Kultur Räume Gütersloh: Das Programm im Februar 2026

Stadthalle

Donnerstag, 05. Februar 2026, 16.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

The Magical Music of Harry Potter

Ein einmaliges Erlebnis

Die Harry-Potter-Filme zählen zu den erfolgreichsten Produktionen der Kinogeschichte. Nun kommt die Oscar-nominierte Filmmusik in einem einmaligen Konzertabend auf die Bühne. Unser Special Guest aus den Filmen führt gekonnt und humorvoll durch das Programm und ist einfach nur „bezaubernd“.

The Magical Music of Harry Potter präsentiert eine musikalische Reise in die magische Welt der Freundschaft, Abenteuer, Liebe und der Magier. Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie mit uns ein in magische Klangwelten voller Fantasie.

Das Publikum erlebt an diesem Abend ein musikalisches „Best of Harry Potter“ aus allen acht Filmen und dem Theaterwerk.

 

 

Donnerstag, 05. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

The Music of Hans Zimmer & Others

Präsentiert von einem Piraten aus „Fluch der Karibik“

Erlebe die einzigartige und beste Filmmusik aus „Top Gun, James Bond, Fluch der Karibik, Der König der Löwen, Gladiator, The Dark Night, Inception, Interstellar“ und vielen weiteren Top-Produktionen – in einem atemberaubenden Konzert mit The Hollywood Film Orchestra & Chor, Star-Solisten und ausgewählten Filmausschnitten! 

Inklusive der oscarprämierten außergewöhnlichen Klanglandschaften von „Dune“!

Genieße die einzige Filmmusik-Konzertreihe der Welt mit einem Moderator aus den Erfolgsproduktionen – der nicht nur die beste Musik von Hans Zimmer präsentieren wird, sondern auch für ein kostenloses Foto mit dir zur Verfügung steht!

Tauche ein in das musikalische Universum von Hans Zimmer und sichere dir jetzt deine Tickets, solange noch welche verfügbar sind!

 

 

Sonntag, 08. Februar 2026, 15.00 – 17.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Dschungelbuch – Das Musical

Das Musical ist geeignet für Zuschauer ab vier Jahren.

Turbulente Dschungel-Action über Freundschaften, die Grenzen überwinden: Im energiegeladenen Musical „Dschungelbuch“ erwacht der Urwald zum Leben. Mogli und seine tierischen Freunde nehmen Klein und Groß mit auf eine abenteuerliche Reise. Eigens komponierte Musicalhits, viel Spannung und Humor sorgen für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Mit großem Herz und viel Temperament setzt das Theater Liberi den zeitlosen Bestseller von Rudyard Kipling über das mutige Findelkind und den Dschungelbuch-Liebling Balu neu in Szene. Ein beeindruckendes Bühnenbild, farbenfrohe Kostüme und bestens ausgebildete Musicaldarsteller hauchen dem Dschungel Leben ein. Musikalisch wird dem Publikum einiges geboten: eine groovende Affenbande, Shir Khan als König des Rock ’n‘ Roll und ein funkiges Finale – abgerundet durch rasante Choreografien.

Seit über hundert Jahren fasziniert die Geschichte vom Findelkind Mogli ganze Generationen. In dem Wolfsrudel um Oberhaupt Akela, dem herzensguten Bären Balu und dem weisen Panther Baghira hat Mogli eine neue Familie gefunden, die ihm die Gesetze des Dschungels lehrt. Aufregende und große Abenteuer stehen bevor, denn Mogli trifft nicht nur auf eine wilde Affenbande, sondern auch auf ulkige Geier und die geheimnisvolle Schlange Kaa. Aber der Urwald birgt auch Gefahren: Der Tiger Shir Khan fürchtet seine Stellung als König des Dschungels und will das Menschenkind vertreiben. Mogli beginnt sich zu fragen, wo er eigentlich hingehört. Und als ihm dann noch das Mädchen mit der roten Blume begegnet, steht seine Welt endgültig auf dem Kopf…

