Stadthalle
Donnerstag, 09. April 2026, 19.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Cinderella
Ein märchenhaftes Ballett voller Poesie und Zauber
Musik von Sergej Prokofiew, Ballett in 2 Akten
Choreografie Andrey Lyapin
Mit der romantischen Inszenierung von „Cinderella“ bringt das Ensemble des Classico Ballet Napoli ein zeitloses Märchen in einer emotional berührenden und visuell beeindruckenden Ballettfassung auf die Bühne. Die Choreografie von Andrey Lyapin, getragen von der mitreißenden Musik Sergej Prokofjews, verwandelt die bekannte Geschichte um Aschenputtel in ein poetisches Gesamtkunstwerk.
Die Aufführung erzählt vom Schicksal eines jungen, gutherzigen Mädchens, das trotz harter Prüfungen und Ungerechtigkeit den Glauben an das Gute nicht verliert. Erniedrigt von ihrer Stiefmutter und verspottet von den Stiefschwestern, lebt Cinderella im Schatten – bis eine gute Fee ihren Herzenswunsch erfüllt: einen Abend auf dem königlichen Ball. Dort fasziniert sie den Hofstaat – und vor allem den Prinzen – mit ihrer Anmut. Doch der Zauber währt nur bis Mitternacht. Der verlorene Tanzschuh wird zum Zeichen einer unvergesslichen Begegnung und einer großen Liebe.
In dieser Inszenierung verschmelzen klassische Eleganz und moderne Ausdruckskraft zu einem sinnlichen Bühnenerlebnis. Opulente Kostüme, ein fantasievolles Bühnenbild und ein hochklassiges Ensemble machen „Cinderella“ zu einem Fest für Auge und Herz. Die feinfühlige tänzerische Interpretation, getragen von technischer Exzellenz und emotionaler Tiefe, verleiht dem bekannten Märchen eine neue, berührende Intensität. Ob Jung oder Alt – diese Aufführung spricht alle an, die sich von der Kraft der Fantasie, dem Zauber des klassischen Tanzes und der Hoffnung auf ein gutes Ende berühren lassen möchten.
Ein unvergesslicher Ballettabend voller Anmut, Gefühl und Magie.
Donnerstag, 16. April 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
SchLaDo
Jochen Malmsheimer
Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde
Am Anfang steht, wie es sich gehört, die Begrüßung der Anwesenden, obendrein wird schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart. Der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim wird endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, wieder angesprochen, dennoch kaum spürbare Erleichterung. Im Folgenden wird die auf die nachmalige nordrhein-westfälische Umweltministerin und ihre Hundeverordnung zurückgehende „Höhn-Angst“ des „homo canidem tenens“ erschöpfend behandelt, auch und gerade für den Cantor. Zudem wird, neben vielem anderen mehr, endlich ausgeführt, was geschähe, „Wenn Worte reden könnten“.
Präsentiert von KulturPLUS+
Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Conni – Das Musical!
Die Mitmach-Musicalproduktion von Cocomico für Kinder ab 3 Jahren!
Musical von Marcell und Tiffany Gödde
Regie: Tiffany Gödde
Nach den Conni-Büchern von Liane Schneider aus dem Carlsen Verlag
Live auf Tour!
Conni hat Geburtstag, und da hat sie so einiges vor: Spielen, toben, tanzen, singen, mit ihren Freunden die weltbeste Schokotorte „Conni-Super-Selber-Spezial!“ backen, und mit ihrem Teddy und ihrem lieben Kater Mau kuscheln … und dann ist Conni: Endlich groß! Auch Connis Eltern und ihr kleiner Bruder Jakob stehen ihr zur Seite und sind schon ganz aufgeregt. An Connis Geburtstag wird bestimmt alles klappen, und der super tollen Geburtstagsfete steht nichts im Wege. Oder…?
Für Conni, ihre Familie, ihre Freunde und all ihre kleinen und großen Zuschauer*innen wird es in diesem Musical-Geburtstags-Abenteuer nie langweilig. Es ist immer etwas los, und Conni hat viel Rückhalt durch all ihre vielen ZuschauerInnen, von ihren Freund*innen auf der Bühne und im Publikum, von Mama und Papa Klawitter, und auch von ihrem Teddy und ihrem geliebten Kater Mau!
