wahrheiten frei. Schein und Sein lassen sich kaum mehr voneinander unterscheiden.
Nach dem großen Erfolg von „Ein Sommernachtstraum“, in Gütersloh im Februar 2024 zu Gast, widmet sich die Basler Compagnie erneut einem Meisterwerk Shakespeares. Wer spielt hier und wer nicht? Und wenn alle spielen, wer kann dann noch wahrhaftig sein?
„Wie schon so oft ist es auch diesmal dem Basler Ensemble gelungen, mit seiner Spiellust und Komik das Publikum beim Applaus zu Jubelstürmen zu treiben. Verdient.“ (nachtkritik)
Dienstag, 24. November 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Sonderveranstaltung
Philipp Poisel
Adventskonzert 2026 – solo
Für viele gehört zur Weihnachtszeit vor allem eines: Besinnlichkeit. Ruhige Tage mit den Liebsten, ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Für zahlreiche Musikfans auch die stimmungsvollen Adventskonzerte von Philipp Poisel. 2026 prägt der Singer-Songwriter erneut diese besondere Zeit mit einer Reihe ausgewählter Solo-Auftritte in einigen der schönsten Locations Deutschlands. Dann heißt es wieder: Philipp Poisel geht auf Adventstour – solo.
Was einst als kleine Idee und Geheimtipp mit wenigen Konzerten begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit entwickelt. 32 ausverkaufte Abende im Jahr 2025 zeugen von der besonderen Anziehungskraft dieser Konzertreihe. Auch 2026 versprechen Poisel Konzerte, die zwar als „solo“ plakatiert sind, aber immer durch einen von Philipps versierten Bandkollegen mit einem ganz eigenen Touch an Spielkultur bereichert werden, Gemütlichkeit, Heiterkeit und einen Hauch Magie des Unaufgeregten. ein kleiner Moment an dem die Welt draußen stillstehen kann. In atemberaubenden Kirchen, gemütlichen Kinos und Theatern mit nostalgischem Charme kommen Menschen zusammen, um gemeinsam mit Philipp Poisel einen besonderen Abend zu erleben.
Mittwoch, 25. November 2026, 19.00 – 20.20 Uhr
Theater, Studiobühne
Theater Extra
Die Frau, die gegen Türen rannte
Ein Monolog für eine Frau von Roddy Doyle, Deutsch von Renate Orth-Guttmann, Dramatisiert von Oliver Reese
Die Komplizen* – Freies Schauspiel
Eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh, des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt sowie des Clubs Soroptimist International Gütersloh
Regie: Julius Richter, Sounddesign: Thomas Ulrich
Es spielt Lisa Biehl
Für Paula Spencer ist mit 39 Jahren das meiste in ihrem Leben schon gelaufen. Und es ist nicht gut gelaufen. Den geblümten Schlafzimmervorhang, der im Sommerwind über ihrem Kinderbett wehte, hat es nie gegeben – aber die Übergriffe ihres Vaters. In der Schule wird sie knapp über Sonderschulniveau eingestuft. Zwischen abgestumpften Lehrern und zudringlichen Banknachbarn trainiert sie schmutziges Denken und abgebrühtes Benehmen. Dann gründet sie mit ihrer Jugendliebe Carl eine Familie. Und immer wieder sitzt sie im Krankenhaus und erklärt ihre Verletzungen damit, dass sie gegen eine Tür gelaufen sei. Nun ist Carl tot und Paula beginnt zu sprechen.
Booker-Preisträger Roddy Doyle erzählt die Geschichte einer alkoholabhängigen Frau, die allen Widerwärtigkeiten und Demütigungen zum Trotz ihr Leben in die Hand nimmt. Fernab von Sentimentalitäten oder moralischen Zeigefingern veranschaulicht er einen Bewusstwerdungsprozess in harter Bodennähe, der sich zu einer präzisen Milieuschilderung verdichtet. Ein furioser Monolog über eine enttäuschte Liebe und den unermüdlichen Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen.
Eine Förderung durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW ist beantragt.