 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

 SchLaDo

Zucchini Sistaz

Tag am Meer

In ihrem Programm „Tag am Meer“ versprechen uns die Zucchini Sistaz eine kurzweilige Konzertreise gen Küste. Mit sirenenhaft anmutendem Satzgesang rudern die drei sonnigen Gemüter Tina ‚La‘ Werzinger, Jule Balandat und Schnittchen Schnittker weit hinaus in die Gezeiten der Unterhaltungsmusik. Elegant und erfrischend tauchen die drei Ausnahme-Damen des deutschen Jazzschlagers nach so mancher musikalischen Perle, fischen im Grünen der Musikgeschichte und heben versunkene Schellack-Schätzchen. Mit im Gepäck haben sie wie immer Gitarre, Kontrabass, Trompete & Kinkerlitzchen, um ihren Sound im Stil der 20er-60er Jahre strandesgemäß und anmutig selbst zu begleiten. Und geplaudert wird natürlich auch – wie sich das für eine ordentliche Damenkapelle gehört: unterhaltsam, charmant und mit der gebührenden Umschweife!

Präsentiert von KulturPlus+

 

 

Freitag, 20. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Urban Priol
Im Fluss

Täglich quellfrisch, immer aktuell!

Man kann nicht zwei Mal in den gleichen Fluss steigen, sagt Heraklit, alles Sein ist Werden. Man denkt an Stuttgart 21 und merkt: der alte Grieche hatte recht.

„Alles Sein ist Werden“ – zu diesem Schluss kommt Urban Priol regelmäßig, wenn er kurz vor der Deadline an seinem Pressetext sitzt.

Einem Fluss im ständigen Wandel gleich ist auch sein aktuelles Programm. Mit Argusaugen verfolgt der Kabarettist den steten Strom des politischen Geschehens, vom stehenden Gewässer der großen Koalition über das mäandernde Rinnsal der Ampelregierung bis zu den geistigen Untiefen im braunen Sumpf. Priol ist immer am Puls der Zeit, spontan und tagesaktuell spottet er oft schneller als sein Schatten denken kann. Er grollt, donnert, blitzt und lässt so, einem reinigenden Gewitter gleich, vieles in einem hellen, heiteren Licht erstrahlen. Uferlos pflügt der Meister der Parodie durch die Nacht, bringt komplexe Zusammenhänge auf den Punkt und verwandelt undurchsichtig-trübe Strudel in reines Quellwasser. Mit Freude stürzt er sich in die Fluten des täglichen Irrsinns, taucht in den Abgrund des Absurden, lästert lustvoll und hat dabei genauso viel Spaß wie sein Publikum.

„Im Fluss.“ ist wie ein Rafting-Trip, der mit rasantem Tempo über Absätze und an Felsenblöcken vorbei durch wild schäumende Stromschnellen führt. Kommen Sie mit! Folgen Sie dem Motto eines anderen großen griechischen Philosophen, Costa Cordalis: „Steig‘ in das Boot heute Nacht!“ Sie werden es nicht bereuen.

 

 

Samstag, 28. Februar 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

Helene Bockhorst 

Lebefrau

Das neue Programm von Helene Bockhorst ist eine Ode an das Leben.

Schwarzer Humor trifft auf bunte Outfits und Albernheiten, wenn sie sich den unbequemen Fragen stellt: Warum ist ein Mann, der es sich gut gehen lässt, ein Lebemann, eine Frau dagegen einfach nur eine Schlampe? Sollte man Familientraditionen unbedingt fortführen, auch wenn es sich um Depressionen und ungesunde Bewältigungsmuster handelt? Was kann ich für eine bessere Welt tun – ohne mir dabei allzu große Umstände zu machen? Und bin ich wenigstens einer der interessanteren Fälle für meine Therapeutin? 

In ihrer offenen und ehrlichen Art nimmt sie das Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, in der humorvolle Alltagsbeobachtungen genauso ihren Platz finden wie lebensverändernde Erfahrungen. Zwischen den Zeilen geht es um die Frage, wie man sich auch in schwierigen Zeiten Leichtigkeit und Hoffnung bewahrt.

Ein Programm über Trauma, Depression, Resilienz – und darüber, dass man immer einen Grund zum Lachen finden kann, auch wenn das Leben mal nicht so läuft, wie man es sich wünscht. 

Hinweis: Die Veranstaltung ist ab 16 Jahren empfohlen.