Frei nach dem Motto „Was Conni kann – das könnt ihr auch!“ werden die Musicalbesucher zum Teil der Inszenierung und können Conni und ihren Freunden helfen, Connis Musical-Geburtstag zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.
Heraus kommt ein Musicalspaß für Jung und Alt, zum Mitmachen, Mitlachen und Miterleben, mit vielen tollen Songs und ganz viel Charme! Und das Musical bringt die kleinen und großen Zuschauer*innen wirklich in Bewegung!
„Conni – Das Musical“: einzigartig und besonders, exklusiv vom Cocomico Theater auf großer Tournee!
Conni zählt zu den beliebtesten Kinderbuchfiguren und begeistert seit über drei Jahrzehnten Kinder ab drei Jahren. Für ihre jungen Leser*innen ist Conni eine Art „beste Freundin“, die genau wie sie die verschiedensten Situationen des Alltags meistert. Weit über zweihundert verschiedene Conni-Bücher sind in den vergangenen vielen Jahren erschienen. Conni ist zudem ein Dauerbrenner im Fernsehen und auch im Kino!
Die Cocomico-Conni-Musicals begeisterten weit über 800.000 kleine und große Besucher! Die Presse jubelt: „Großes Theater für kleine Leute!“ – „Riesenapplaus von begeisterten Kids!“
Mittwoch, 22. April 2026, 19.30 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Das 1. Gütersloher RUDELSINGEN
Endlich kommt das Original RUDELSINGEN mit dem Team Götz nach Gütersloh. Wir singen über 2 Stunden lang gemeinsam die größten RUDELSINGEN Hits von gestern bis heute – das wird ein Fest!
RUDELSINGEN – Das Mitsing-Event für alle!
Gemeinsam singen, lachen und einen unvergesslichen Abend erleben – genau das macht RUDELSINGEN aus!
Was 2011 in Münster begann, hat sich längst zum Kultformat entwickelt. Mittlerweile strömen jeden Monat über 10.000 begeisterte Sängerinnen und Sänger in mehr als 100 Städte, um zusammen die größten Hits der Musikgeschichte zu feiern.
Wie läuft ein RUDELSINGEN-Abend ab?
Ganz einfach: Zwei Live-Musiker:innen begleiten das Publikum, die Liedtexte werden auf eine Leinwand projiziert – und dann heißt es: Mitsingen, was das Zeug hält! Das Repertoire ist so bunt wie die Teilnehmenden selbst. Von Schlager bis Rock, von aktuellen Chart-Hits bis zu unvergesslichen Klassikern ist alles dabei.
Warum RUDELSINGEN so besonders ist!
Hier gibt es keine Zuschauer, nur Mitmacher! Die Menge wird zum Chor, die Stimmung ist einzigartig – und jeder Abend entwickelt seine eigene Dynamik. Ob Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, Die Toten Hosen, Die Ärzte oder The Rolling Stones – beim RUDELSINGEN treffen Legenden auf gute Laune.
Für Sitzplätze wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter
https://tickets.rudelsingen.de/event/das-1-gutersloher-rudelsingen-in-der-stadthalle-sc3lvi
Mittwoch, 22. April 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Gütersloh Philharmonisch
Nordwestdeutsche Philharmonie | Adrien Perruchon | sonic.art Saxophonquartett
Aram Khachaturian (1906–1978) | Masquerade-Suite
William Bolcom (*1938) | Concerto grosso für Saxophonquartett und Orchester
Antonín Dvořák (1841–1904) | Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 13
Aram Khachaturian hat mit seinem „Säbeltanz“ musikalische Unsterblichkeit erlangt. Aber auch in anderen Werken des Armeniers wie in der „Masquerade-Suite“ zeigen sich unbändige Energie und rhythmische Brillanz. William Bolcom wurde durch Klavierwerke, Sinfonien und zahlreiche Ragtime-Kompositionen bekannt. Sein „Concerto grosso für Saxophonquartett und Orchester“ ist in einer gemäßigt modernen Musiksprache geschrieben und voller eingängiger musikalischer Einfälle.
Die selten gespielte vierte Sinfonie von Antonín Dvořák ist weniger der Folklore Böhmens, dafür den musikalischen Idealen von Liszt und Wagner verpflichtet. Ein unbedingt hörenswertes, mit vielen musikalischen Schönheiten versehenes Werk.