Donnerstag, 26. November 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Vier Jahreszeiten
Erwin Schrott
Tango Diablo – ein Abend zwischen Oper und Tango
Erwin Schrott (Bassbariton), Santiago Cimadevilla, Lysandre Donoso (Bandoneon), Michael Andreas Häringer, Federico Lechner (Klavier), Jonathan Bolívar (Gitarre)
Arien von Charles Gounod, Hector Berlioz, Arrigo Boito und Giacomo Meyerbeer sowie Tangos von Astor Piazzolla, Enrique Cadícamo u.a.
Erwin Schrott, 1972 in Montevideo geboren, zählt zu den international gefragten Bassbaritonen. Den Durchbruch brachte ihm 1998 der erste Preis beim von Plácido Domingo ins Leben gerufenen Gesangswettbewerb „Operalia“. Seither gastiert er weltweit an führenden Opernhäusern und bei großen Festivals. Zu seinen prägenden Partien zählen vor allem Mozart-Rollen wie „Don Giovanni“, daneben Partien wie „Scarpia“ oder „Méphistophélès“. Im Programm „Tango Diablo“ stellt er Mephisto-Arien von Gounod bis Boito in einen Zusammenhang mit südamerikanischem Tango. Diese Musik ist für ihn auch biografisch bedeutsam: Als Sohn spanisch-uruguayischer Eltern mit deutschen Wurzeln hat sie seine künstlerische Entwicklung wesentlich geprägt.
Santiago Cimadevilla wurde in Buenos Aires geboren, studierte Klavier und Bandoneon und arbeitet außerdem als Komponist und Arrangeur. Er ist auf die Musik von Astor Piazzolla spezialisiert und wird regelmäßig als Solist verpflichtet.
Der französische Bandoneonist Lysandre Donoso ist Gewinner mehrerer internationaler Preise und ein führender Solist auf seinem Instrument. Er wird regelmäßig von renommierten Orchestern in den größten Konzertsälen Europas verpflichtet.
Michael Andreas Häringer, in Barcelona geboren, stammt aus einer Musikerfamilie und ist ein Nachfahre von Franz Liszt und Sophie Menter. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit.
Der gebürtige Venezolaner Jonathan Bolívar bereiste mit seinem außergewöhnlichen Talent die ganze Welt und lebt in Wien. Mit dem Startenor Juan Diego Flórez, der auch bereits in Gütersloh zu Gast war, hat der Gitarrist in verschiedenen gemeinsamen Projekten zusammengearbeitet.
Freitag, 27. November 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Berlin is ja so groß …
Eine musikalische, tiefgründig-komische und unterhaltende Hommage an unsere Hauptstadt
Renaissance-Theater Berlin
Regie: Guntbert Warns, Musikalische Leitung: Harry Ermer, Bühne: Manfred Gruber, Kostüme: Ariane Warns, Choreografie: Julian Bender,
Es spielen: Ivy Quainoo, Jacqueline Macaulay, Hans-Werner Meyer, Jakob Wenig, Harry Ermer u.a.
Berlin inspirierte Generationen von Künstlerinnen und Künstlern zu musikalischen Geschichten voller Komik und leidenschaftlicher Lebenslust. Durch die unterschiedlichsten Epochen der Geschichte Berlins pocht, zuckt und schwingt sich der Rhythmus ihrer Songs.
Was macht diese Stadt so erstaunlich, anziehend, vertraut, herausfordernd und manchmal faszinierend fremd? Was bedeutet dieser sprichwörtliche Schmelztiegel, dieser facettenreiche Kosmos der Gefühle und Stimmungen für uns und was macht er mit uns?
Eine Revue, eine musikalische, tiefgründig-komische und unterhaltende Hommage an unsere Hauptstadt. Jeder Song ist eine überraschende Geschichte: von neu ausgegrabenen musikalischen Schätzen (Reutter, Neumann, Spoliansky & Co.) bis zur taufrischen Ballade für den Augenblick. Ein singendes, spielendes und musizierendes Ensemble kommt für dieses klingende Schauspiel zusammen.