Kurzvita 

Helene Bockhorst (*1987) ist Comedienne und Autorin. Im Januar 2018 gewann sie den Hamburger Comedy Pokal – als erste (und bis heute einzige) Frau in der Geschichte des Wettbewerbs. Es folgten zahlreiche TV-Auftritte z.B. bei Happy Hour, Pussy Terror TV, Quatsch Comedy Club, Mario Barth & Friends, Mitternachtsspitzen, Genial daneben, Olafs Klub, Nuhr im Ersten und ZDF Comedy Sommer. Ihre ersten drei Soloprogramme – “Die fabelhafte Welt der Therapie”, “Die Bekenntnisse der Hochstaplerin Helene Bockhorst” und “NIMM MICH ernst” – liefen erfolgreich in Kleinkunsttheatern im gesamten deutsch-sprachigen Raum und wurden teilweise fürs TV aufgezeichnet.

 

 

Theater

Sonntag, 01. Februar 2026, 11.00 – 12.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Kindertheater

Fidolino – Das blaue Band

Die Moldau entlang mit Bedrich Smetana

Konzertgeschichten für Kinder

Leitung, Konzept, Moderation: Claudia Runde

Für Kinder von 4 – 7 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Klavier vierhändig, Viola

Eine kleine Quelle im Wald, eine zwei­te kommt hinzu. Beide plätschern und sprudeln, perlen, glucksen und ver­einigen sich zu einem wilden Fluss: „Die Moldau“ wirbelt an Land und Wald, an Burgen und Schlössern, an Menschen, Feiern und Festen vor­bei. Mit einem Rucksack voller Ide­en und der Musik von Bedřich Sme­tana im Gepäck erklingt das bekannte Werk des tschechischen Komponis­ten.  Dabei lässt „Die Moldau“ das Pu­blikum auf ihrer Reise von der Quelle bis zu den Toren Prags die tonma­lerische Bildersprache miterleben.

 

 

Sonntag, 01. Februar 2026, 16.00 – 18.25 Uhr

Theater, Theatersaal

Weinprobe für Anfänger

Komödie von Ivan Calbérac, Deutsch von Horst Leonhard

Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg

Regie: Martin Woelffer, Bühne: Stephan Fernau, Kostüme: Barbara Nestler

Es spielen: Ulrich Gebauer, Anne Moll, Raman Pawa, Gerd Lukas Storzer, Herbert Trattnigg

Jacques ist Inhaber einer kleinen Weinhandlung. Er pflegt allerdings ein innigeres Verhältnis zu seinen Weinen als zu anderen Menschen. Das ändert sich, als eines Tages die etwas weltfremde Hortense seinen Laden betritt. Die Ereignisse überschlagen sich, als kurz darauf der junge Kleinkriminelle Steve, dicht gefolgt von der Polizei, in den Laden stürmt. Hortense bittet Jacques, dem Jungen eine Chance zu geben und ihm einen Praktikumsplatz zu stellen. Da Jacques das Gefühl hat, dieser aus der Zeit gefallenen Frau nichts abschlagen zu können, willigt er ein.

Während sich Steve als ein echtes Talent für Geruchs­ und Geschmacks­sinn entpuppt, springt auch Jacques über seinen Schatten. Nach und nach beginnt er sich – mit Unterstützung von Steve – wieder auf das Leben und die Liebe einzulassen.

„Feinfühlig und gleichzeitig humorvoll […]. Unter der Regie von Martin Woelffer ist dem En­semble eine herrlich leichte Boulevardkomödie gelungen.“ (NDR 3)

 

 

Dienstag, 03. Februar 2026, 15.00 – 18.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Theaterspionage

Stimme und Präsenz

Leitung: Predrag Kalaba

In vielen Berufen ist, wie auch auf der Theaterbühne, stimmliche Energie gefordert, um das „Publikum“ zu erreichen. Die Stimme kommt fast durchgehend zum Einsatz, muss große Räume oder laute Geräuschkulissen durchdringen. Damit dies ohne Anstrengung gelingt, kommt es auf die Anwendung von Methoden und Sprechtechniken an. In diesem Workshop werden Übungen vermittelt, die dabei helfen, wie auf der Theaterbühne das Potenzial der Stimme zu entfalten und sie vielseitig einzusetzen.