Donnerstag, 23. April 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Thomas Philipzen
Hirn in Teilzeit
Thomas Philipzen, Teil des Münsteraner Kultkabaretts STORNO, bringt die Fortsetzung seines Best-Of-Programms auf die Bühne. In „Hirn in Teilzeit“ rast er spielend, singend und improvisierend durch die Unbeständigkeit der politisch-gesellschaftlichen Großwetterlage. Und die macht aus unserer Schaltzentrale derweil einen ordentlichen Brummschädel. Wie sollen auch 5,972 Tausend Trillionen Tonnen dieses Planeten in ein nur 1400g schweres Gehirn passen? Um den Frontallappen ordentlich zu lüften, hilft mutiges Gegenlachen. Entfesselt pendelt er zwischen Neuem und Gewesenem, verirrt sich in den Blackouts und Fettnäpfchen des modernen Menschen und stellt fest: Mensch und Fehlerbehebung verhalten sich wie Mode und Schlaghose – egal wie furchtbar, sie kommt immer wieder. Ein Abend gegen Frohstoffmangel und Scherzrhytmusstörungen.
Präsentiert von KulturPLUS+
Freitag, 24. April 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
One Night Of Dire Straits – Tribute Show
„30 years later“ Tour
Die Dire Straits waren eine Band der Superlative.
Mit Mark Knopflers markanten Gitarrenspiel und seiner tiefen Stimme sofort erkennbar, gelang ihnen in einem knappen Jahrzehnt der Aufstieg von kleinen Bar-Konzerten auf die größten Bühnen des Planeten.
Als Gegenpol zum damalig populären Punk-Rock führten die stets klammen („Dire Straits“) Musiker mit ihren vielen musikalischen Einflüssen nur ein kurzes Nischendasein, bis sie sich in Rekordzeit zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte entwickelten und in ihrer Karriere über 120 Millionen Platten absetzten.
Mit „Sultans of Swing“ gelang ihnen Ende der 70er Jahre der Durchbruch und stellte Mark Knopfler als Sänger, Komponist und vor allem als Gitarrist in den Mittelpunkt. Ihren Zenit erreichte die Gruppe Mitte der Achtziger mit dem Song „Money For Nothing“, eine Kooperation mit „Geordie“-Landsmann Sting.
Doch der Erfolg und der große Erwartungsdruck forderten einen zu hohen Preis von den beteiligten Musikern. Nach dem Erfolg des finalen Albums „On Every Street“ (38 x Platin weltweit) und der gleichnamigen Welttournee von 1991-1992 mit insgesamt 229 Konzerten, verkündete Mark Knopfler 1995, dass die Band fortan inaktiv sei und keine öffentlichen Konzerte mehr spielen werde.
Diese finale Phase steht nun 30 Jahre später im Mittelpunkt der Tribute Show „One Night of Dire Straits“. Gitarrist und Sänger Alex Moll nimmt zusammen mit seiner exquisit besetzten Band von Live- und Studiomusikern den Zuschauer mit auf eine Reise voll faszinierender und handgemachter Musik. Mit einer Songauswahl, die nichts vermissen lässt, garantiert „One Night of Dire Straits“ einen herausragenden Konzertabend für alle Fans von Mark Knopfler, den Dire Straits und handgemachter Musik, die sofort ins Ohr geht.
Theater
Dienstag, 14. April 2026, 18.30 – 19.30 Uhr – Eintritt frei
Theater, Theatersaal
Klangkosmos Weltmusik
Nisbet Sedrayeva Ensemble
Nisbet Sedrayeva (Gesang), Rustam Muslumov (Tar), Elnur Salahov (Kamancheh), Siyavush Karimov (Nagara)
Klassischer Mugham Gesang | Aserbaidschan
Das Ensemble um die Sängerin Nisbet Sedrayeva widmet sich dem klassischen aserbaidschanischen Mugham. Die Mugham-Tradition spiegelt verschiedene Epochen der Geschichte des Kaukasuslandes am Kaspischen Meer und seine Kontakte mit Persern, Armeniern, Georgiern und anderen Turkvölkern wider. Mugham gehört zu den modalen Stilen: Ein Modus ist eine Tonskala, die durch ihre spezifischen Mikrointervalle eine bestimmte gefühlsmäßige Tönung besitzt. Ziel eines Mugham-Musikers ist es, diesen Modus möglichst ideenreich und virtuos auszugestalten. Nisbet Sedrayeva studierte am Aserbaidschanischen Staatskonservatorium, wurde mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Konzertreisen in Zentralasien und Europa eingeladen. 2024 sang sie bei einer UN Konferenz in Genf.
