{"id":14534,"date":"2026-07-28T11:48:15","date_gmt":"2026-07-28T09:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/?p=14534"},"modified":"2026-07-28T11:48:15","modified_gmt":"2026-07-28T09:48:15","slug":"das-leben-feiern-radtour-pro-organspende-macht-halt-in-guetersloh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/index.php\/2026\/07\/28\/das-leben-feiern-radtour-pro-organspende-macht-halt-in-guetersloh\/","title":{"rendered":"Das Leben feiern: Radtour pro Organspende macht Halt in G\u00fctersloh"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rund 500 Kilometer legen knapp 40 Frauen und M\u00e4nner in dieser Woche zur\u00fcck, um auf ein besonderes Thema aufmerksam zu machen: Organspende. Viele der Teilnehmer haben ihr Leben einer Organspende zu verdanken. Dass die Tour in G\u00fctersloh gleich zweimal haltmacht, hat einen besonderen Grund.<\/strong><\/p>\n<p>Vom 26. Juli bis 1. August 2026 nimmt die \u201cRadtour pro Organspende\u201d wieder Fahrt auf. Knapp 40 Teilnehmende machen sich auf und absolvieren sieben Etappen, um ein Zeichen f\u00fcr Organspende zu setzen. In diesem Jahr geht es von Dortmund nach Aurich.<\/p>\n<p>Am 27.\u00a0 und 28. Juli haben die Radfahrerinnen und Radfahrer gleich zweimal in G\u00fctersloh haltgemacht. Der Grund ist, dass sowohl das Klinikum G\u00fctersloh als auch das Elisabeth Hospital eng mit der Stiftung Organspende und der Stiftung Eurotransplant zusammenarbeiten, um Organtransplantationen m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p>Nahezu alle Teilnehmer vereint dasselbe Schicksal. Sie haben dank einer Herz-, Leber-, Lungen- oder Nierentransplantation ein zweites Leben geschenkt bekommen. \u201eWir freuen uns, die Radlerinnen und Radler bei uns begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen und mit dieser tollen Aktion auf das wichtige Thema Organspende aufmerksam zu machen\u201c, sagt Maud Beste, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin im Klinikum G\u00fctersloh.<\/p>\n<p>Sowohl das Klinikum G\u00fctersloh als auch das Elisabeth-Hospital G\u00fctersloh sind potentielle Entnahme-Krankenh\u00e4user. Hat ein Haus einen Spender oder einen Patienten, bei dem ein Hirntod in einer absehbaren Zeit zu erwarten ist, informiert es die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Je nach Organ kommt bei Bedarf ein Fachteam um es zu entnehmen. Die G\u00fctersloher Krankenh\u00e4user stellen ihrerseits die R\u00e4umlichkeiten, die Intensivmediziner, die An\u00e4sthesisten und das OP-Personal. Danach wird das entnommene Organ per Eilkurier oder Spezialflugzeug in ein Transplantationszentrum gebracht, wo der Empf\u00e4nger oder die Empf\u00e4ngerin bereits auf die Operation vorbereitet worden ist. \u201eDie Krankenh\u00e4user vor Ort und die Expertise ihrer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sind deshalb ein ganz wichtiger Faktor f\u00fcr das Gelingen der Organtransplantation\u201c, erkl\u00e4rt Gabriele Gregor von der Deutschen Stiftung Organspende (DSO).<\/p>\n<p>Die Radfahrer, darunter auch Dialysepatienten, m\u00f6chten sich mit ihrer Tour bei allen bedanken, die an einer Organspende beteiligt sind und deren t\u00e4gliche Arbeit w\u00fcrdigen. Es geht um das Thema Organspende, die dramatische Situation der Patienten, die auf ein Organ warten und die Bereitschaft der Menschen, eine Entscheidung f\u00fcr oder gegen die Organspende zu treffen.<\/p>\n<p>Stefan Endrich ist Mitorganisator der \u201eRadtour pro Organspende\u201c. Er ist selbst Nierenpatient und lebt seit 28 Jahren mit einer Spenderniere: \u201eF\u00fcr mich und alle anderen Mitfahrer ist diese Radtour absolut nicht selbstverst\u00e4ndlich. Viele von uns verdanken der Organspende ihr Leben. Wir wollen mit dieser Tour allen Beteiligten danken und auch zeigen, wie lebenswert das Leben nach einer Organspende sein kann.\u201c<\/p>\n<p>Viele der Radfahrer sind seit vielen Jahren dabei und treiben trotz ihrer Organtransplantation regelm\u00e4\u00dfig Sport. Der Verein TransDia Sport Deutschland e.V., der die Radtour organsiert, m\u00f6chte mit dieser und vielen anderen Veranstaltungen Transplantierte und Dialysepatienten motivieren, Bewegung als wirksames Medikament in ihren Alltag zu integrieren.<\/p>\n<p>Dieses Engagement sch\u00e4tzt und unterst\u00fctzt auch Matthias Bitter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen, zu der auch das Elisabeth Hospital geh\u00f6rt: \u201eEine Organspende kann Menschen ein zweites Leben schenken. Es ist beeindruckend, was diese Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Radtour leisten und was f\u00fcr ein starkes Zeichen sie damit setzen \u2013 das sollte uns allen eine Motivation sein.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14536\" src=\"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pro-Organspende_-Bild_1_DSC09869-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pro-Organspende_-Bild_1_DSC09869-Kopie.jpg 1000w, https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pro-Organspende_-Bild_1_DSC09869-Kopie-300x142.jpg 300w, https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pro-Organspende_-Bild_1_DSC09869-Kopie-768x362.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Von Dortmund nach Aurich: Knapp 40 Radfahrerinnen und Radfahrer fahren rund 500 Kilometer durch Deutschland. Darunter viele, die eine Organspende erhalten haben.<\/p>\n<p>Foto: Klinikum G\u00fctersloh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Rund 500 Kilometer legen knapp 40 Frauen und M\u00e4nner in dieser Woche zur\u00fcck, um auf ein besonderes Thema aufmerksam zu machen: Organspende. Viele der Teilnehmer haben ihr Leben einer Organspende zu verdanken. Dass die Tour in G\u00fctersloh gleich zweimal haltmacht, hat einen besonderen Grund. Vom 26. Juli bis 1. 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