Anmeldung bei:

Anna Lena Friedrichs

Tel.: 05241 864-148

annalena.friedrichs[at]guetersloh.de

 

 

Donnerstag, 05. Februar 2026, 11.00 – 12.00 Uhr und 19.30 – 20.30 Uhr

Theater, Studiobühne

Jugendtheater

3 Min

Ein Stück über globale Bewegungen

Von und mit compagnie nik

Für Zuschauer ab 14 Jahre

In der mexikanischen Wüste öffnet sich für drei Minuten ein Grenzzaun. Familien, die seit Jahrzehnten getrennt sind, können sich im trockenen Flussbett des Rio Bravo begegnen. Dann schließt sich der Zaun wieder und trennt die Menschen erneut. Diese Szene war der Ausgangspunkt für ein Gedankenspiel im 3­-Minuten­-Takt. Zwischen den Kontinenten sind weltweit nicht nur Menschen in Bewegung, sondern auch Warenströme zirkulieren um den Erdball. Die „compagnie nik“ bringt jeweils innerhalb von 3 Minuten in einem temporeichen Spiel eine Vielzahl von Mikrogeschichten über Grenzen und die weltweiten Bewegungen von Menschen und Dingen auf den Punkt.

 

 

Samstag, 07. Februar 2026, 19.30 – 20.45 Uhr

Theater, Hinterbühne

Taschentheater

Frida – Viva la Vida

Ein Monolog von Leopold Huber

Vorarlberger Landestheater, Weiterspielen Productions

Regie und Kostüme: Maria Lisa Huber, Bühne: Ramona Bereiter

Es spielt Vivienne Causemann

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo verkörpert mit ihrer Kunst und ihrem Lebensstil die Selbstbestimmung der Frau in der modernen Gesellschaft und bringt diese Perspektive in die Kunstwelt. Durch ihr Werk und ihre Selbstinszenierung ist sie eine Ikone der Kunst des 20. Jahrhunderts. In ihren künstlerischen Arbeiten berührt sie Tabuthemen – Fehlgeburten, Kinderlosigkeit, die Deformation des eigenen Körpers. Seit ihrer Kindheit begleiteten sie körperliche Schmerzen und Einschränkungen: Von einer Kinderlähmung blieb ihr ein verkürztes, schwächeres Bein, die Folgen eines grausamen Busunfalls forderten lebenslänglich ihre Kräfte heraus – Schicksalsschläge prägten und verfärbten ihr Leben. In ihrem politischen Engagement zeigte sie Begeisterung für den Kommunismus. Intensiv kümmerte sie sich um Leo Trotzki, als dieser sich im Exil in Mexiko befand. Ihre Beziehung mit dem zwanzig Jahre älteren Diego Rivera, Mexikos ebenso gefeiertem Maler, war intensiv und wechselhaft – er war Gefährte und Konkurrent, den sie 1929 als 22-Jährige heiratete und nach zwischenzeitlicher Trennung 1940 gleich ein zweites Mal.

„Wer diese beeindruckende Künstlerpersönlichkeit besser kennenlernen möchte, dem sei der Besuch der Aufführung am Vorarlberger Landestheater dringend empfohlen.“ (KulturZeitschrift online)

 

 

Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.30 – 21.30 Uhr

Theater, Theatersaal

Es ist nur eine Phase, Hase

Komödie von Stefan Vögel, frei nach dem gleichnamigen Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch

Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg

Regie: Ute Willing, Bühne und Kostüme: Tom Grasshof

Es spielen: Louis Held, Thorsten Nindel, Götz Otto, Nicola Ransom, Katja Studt

Mischa und Christiane sind glücklich verheiratet, ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin, und so könnten sie eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch zu Mischas 50. Geburtstag bietet ihm sein Chef nicht nur die Altersteilzeit, sondern sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa, gerade noch mitten im Leben, fühlt sich auf einmal alt. Sehr alt. Christiane erkennt dieses jammernde Häufchen Elend kaum wieder. Als dann noch die besten Freunde zur Geburtstagsfeier kommen, beginnt sich ein emotionaler Sturm zusammenzubrauen: der Beginn der Alters­pubertät. Ein Rennrad wird angeschafft, ein Fitnessraum gebaut und der gesamte bisherige Lebensentwurf auf den Kopf gestellt, sodass keiner der Beteiligten unverändert aus diesem Abend geht. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Maxim Leo und Jochen Gutsch ist „Es ist nur eine Phase, Hase“ eine hoch amüsante und pointierte Komödie über den ganz beson­deren Lebensabschnitt der Alterspubertät.