„Guntbert Warns tut alles dafür, dass der Abend nie vorhersehbar wird. Mit traumwandlerischer Sicherheit bewegen sich die fünf Sängerschauspieler, setzen mit kleinen Gesten große Akzente. ‚Berlin is ja so groß …‘ ist ein Abend, der für alle funktioniert: Berlin-Kenner und Gäste, Chanson-Spezialisten und Schlager-Fans.“ (Berliner Morgenpost)
Samstag, 28. November 2026, 15.00 – 21.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Mitmachen!
Hinter den Kulissen, unter dem Meer und auf der Bühne
Kulturrucksack
Leitung: Anna Lena Friedrichs
Für Kinder und Jugendliche von 10 – 14 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Nach einer Führung durchs Theater schlüpfen wir in die Rollen des Stücks „Kapitän Nemo – 20.000 Meilen unter dem Meer“ und lernen die Geschichte und die Figuren kennen.
Anschließend besuchen wir um 19.30 Uhr gemeinsam die Vorstellung mit dem Ensemble des Westfälischen Landestheaters im Theatersaal.
Das geheimnisvolle Verschwinden von Schiffen, ein vermeintliches Seeungeheuer und eine Reise in die Tiefen des Meeres führen ins Jahr 1868: Nadine und Pierre begeben sich auf Spurensuche und geraten an Bord der sagenhaften „Nautilus“ – des U-Boots des rätselhaften Kapitäns Nemo.
Anmeldung bei:
Anna Lena Friedrichs
AnnaLena.Friedrichs@guetersloh.de
Samstag, 28. November 2026, 19.30 – 20.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Theater-Stärkung
Kapitän Nemo – 20.000 Meilen unter dem Meer
Schauspiel von Karin Eppler nach Jules Verne
Westfälisches Landestheater
Wir befinden uns im Jahre 1868. Die neuesten Zeitungsnachrichten berichten vom unheimlichen Verschwinden von Schiffen auf hoher See! Gibt es ein Ungeheuer im Meer? Frisst dieses Ungeheuer die Schiffe? Wer hat es gesehen? Die jungen Forschenden Nadine und Pierre haben viele Theorien, was dahinterstecken könnte. Sie schleichen sich heimlich zum Hafen und gehen als blinde Passagiere an Bord eines Schiffes. Es dauert nicht lange, da wird ihr Boot von dem „Ungeheuer“ angegriffen. Pierre und Nadine lernen den unheimlichen, hochbegabten Kapitän Nemo kennen. Doch wer sein U-Boot einmal gesehen hat, darf nie mehr an die Oberfläche zurückkehren. Es gäbe ja sowieso keinen Weg nach oben. Wer kann schon 20.000 Meilen die Luft anhalten?
Sonntag, 29. November 2026, 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Montag, 30. November 2026, 09.00 Uhr und 10.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Kindertheater
Frederick
Puppentheater frei nach dem Kinderbuch von Leo Lionni
Compagnie HANDMAIDS
Für Kinder ab 4 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Ein Klassiker des Puppentheaters: Rotkäppchen! Die Darstellerin ist bereit, Rotkäppchen auch und los geht’s! Aber Moment mal?! Da räumt doch tatsächlich eine komplette Mäusebrigade den fein vorbereiteten Korb für die kranke Großmutter leer? Dem muss nachgegangen werden, und so begeben sich eine Puppenspielerin, Rotkäppchen und der Wolf auf der Suche nach dem Überlebenswichtigen in Fredericks fantastische Geschichte. Denn während Fredericks Kumpane fleißig für den Winter Vorräte sammeln, scheint es fast so, als würde dieser in der Sonne auf der herbstlichen Blumenwiese faulenzen. Weit gefehlt, liebe Mäusefreunde! Für kalte, einsame Wintertage benötigt man mehr als Nüsse, Mais, Kuchen und Wein.
Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de
Kartenservice
Gütersloh Marketing GmbH
Berliner Straße 63
33330 Gütersloh
Telefon 05241 21136-36
E-Mail: tickets@guetersloh-marketing.de
Webshop unter theater-gt.de und unter stadthalle-gt.de