Mittwoch, 15. April 2026, 10.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Kindertheater
Pop-up, Pirat!
Eine Produktion von Franziska Hoffmann / PortFolio Inc.
Für Kinder ab 6 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Fantastische Faltungen und schillernde Sprachschätze. Aus einem großen, alten Überseekoffer ziehen Pirat und Tapir immer wieder neue Pop-up, Papier– und Pappobjekte und erzählen mit ihnen Geschichten von und mit Synonymen, Alliterationen, Sprachmythen, Zungenbrechern, Anagrammen, Kauderwelsch, Gedichten, Rap und aussterbenden Wörtern.
„Popup, Pirat!“ setzt auf jede Menge Sprachakrobatik mit einer Mischung aus Schauspiel, Figuren und Objekttheater für junge Sprachentdeckerinnen und entdecker.
Donnerstag, 16. April 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jazz in Gütersloh
Norbert Dömling‘s Flying Spices feat. Tony Lakatos
Tony Lakatos (Saxophon), Stephanie Wagner (Flöte), Manuel Seng (Piano), Norbert Dömling (Bass, Komposition), Andreas Neubauer (Schlagzeug)
Musikalisches Lust-Projekt mit Spaß am Variieren, Interpretieren, Improvisieren und Kommunizieren: Ein Spontankonzert beim Darmstädter Musikpreis 2023 war die Initialzündung für diese spielfreudige Quintettbesetzung mit Saxophonlegende Tony Lakatos, der vielseitigen Flötistin und Klangforscherin Stephanie Wagner und den preisgekrönten Manuel Seng am Klavier und Andreas Neubauer an den Drums. So ernsthaft wie mit Herzenslust musizieren sie die Kompositionen von Norbert Dömling, die inspiriert sind von verschiedensten Musikrichtungen, aber auch von Beobachtungen und Erlebnissen. Mal sehr melodisch, dann wieder sperrig: Die Bandmitglieder hören einander intensiv zu und hauchen der Musik durch ihren persönlichen Stil Leben ein.
Samstag, 18. April 2026, 18.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Libanon on Stage – Theater, das bewegt
Vorverkauf nur über www.libanon-on-stage.de
„Sein oder Nichtsein“
Benefiz-Theateraufführung
Polen 1939. Ein Warschauer Theaterensemble plant eine spöttische Komödie, um den Drohgebärden der Nationalsozialisten mit Witz zu begegnen. Doch noch bevor das Stück Premiere feiern kann, wird es abgesetzt – stattdessen steht erneut Hamlet auf dem Spielplan. Kurz darauf bricht der Krieg aus, und das Ensemble gerät unversehens selbst ins Visier der Besatzer. Was als Theater beginnt, wird plötzlich bitterer Ernst: Mit falschen Gestapo-Uniformen und schauspielerischer Präzision gelingt es dem Ensemble, eine Nazi-Zentrale täuschend echt nachzustellen. Doch damit beginnt erst ein gefährliches Verwirrspiel. Nach einem erfolgreichen Gastspiel vor zwei Jahren kehrt Libanon on Stage mit einer neuen Produktion nach Gütersloh zurück. Seit über 15 Jahren verbindet das Projekt Theater mit einem klaren gesellschaftlichen Anliegen: Durch die Aufführungen werden Spenden für das Libanonprojekt gesammelt – ein humanitäres Sommerengagement der Gemeinschaft junger Malteser, bei dem jedes Jahr rund 70 junge Freiwillige Menschen mit Beeinträchtigungen im Libanon begleiten und unterstützen. Die Inszenierung wird von über 50 jungen Schauspielerinnen und Schauspielern sowie mehr als 130 ehrenamtlichen Mitwirkenden getragen und steht unter der Regie von Severin von Hoensbroech. Jährlich erreicht Libanon on Stage ein Publikum von über 3000 Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland und Österreich. Für dieses Engagement wurde das Projekt 2008 mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet, überreicht von Kofi Annan.
Mit der Bühnenadaption von Ernst Lubitschs Filmklassiker „Sein oder Nichtsein“ präsentiert Libanon on Stage eine ebenso pointierte wie zeitlose Komödie über Kunst, Mut und Verantwortung – und zeigt erneut, wie Theater gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.