„Flott gespielte, mit Wortwitz und Situationskomik inszenierte Komödie. Das prominent besetzte Stück über die Nöte von Männern in der Midlife­-Crisis trifft den Nerv der Zeit.“ (Hamburger Morgenpost)

 

 

Freitag, 13. Februar 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal

Jazz in Gütersloh

Jocelyn B. Smith Trio

Jocelyn B. Smith (Vocals, Klavier), Kai Brückner (Gitarre), Volker Holly Schlott (Saxophon, Flöte, Percussion)

„In einer Welt, die sich nach Transformation sehnt, erheben wir uns, um dem Ruf nach Veränderung zu folgen. Es ist an der Zeit, dass bewusste Künstler als Architekten des Wandels hervortreten. Wir träumen von einer besseren Zukunft für unsere Kinder, und Musik kann ihren Geist erhellen und ihnen zu höheren Zielen verhelfen. Unsere vielen Stimmen haben die transformative Kraft, zu inspirieren und eine harmonische Welt zu schaffen, oder?“

Dieser emphatische Aufruf schließt nahtlos an Jocelyn B. Smiths gesellschaftliches Engagement an, für das sie 2018 das Bundesverdienstkreuz erhielt. Als Musikerin klassisch ausgebildet und in den Welten von Klassik, Jazz und Neuer Musik gleichermaßen zuhause, glaubt sie fest an die Macht der Stimme, sei es in ihrer sozial engagierten Chorarbeit oder in ihren musikalischen Projekten. Im intimen Rahmen der Trio-Besetzung kann sich ihre ausdrucksvolle Stimme ganz und gar entfalten.

Samstag, 14. Februar 2026, 19.30 – 21.00 Uhr

Theater, Hinterbühne

Taschentheater

Girls & Boys

Von Dennis Kelly, Deutsch von John Birke

Theater Duisburg

Regie und Bühne: Alexander Vaassen, Kostüme: Christina Berger

Es spielen: Friederike Becht, Lea Sehlke und Belana Zumbrägel (Schatten)

„Ich habe meinen Mann in der Passagierschlange eines Easyjet­-Flugs kennengelernt, und ich muss sagen: Der Kerl war mir auf Anhieb unsym­pathisch.“ So beginnt ihre Geschichte. Tough, entwaffnend direkt und mit viel Humor präsentiert sie ihr Leben: Wie aus Abneigung Liebe wird, sie heiraten, Kinder bekommen. Alles läuft perfekt. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt.

„Girls & Boys“ ist ein gleichermaßen lebensbejahender wie aufwühlender Monolog. Was harmlos beginnt, führt beim britischen Erfolgsautor Dennis Kelly zu einem schonungslosen Blick in die Abgründe des Menschen. „Wie kann man den Menschen verstehen, ohne Gewalt zu verstehen?“, lässt er seine namenlose Protagonistin fragen. Ein drastischer Zeugenbericht über Gewalt in Familien und Beziehungen, ein Gedankenspiel über die Zusam­menhänge von Gewalt und Männlichkeit.

„Der Regisseur Alexander Vaassen schafft herausragendes, packendes Theater, indem er genau das tut, was der Text braucht. Natürlich funktioniert das nur mit einer phänomenalen Darstelle­rin. […] Und so ist eine großartige Aufführung entstanden, die das Publikum durchschüttelt und begeistert. Applaus im Stehen an einem gut besuchten Montagabend.“ (Theater der Zeit)

 

 

Mittwoch, 18. Februar 2026, 18.30 – 19.30 Uhr – Eintritt frei

Theater, Theatersaal

Klangkosmos Weltmusik

Kapiw & Apappo

Emi Toko (Mukkuri, Gesang), Fukiko Goukon (Tonkori, Mukkuri, Gesang)

Ainu Gesänge | Japan

Die „Ainu“ gelten als die indigenen Bewohner Nordjapans, die ursprüng­lich überwiegend im Nordosten Japans auf den Inseln Hokkaido (ehe­mals „Ezo“ genannt), auf Sachalin und den Kurilen lebten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie von Japan kolonisiert und umgesiedelt, der Gebrauch ihrer Sprache und Musik wurde untersagt. Erst im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts besannen sich die Ainu immer mehr auf ihre Traditionen. „Kapiw“ (Möwe) und „Apappo“ (Blume) sind die Ainu­-Künstlernamen zweier Schwestern, die die Lieder ihres Volkes von ihrer Großmutter lernten. Beide sind Expertinnen für zeitgenössische Ainu­-Musik im traditionellen Stil und Sängerinnen. Der Klang ihrer Stimme und Instrumente ist erfüllt von der Seele ihrer Vorfahren.

