Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 09. bis 15. März 2026

Stadthalle

Montag, 09. März 2026, 09.15 Uhr und 11.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Kindertheater

Orchesterkonzert für Grundschulen

Nordwestdeutsche Philharmonie

Konzept und Moderation: Johannes Hofmann, Leitung: Katharina Morin

Für Kinder ab 8 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Hier piept’s wohl, oder was?!

Tierische Klänge – Wenn die Natur Musik macht!

Die Nordwestdeutsche Philharmonie kommt auch in dieser Spielzeit mit zwei Konzerten für Grundschulklassen nach Gütersloh. Ein Vorbe­reitungsworkshop gibt Lehrkräften Anregungen zur Einbindung in den Unterricht. Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

 

 

Donnerstag, 12. März 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Reinhold Messner
Leben am Limit

Wer ist so oft an das Limit gegangen wie Reinhold Messner? Im Fels, an den Achttausendern und in den Eiswüsten dieser Erde. Der Abenteurer ist auch ein politischer Mensch, Museumsgründer und Bergbauer. In seinem Vortrag erzählt er aus seiner Jugend in den Dolomiten, vom Himalaja, der Wüste Gobi, Grönland und seinen Einsatz für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Reinhold Messner sieht sich heute als Stellvertreter für all jene, die weder die Zeit noch die Mittel hatten, ihre Ideen als Abenteurer zu verwirklichen. Er will seine Erfahrungen aus den letzten Wildnisgebieten auf dieser Erde teilen und Empathie für die Menschen in den Weltbergen wecken.

Seine Erzählungen über Nahtoderfahrungen und das Scheitern in der Todeszone und viel Gegenwind sind spannend und hintergründig zugleich.

 

 

Samstag, 14. März 2026, 19.30 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

4. Gütersloher Blues Festival 

Guitar Heroes

Das 4. Gütersloher Blues Festival steht unter dem Motto „Guitar Heroes“ und bringt die Musik einiger der größten Gitarrenikonen aller Zeiten auf die Bühne.

Den Auftakt macht John F. Klaver plays Clapton. Der niederländische Gitarrist John F. Klaver hat sich mit seiner leidenschaftlichen Interpretation der Musik von Eric Clapton einen Namen gemacht. Clapton, oft als „Slowhand“ bezeichnet, prägte den Bluesrock der 1960er- und 70erJahre und gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen weltweit. Klaver gelingt es, dessen zeitlose Klassiker wie „Layla“ oder „Crossroads“ mit technischer Brillanz und emotionaler Tiefe zu interpretieren – ein Erlebnis für alle Bluesliebhaber und Gitarrenfans.

Im Anschluss präsentiert Green-ish – Gregor Hilden & die Richie Arndt Band die Musik von Peter Green, dem Mitbegründer von Fleetwood Mac. Peter Green, bekannt für seinen unverwechselbaren, melancholischen Ton und seine meisterhaften Soli, gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen des britischen Blues. Das Trio um Gregor Hilden und Richie Arndt bringt Green’s legendäre Songs mit Liebe zum Detail und großer Spielfreude auf die Bühne, verbindet Virtuosität mit emotionaler Ausdruckskraft und lässt den Spirit des frühen Bluesrock lebendig werden.

Den krönenden Abschluss des Abends bildet die Band of Friends aus Irland, die Originalbegleitmusiker von Rory Gallagher. Gallagher, irischer Blues- und Rockgitarrist, SingerSongwriter und Live-Legende, begeisterte mit explosiver Bühnenpräsenz und technischer Meisterschaft. Band of Friends erweckt seine Songs in authentischer Besetzung wieder zum Leben – mitreißend, kraftvoll und voller Spielfreude, sodass die Magie von Rory Gallagher unverfälscht erlebbar wird.

