{"id":890,"date":"2021-04-27T11:31:04","date_gmt":"2021-04-27T09:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/?p=890"},"modified":"2021-04-27T11:31:04","modified_gmt":"2021-04-27T09:31:04","slug":"coming-out-in-nrw-beratungsangebote-fuer-lsbtiqjugendliche-und-junge-erwachsene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marktplatz-hsw.de\/index.php\/2021\/04\/27\/coming-out-in-nrw-beratungsangebote-fuer-lsbtiqjugendliche-und-junge-erwachsene\/","title":{"rendered":"\u201aComing-out in NRW\u2018 \u2013 Beratungsangebote f\u00fcr LSBTIQ*Jugendliche und junge Erwachsene"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201aComing-out in NRW\u2018 \u2013 Beratungsangebote f\u00fcr LSBTIQ*Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen werden im Bundesvergleich positiv bewertet<\/strong><\/p>\n<p><strong>Familienminister Joachim Stamp stellt die vom Ministerium gef\u00f6rderte Coming-out-Studie des Deutschen Jugendinstituts f\u00fcr Nordrhein-Westfalen vor<\/strong><\/p>\n<p>Das Ministerium f\u00fcr Kinder, Familie, Fl\u00fcchtlinge und Integration teilt mit: Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes Land. Unsere gesellschaftliche Vielfalt macht uns stark. Die Landesregierung ist dabei ein wichtiger Partner der LSBTIQ* Community. Denn nach wie vor stellt es junge Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (kurz: LSBTIQ*) in Deutschland vor Herausforderungen, ihre Sexualit\u00e4t offen und diskriminierungsfrei zu leben. Bundesweit berichtet der gr\u00f6\u00dfte Teil der jungen Menschen \u00fcber erlebte Diskriminierungen. Die vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie \u201eComing out in NRW\u201c des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zeigt, dass viele queere Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen die Angebote f\u00fcr die LSBTIQ* Community, vor allem in den gro\u00dfst\u00e4dtischen Ballungsr\u00e4umen, positiv bewerten. Damit werden die Strukturen besser bewertet als in anderen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen kann mit mehr als 41 LSBTIQ* bezogenen Jugendgruppen in zahlreichen Jugendzentren sowie Beratungsangeboten verschiedener Tr\u00e4ger im L\u00e4ndervergleich das gr\u00f6\u00dfte Angebot f\u00fcr die Zielgruppe vorweisen.<\/p>\n<p>Diese Angebote sind nach Einsch\u00e4tzung der befragten Jugendlichen meist gut erreichbar, und tragen \u2013 ebenso wie die vielen Veranstaltungen zum Christopher Street Day und eine breite \u00d6ffentlichkeitsarbeit von Institutionen, Parteien und Verb\u00e4nden \u2013 zu einer guten Sichtbarkeit von LSBTIQ* Themen bei. Positiv bewerten die Jugendlichen auch Strukturen wie Fachstellen und Dachverb\u00e4nde und deren Projekte zur Bildung und Antidiskriminierung.<\/p>\n<p>\u201eIch freue mich, dass LSBTIQ*Jugendliche und junge Erwachsene sich in Nordrhein-Westfalen durch die Angebote unterst\u00fctzt f\u00fchlen\u201c, so Jugendminister Joachim Stamp. \u201eDennoch gibt es noch immer viel zu tun. Die Studie \u201aComing-out in NRW\u2018 hilft uns, bestehende Defizite der Anerkennung dieser jungen Menschen in der Gesellschaft zu erkennen und unser Hilfe- und Beratungsangebot entsprechend weiterzuentwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Dr. Claudia Krell, Mit-Autorin der Studie, betont: \u201eLSBTIQ* Jugendliche und junge Erwachsene sind nach wie vor mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, die sich aus dem gesellschaftlichen Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ergeben. Auch wenn sie in verschiedenen Lebensbereichen Verst\u00e4ndnis und Unterst\u00fctzung finden, ist f\u00fcr viele die Sorge dar\u00fcber, wie ihre Umwelt auf ein Coming-out reagieren wird, noch immer gro\u00df.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen des Kinder- und Jugendf\u00f6rderplans, der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der F\u00f6rderung von Fachstellen investiert das Land insgesamt rund 2,3 Millionen Euro in die queere Jugendarbeit. Auf Basis der Ergebnisse der Coming-out-Studie setzt das Familienministerium seine Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit intensiv fort und nutzt die Impulse aus der Studie zur Weiterentwicklung.<\/p>\n<p>\u201aComing-out in NRW\u2018 analysiert die Erfahrungen von queeren jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Die zentralen Themen dabei sind der Verlauf des Coming-outs, unterst\u00fctzende aber auch diskriminierende Erfahrungen in der Familie, im Freundeskreis und in Bildungskontexten sowie die Nutzung von Freizeit- und Beratungsangeboten der queeren Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n<p>Die Studie kann <a href=\"https:\/\/www.mkffi.nrw\/pressemitteilung\/coming-out-nrw-beratungsangebote-fuer-lsbtiqjugendliche-und-junge-erwachsene\">hier<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p><strong><u>Folgen Sie uns im Netz:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Twitter: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/chancennrw?lang=de\">@chancennrw<\/a><\/p>\n<p>Facebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ChancenNRW\/\">Chancen NRW<\/a><\/p>\n<p>Instagram: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/chancen_nrw\/\">chancen_nrw<\/a><\/p>\n<p>YouTube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCkSkvcG6LFZYqmx0rsg58IQ\">Chancen NRW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201aComing-out in NRW\u2018 \u2013 Beratungsangebote f\u00fcr LSBTIQ*Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen werden im Bundesvergleich positiv bewertet Familienminister Joachim Stamp stellt die vom Ministerium gef\u00f6rderte Coming-out-Studie des Deutschen Jugendinstituts f\u00fcr Nordrhein-Westfalen vor Das Ministerium f\u00fcr Kinder, Familie, Fl\u00fcchtlinge und Integration teilt mit: Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes Land. 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