Mit Unterstützung von Bürgerstiftung Gütersloh

 

 

Samstag, 21. Februar 2026, 19.30 – 21.20 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026, 19.30 – 21.20 Uhr

Theater, Theatersaal

Peer Gynt

Schauspiel von Henrik Ibsen

Burgtheater, Wien

Regie: Thorleifur Örn Arnarsson, Bühne und Kostüme: Daniel Angermayr, Musik: Gabriel Cazes

Es spielen: Lilith Hässle, Mavie Hörbiger, Barbara Petritsch, Nils Strunk, Johannes Zirner

Peer Gynt ist eine längst zum Mythos gewordene Theaterfigur – ein egozentrischer Träumer, ein Antiheld sowie eine Identifikationsfigur in einer irr gewordenen Welt. Als junger Mann verlässt Peer Gynt seine norwegische Heimat und geht auf eine Reise durch Kontinente und durch das eigene Ich, schwebend zwischen Traum und Realität – immer auf der Suche nach seiner Rolle im Leben. Er durchwandert Gebirge und Wüs­ten, überquert Meere und Flüsse, trifft auf Fabelwesen aus anderen Wel­ten. Er kommt in Amerika zu Reichtum, erlebt sich in Afrika als spirituellen Menschen und lässt sich schließlich in Ägypten in einem psychiatrischen Krankenhaus zum Kaiser krönen.

Mit einem kleinen Ensemble und Mavie Hörbiger in der Titelrolle unter­nimmt der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson eine Erkun­dung der zentralen Fragestellung des Textes: Wer bin ich? Bin ich ein Bettler oder ein Kaiser? Bin ich der Anfang oder das Ende?

„… dieser Peer Gynt wächst dem Publikum ans Herz. Hörbiger überzeugt von Szene zu Szene mehr, und ihre Kolleginnen und Kollegen stehen ihr kaum nach. Wer ertappt sich beim letzten Auftritt nicht dabei, sich ein paar Tränen aus den Augen zu wischen? Ein erstaunlich berührender Abend findet sein würdiges Ende.“ (FAZ)

Mit Unterstützung von Reinhart Müller Stiftung

 

 

Montag, 23. Februar 2026, 09.00 Uhr und 10.30 Uhr

Dienstag, 24. Februar 2026, 09.00 Uhr und 10.30 Uhr

Theater, Studiobühne

Kindertheater

Hören gehen im All

Musikerlebnis für Kinder ab 5 Jahre bis Klasse 2

In der auf die Zielgruppe zugeschnittenen Konzertreihe bekommen die 5 –7 „Konzertneulinge“ live gespielte Musik auf die Ohren. Das Publikum wird aktiv eingebunden: Singen und Bodypercussion ergänzen das Programm. Für Lehr­ und Erziehungskräfte gibt es eine Materialmappe.

Trompete, Posaune, Tuba, Horn, Gesang, Choreografie, Tanz: Tanja Emmerich, Gesang, Konzeption, Moderation: Stephanie Riemenschneider

Bereit für eine musikalische Expedition ins Weltall? Das Blechbläser­-Ensemble der Kreismusikschule Gütersloh lädt alle Möchte­-gern­-Astronaut*innen zu einem interaktiven Konzert ein, bei dem viel Fantasie nötig ist – schließlich wollen Tanja und Stephanie mit dem Publikum in funkelnden Sternenfeldern und fernen Galaxien unerhörte Klänge sam­meln. Keine Sorge: Alle können mitreisen. Denn majestätische Trompetenfanfaren, sanfte Posaunenmelodien und geheimnis­volle Hörnerklänge entführen ganz automa­tisch in intergalaktische Klangwelten.

Mit Unterstützung von Bürgerstiftung Gütersloh

 

 

Freitag, 27. Februar 2026, 16.00 – 16.50 Uhr

Samstag, 28. Februar 2026, 16.00 – 16.50 Uhr

Theater, Studiobühne

Theater Extra

Erinnerungsstücke – Abendstund’ hat Gold im Mund

Eine Kooperation zwischen Theater Gütersloh, Musikschule für den Kreis Gütersloh e.V., Fachbereich Soziales der Stadt Gütersloh, Abteilung Senioren- und Behindertenarbeit

Konzept und Moderation: Stephanie Riemenschneider

Holger Blüder (Klavier, Gesang), Sabine Seipelt (Flöte, Workshops, Co-Moderation), Kurt Studenroth (Saxophon, Klarinette, Arrangements)

Ein moderiertes Konzert nicht nur für Menschen mit dementiellen Erkrankungen, deren Angehörige und Familienmitglieder von 8 bis 100 und Menschen in pflegenden Tätigkeiten, sondern auch für alle, die gemeinsam mit der älteren Generation etwas erleben möchten.