Der gesamte Erlös des Abends kommt dem Libanonprojekt zugute.
Sonntag, 19. April 2026, 11.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Fokus Lied
„Wir Schwestern zwei, wir schönen …“
Duette von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann
Liedklasse von Prof. Manuel Lange, Hochschule für Musik Detmold
Viel zu selten erklingen die herrlichen Duette der großen Romantiker Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann in den Konzertsälen, weil es dazu eben mehrerer Sängerinnen und Sänger bedarf. Die Matinee einer Liedklasse bietet den perfekten Rahmen, um diesem Problem Abhilfe zu schaffen.
Die Freude, die Gesangsstudierende haben, wenn sie in einer Opernproduktion gemeinsam auf der Bühne agieren können, auch einmal im kammermusikalischen Rahmen des Liedduetts zu erleben, sollte sich niemand entgehen lassen! Vielleicht gesellt sich zum Duettgenuss ja auch noch ein Terzett oder gar ein Quartett hinzu. Haben die drei Komponisten doch auch für diese Besetzungen Großartiges geschaffen.
Sonntag, 19. April 2026, 15.00 – 18.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Theaterspionage
Theater-Picknick
Theaterworkshop für Kinder und ihre erwachsenen Bezugspersonen
Für Kinder ab 6 (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Leitung: Christine Ruis
Das Picknick an der frischen Luft muss bei schlechtem Wetter warten. Das ist aber kein Grund, zu Hause zu bleiben. Raus aus dem Wohnzimmer – rein ins Theater! Beim Theater-Picknick können alle zusammen ausprobieren, welche Figuren, Rollen und Talente in euch schlummern: improvisieren, Geschichten in Szenen verwandeln, Schauspielübungen kennenlernen, verkleiden und bei alldem natürlich ganz viel Spaß haben.
Anmeldung bei:
Anna Lena Friedrichs
Tel. 05241 864-148
Annalena.Friedrichs[at]guetersloh.de
Sonntag, 19. April 2026, 16.00 -18.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Zeit ist Geld – Jetzt oder nie
Komödie von Ruth Toma und Lars Büchel
Ohnsorg-Theater, Hamburg
Vorstellung in hochdeutscher Sprache
Regie: Krystyn Tuschhoff, Bühne und Kostüme: Marcel Franken
Es spielen: Kristina Bremer, Robert Eder, Oskar Ketelhut, Beate Kiupel, Meike Meiners, Verena Peters, Marco Reimers
Irgendwann muss man anfangen, sich seine Wünsche zu erfüllen: Die drei reiferen Damen Meta, Lili und Carla haben schon lange ihre Männer verloren, wissen, dass auch ihnen nicht mehr allzu viel Zeit im Leben bleibt, und wollen es noch mal wissen. Ihr größter Wunsch ist es, auf einem Luxusdampfer eine Kreuzfahrt zu machen. Ausgerechnet als sie ihr mühsam Erspartes aus der Skatkasse zur Bank bringen, wird diese ausgeraubt und alles ist weg. Aber was zunächst wie ein Desaster scheint, wird kurze Zeit später zur Chance. Die drei gewitzten Damen lassen sich von dem unerhörten Vorgehen der Bankräuber inspirieren und planen selbst einen Überfall. Leider erbeuten sie nur eine geringe Summe, nehmen sich jedoch vor, beim nächsten Mal geschickter vorzugehen. Nach erfolgreicher Anbändelei der koketten Lili mit dem Bankkassierer erhalten sie von ihm den entscheidenden Tipp, wann sich ein zweiter Überfall lohnt. Doch die Damen haben sich verrechnet, werden verhaftet und verbringen die nächsten Monate nicht auf einem Luxusdampfer, sondern in einer Gefängniszelle. Aber das ist natürlich nicht das Ende der Geschichte …
Freitag, 24. April 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Etwas Besseres als den Tod finden wir überall
Singspiel mit vier Tieren, einem Paar Gutsbesitzer und Live-Musik von Martin Heckmanns
Staatstheater Kassel/Weiterspielen Productions
Uraufführung
Regie: Friederike Heller, Komposition: Masha Qrella, Bühne und Kostüme: Sabine Kohlstedt
Es spielen: Lisa Natalie Arnold, Jakob Benkhofer, Katharina Brehl, Zazie Cayla, Clemens Dönicke, Hagen Oechel, Live-Musik: Masha Qrella (Gitarre & Gesang), Andreas Bonkowski (Bass, Keyboard & Gesang)
Wie im Grimm’schen Märchen gründen Esel, Hund, Katze und Huhn eine Band, denn: „Wer singt, der ist nicht tot.“ Doch anders als bei den Bremer Stadtmusikanten sind es die vier selbst, die ihren Unterdrückern kündigen oder entfliehen: Zu viert wagen sie den Aufstand und wollen mit ihren Liedern eine bessere, solidarische Welt erzwingen. Auf ihrem Weg geraten sie schließlich erneut an die Gutsbesitzer, denen sie entkamen. Während Herr und Frau von zur Mühlen um ihren Reichtum zittern, beschleicht das Paar im Traum eine schreckliche Erkenntnis: „Wir sind die Räuber in dieser Geschichte.“
Martin Heckmanns’ preisgekröntes Stück (Finalist Mülheimer Dramatikpreis 2023) ist eine mitreißende poetischpolitische Parabel über die Herausforderungen unserer Zeit.
