Bestattungshaus Johannsmann: „Darf man das eigentlich?“ – Ein Gespräch über Abschied, Trauer und neue Wege

Foto: pixabay.de

(Anzeige) November ist der Monat, in dem wir uns besonders mit Abschied und Erinnerung beschäftigen. Doch wenn es um Tod und Bestattung geht, gibt es noch immer viele Fragen, über die man selten spricht.

Was früher selbstverständlich war, wird heute hinterfragt: Muss eine Trauerfeier immer in der Kirche stattfinden? Darf Musik gespielt werden, die wirklich zum Leben des Verstorbenen passt? Kann ein Abschied persönlich, modern und trotzdem würdevoll sein?

Was hat sich in der Bestattungskultur in den vergangenen Jahren verändert?

„Sehr viel. Menschen wünschen sich heute zunehmend einen Abschied, der wirklich zu ihnen oder zu dem Menschen passt, von dem sie Abschied nehmen. Die klassische Form hat weiterhin ihren festen Platz – aber sie ist längst nicht mehr die einzige Möglichkeit. Persönliche Musik, individuelle Trauerfeiern, besondere Orte oder auch ganz bewusste Rituale können einem Abschied eine ganz eigene Bedeutung geben.“

Heißt das, Tradition wird unwichtiger?

„Ganz im Gegenteil. Gerade unsere über 100-jährige Geschichte zeigt uns, wie wertvoll Tradition sein kann. Rituale geben Halt, besonders in einer Zeit, in der vieles aus den Fugen gerät. Gleichzeitig finden wir es wichtig, Tradition nicht mit Stillstand zu verwechseln. Wir verbinden Erfahrung und Bewährtes mit neuen Ideen und den Wünschen der Menschen, die zu uns kommen.“

Welche Rolle spielt dabei die persönliche Gestaltung?

„Eine sehr große. Jeder Mensch lebt anders, jeder Mensch hinterlässt andere Spuren – warum sollte also jeder Abschied gleich aussehen? Unser Anspruch ist, genau hinzuhören: Was hat diesen Menschen ausgemacht? Was war ihm wichtig? Was soll von ihm erzählt und erinnert werden? Daraus entsteht oft eine sehr persönliche Form des Abschieds.“

Gibt es eine Frage, die Menschen sich häufig nicht zu stellen trauen?

„Wahrscheinlich ganz viele. Und genau deshalb möchten wir dazu ermutigen, diese Fragen zu stellen. Was passiert mit dem Verstorbenen? Kann ich meine Mutter oder meinen Vater mit Ihnen zusammen anziehen? Werden Verstorbene geschminkt? Darf die Trauerfeier auch bunt und laut sein? Ist es möglich, persönliche Erinnerungen mit in die Urne oder das Grab zu geben?

Wir finden: Über Tod und Sterben zu sprechen, nimmt dem Thema nicht seine Würde. Im Gegenteil. Es kann helfen, Ängste abzubauen und bewusster mit Abschied und Trauer umzugehen.“

Tradition im Rücken. Den Blick nach vorn.

Seit über einem Jahrhundert begleiten wir Menschen in Harsewinkel durch eine der schwierigsten Zeiten ihres Lebens. Heute tun wir das mit derselben Haltung wie früher: mit Respekt, Herz und Verlässlichkeit – und gleichzeitig mit der Offenheit, neue Wege zu gehen.

Vielleicht gibt es eine Frage zum Thema Tod, Sterben oder Bestattung, die Sie schon immer einmal stellen wollten.

Unsere Tür steht offen. Nicht erst im Trauerfall, sondern auch einfach für ein Gespräch. Denn manchmal ist es gut, Antworten zu kennen, bevor man sie dringend braucht.

Ihr Bestattungshaus Johannsmann– seit über 100 Jahren an Ihrer Seite.

Bestattungshaus Johannsmann
Clarholzer-Str. 9
33428 Harsewinkel

05247 2326

www.johannsmann-bestattungshaus.de | info@johannsmann-bestattungshaus.de