Abendstunden können voller Ruhe, Magie und Überraschungen stecken. Sie lassen sich füllen mit geselligen Spielerunden, mit Entspannung auf dem Sofa, mit schwungvollen Tanzpartys oder romantischen Spaziergängen im Mondschein.

Dieses Konzert lädt dazu ein, all diese schönen Erinnerungen aufleben zu lassen und neue Momente der Freude zu schaffen. Das abwechslungsreiche Programm führt durch bekannte Werke der klassischen Musik, beliebte alte Schlager und vertraute Volksmusiklieder. Von den sanften Klängen des „Abendsegens“ bis hin zu heiteren Momenten mit „Mimi und ihrem Krimi“ entfaltet sich eine musikalische Reise durch die Nacht. Die Moderation, die durch das Programm führt, und kleine szenische Beiträge einer Kindergruppe verbinden die Generationen und sorgen für eine persönliche und lebendige Atmosphäre. Neben dem Zuhören lädt das Konzert auch zum Mitsingen ein: Bekannte Melodien werden gemeinsam angestimmt, was für ein Gefühl des Miteinanders sorgt.

 

 

Samstag, 28. Februar 2026, 19.30 – 22.10 Uhr

Theater, Theatersaal

Der Posaunengeneral – Eine Auferstehung

Schauspiel von Joachim Zelter

Theater Gütersloh

Uraufführung

Regie und Bühne: Christian Schäfer, Kostüme: Anna Sun Barthold-Torpai

Es spielen: Christiane Hagedorn, Jacques Malan, Stefan Salzmann, Volker Schiewer, Jule Timmer, Salih Yayar, Gymnasial-Posaunenchor Gütersloh

Als Gäste: Martin Fugmann, Andreas Ksienzyk, Max Oestersötebier, Benjamin Hesse, Marcel Kroll, Matthias Borner, Elke Corsmeyer, Maya Kwiatkowski, Romy Kaminski, Thomas Agelidakis, Marc Grundmann, Marco Höckelmann, Posaunenmission Bethel

In einem Zweibettzimmer des Städtischen Klinikums liegt eine magen­kranke, mit dem Glauben und der Welt hadernde Pastorin neben einer lungenkranken, merkwürdig antiquiert wirkenden Gestalt. Tatsächlich wurde der vermeintlich längst verstorbene „Spielmann Gottes“ Johannes Kuhlo, der die Welt nicht mehr versteht, hier zur Behandlung gebettet. Die ungewollten Zimmernachbarn – und nicht nur sie – werden mit Kuhlos aberwitziger Auferstehung im Hier und Jetzt umgehen müssen.

Johannes Kuhlo (1856–1941) gründete nicht nur den Posaunenchor am Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh und wirkte von 1893 bis 1923 als Pastor sowie Leiter der Westfälischen Diakonenanstalt „Nazareth“ in Bethel bei Friedrich von Bodelschwingh, sondern gilt auch als Gründer der evangelischen Posaunenchorbewegung in Deutschland. Von Anfang der 1930er Jahre bis zu seinem Tod war er Unterstützer Adolf Hitlers und des Nationalsozialismus.

Anlässlich des Stadtjubiläums „200 Jahre Gütersloh“ widmet sich der mehrfach preisgekrönte Autor Joachim Zelter mit der Tragikomödie „Der Posaunengeneral – Eine Auferstehung“ nach Johann Heinrich Volkening in „Der Prediger“ (2019) zum zweiten Mal einer ebenso ambivalenten wie prägenden Figur der Stadtgeschichte.

„Joachim Zelter hat ein Stück geschaffen, das sich nicht in Kategorien pressen lässt – poetisch, komisch, politisch, musikalisch und vor allem: lebendig. Zu Recht feierte das Premierenpublikum diese Aufführung und alle Akteure mit langanhaltenden Standing Ovations.“ (NW)

 

 

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