Das 4. Gütersloher Bluesfestival verspricht einen Abend voller Musikgeschichte, Virtuosität und Emotion. Es richtet sich sowohl an langjährige Bluesfans als auch an neugierige Neueinsteiger, die die Faszination handgemachter Gitarrenmusik erleben möchten. Unter dem Motto Guitar Heroes entsteht eine Bühne, auf der die größten Gitarrenlegenden der Bluesgeschichte gefeiert werden – ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Sonntag, 15. März 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Großer Saal

Gütersloh Philharmonisch

Nordwestdeutsche Philharmonie | Jonathan Bloxham | Colin Currie (Schlagzeug) 

Andi Akiho (*1979) | Konzert für Schlagwerk und Orchester

Gustav Mahler (1860–1911) | Sinfonie Nr. 5 cis­moll

Die Kombination Schlagwerk und Orchester des ersten Konzertteils verspricht außergewöhnliche klangliche Effekte. Solist ist der schottische Perkussionist Colin Currie, der international konzertiert. Gustav Mahlers etwa 70­-minütige fünfte Sinfonie hat aufgrund des vierten Satzes Beliebt­heit erlangt. Es ist jenes berührende „Adagietto“, das in Luchino Viscontis Film „Tod in Venedig“ Verwendung fand. Darüber hinaus vereint dieses Werk musikalisch alles, was von einer Mahler­-Sinfonie erwartet wird. Die volle Bandbreite musikalischer Emotionen und Effekte wird abgerufen. Mahler errichtet auch hier mit allen Mitteln seine unverwechselbare und grandiose musikalische Welt.

 

 

Theater

Mittwoch, 11. März 2026, 13.00 – 16.00 Uhr
Theater, Studiobühne

Theaterspionage

Kindern kreativ vorlesen

Workshop für alle, die gerne vorlesen.

Leitung: Christine Ruis

Theaterpädagogin Christine Ruis stellt ihre Lieblingsbücher vor und gibt Einblick in ihre Arbeitsweise. Gemeinsam werden spannende Arten des Vorlesens erprobt und performative Herangehensweisen an Kinderbuchtexte ausprobiert. Die Erfahrungen aus den letzten Workshops haben gezeigt: Sobald die Ideenkiste geöffnet ist, gibt es regen Austausch untereinander und die Zeit vergeht wie im Flug. Wenn Sie auch einen Buchschatz haben, bringen Sie ihn gerne mit!

Anmeldung bei:

Anna Lena Friedrichs

Tel. 05241 864-148

Annalena.Friedrichs[at]guetersloh.de

 

 

Donnerstag, 12. März 2026, 19.30 – 21.20 Uhr

Theater, Theatersaal

Marlene

Schauspiel mit Musik von Pam Gems, Deutsch von Angela Kingsford Röhl

Originalfassung von Pam Gems in der Bearbeitung des Renaissance-Theaters Berlin mit zwei Monologen von Connie Palmen

Renaissance-Theater Berlin

Regie: Guntbert Warns, Bühne: Ezio Toffoluti, Kostüme designed by Max Mara under the artistic direction of Mr Ian Griffiths, Arrangements: Jetse de Jong, Sven Ratzke, Dramaturgie: Wenka von Mikulicz

Es spielen: Sven Ratzke, Julia Herfst, Jetse de Jong (Klavier)

Sven Ratzke spielt Marlene Dietrich und haucht ihren Liedern eine neue Seele ein. Er spürt in ihrer Biografie die Herausforderung, sich in den verschiedensten Facetten ihrer Persönlichkeit neu zu erfinden, und taucht in die Figur Marlene ein, um sich ihrer Strahlkraft zu stellen – wie es ihm in verschiedenen Programmen über die Musiklegende David Bowie in ausver­kauften Häusern von New York City bis Sydney, von Amsterdam bis London gelungen ist.

„Marlene Dietrich wanderte zwischen den Geschlechtern und zeigte enormen Mut in ihrem Eigensinn und absolutem Perfektionismus. Gefangen im Ruhm und verschwunden in einer Kunstfigur, die sie selbst kreierte. Ich schaue in den Spiegel, den sie unserer Zeit und allen Künst­lern vorhält, sehe mich und suche sie. Was für eine Herausforderung!“ (Sven Ratzke)

„Wer einen grandiosen Schauspieler und Sänger erleben möchte, wird hochzufrieden das Theater verlassen. Neben den Hits wie ‚Lili Marleen‘ oder ‚Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe ein­gestellt‘ interpretierte Ratzke auch weniger Bekanntes auf eine sehr individuelle Art. So gelang ihm auch musikalisch ein neuer Ansatz, um die Geschichte von Marlene Dietrich zu erzählen. Standing Ovations, zu Recht.“ (Berliner Zeitung)

 

 

Freitag, 13. März 2026, 19.30 Uhr

Samstag, 14. März 2026, 16.00 Uhr und 19.30 Uhr

Montag, 16. März 2025, 19.30 Uhr

Dienstag, 17. März 2026, 19.30 Uhr

Theater, Studiobühne

Theater Extra

Bürgerbühne – Das Projekt! „GT – GroßstadtTheater“

Regie: Stefan Meißner, Anna Lena Friedrichs

Girlanden hängen halbheruntergerissen im ostwestfälischen Partykeller. Reste von Pickert und Pumpernickel kleben an der Holzvertäfelung. Auf der Theke eine Mixtur aus Möpkenbrot und Rübenkraut. Eine Flasche Schrödersche ist umgekippt, ein Rinnsal läuft über Tisch und Boden. Ein Geruch von verbranntem Grünkohl liegt in der Luft. „Der letzte Cowboy“ läuft in Endlosschleife. Jemand hat vergessen die Musik auszustellen. Die 200-Jahrfeier ist längst vorüber. Katerstimmung.

Wer räumt auf? Das aktuelle Projekt der Bürgerbühne Gütersloh versucht es…

Gütersloh ist Großstadt. Zumindest auf dem Papier. 5928. Das ist die Zahl, die Gütersloh von der Kleinstadt trennt. 5928 Einwohner*innen sollen den Unterschied machen? Eine Kleinstadt zur Großstadt werden lassen?

Und mal ehrlich: Gütersloh und Großstadt? Passt das zusammen?

Natürlich ist das Bild des Partykellers voller Klischees, garniert mit Gütersloher Kuriositäten. Räumen wir sie beiseite, was bleibt übrig? Was bleibt, wenn wir hinter die Fassade blicken? Welche Menschen leben hier? Welche Träume, Sehnsüchte, Wünsche haben sie? Welche Sorgen und Ängste? Als Alteingesessene und Neuzugezogene. Was macht Gütersloh als Heimat aus? Gibt es so etwas wie Heimat überhaupt? Und spielt die Größe einer Stadt dabei eine Rolle?

Im Projekt „GT – GroßstadtTheater“ wird diesen Fragen nachgegangen. Es soll ein Raum für Begegnung geschaffen werden, wertfrei und ergebnisoffen. Mit den Mitteln des Theaters werden die Geschichten der Teilnehmenden erzählt, Geschichten aus und über Gütersloh. Dabei kann alles Mögliche und Unmögliche passieren.

Es soll endgültig die alles entscheidende Frage geklärt werden, ob Gütersloh tatsächlich eine Großstadt ist oder nicht…

 

 

Sonntag, 15. März 2026, 11.00 – 12.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Kindertheater

Fidolino – Baum-Not(en)

Der Jahreskreis spielt verrückt

Konzertgeschichten für Kinder

Leitung, Konzept, Moderation: Claudia Runde

Für Kinder von 4 – 7 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Gesang, Flöte, Fagott, Klavier

Der Jahreskreis ist durcheinanderge­raten. Der Lieblingsbaum von Hannah und Linus will nicht aus dem Winter­schlaf erwachen, keine Blüten weit und breit. Aber wie war das mit der Musik? Können Klänge, Melodien und Lieder der unterschiedlichen Jahres­zeiten dem Baum helfen? Die Freun­de versuchen ihr Glück mit Musik aus den Jahreszeitenkompositionen von Antonio Vivaldi, Joseph Haydn, Fanny Hensel, Peter Tschaikowsky und John Cage.

 

 

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

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