„Dicht, intensiv, gewaltig … Der Mensch als selbst ernannte Krone der Schöpfung, der sich Tier und Natur zum Untertan gemacht, dabei aber seine Fürsorgepflicht schlicht aus den Augen verloren hat. Das ist der Rahmen für das Singspiel, mit beeindruckend dichter und gewaltiger Sprachkunst.“ (Hessische/Niedersächsische Allgemeine)
Sonntag, 26. April 2026, 15.00 Uhr
Montag, 27. April 2026, 10.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Ding
Materialtheater ohne Worte
Karoline Hofmann & Julika Mayer
Für Kinder ab 2 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)
Dinge sind schwerweichleisekleinwarmleichtlautgroß. Da ist Gold, da ist Licht, da ist Luft, da funkelt es, da schwebt es, da ist es leicht. Dann sind es viele, dann bin ich allein. Wir fassen an, wir heben hoch, wir lassen fallen, wir kippen um, wir taumeln, tänzeln, verschwinden und verwandeln uns. Wir spielen. Mit dem Ding. Und das Ding spielt mit uns. Und dann? Mal ding, mal dings da, mal gucken, was passiert! In „DING“ lassen wir uns überraschen von den Geschichten, die auftauchen und von sich erzählen, wenn wir uns einem Ding mal ganz ausführlich widmen. Während das Ding nicht nur gegriffen, sondern auch begriffen wird, entsteht wie durch Zufall ein Stück mit Körper und Material, Ton und Licht.
Dienstag, 28. April 2026, 11.00 – 12.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jugendtheater
No Rhythm, No Music
Konzert für junge Menschen
Aron Leijendeckers und Dan Townsend (Percussion)
Mitglieder der Nordwestdeutschen Philharmonie
Für Zuschauer ab 11 Jahre
Auf diversen Schlaginstrumenten wie Marimbaphon, Vibraphon, Drumset, Pipe Drum, Cajon, Kuhglocken, Surdo, Kastagnetten und einigem anderen mehr spielt das Duo bekannte Melodien aus Klassik, Pop und Film. Dabei erklären Aron Leijendeckers und Dan Townsend die Rolle von Rhythmus in der Musik: Wie man Taktarten erkennt, die Bedeutung von Tempo, oder wie das passende Schlaginstrument ausgewählt wird, wenn neue Musik entsteht. Das Publikum ist die ganze Zeit aktiv dabei und übt sich in Body-Percussion und lernt, wie man „richtig“ mitklatscht und hat hoffentlich viel Spaß. Die beiden Musiker möchten mit dem jungen Publikum ihre Begeisterung für Musik und vor allem für Rhythmus teilen.
Dienstag, 28. April 2026, 18.00 – 19.00 Uhr
Theater Gütersloh
Theater Extra
Führung durch das Theater
Bei einer Führung durch das Theater können Besucherinnen und Besucher Wissenswertes zur Entstehung und über den Betrieb dieses besonderen Hauses erfahren und natürlich den Bereich des Gebäudes erkunden, der dem Publikum sonst vorenthalten bleibt.
Eintrittskarten sind zum Preis von 5,– € im Webshop oder bei der Tourist-Information Gütersloh erhältlich. Telefon: (0 52 41) 2 11 36 36
Mittwoch, 29. April 2026, 19.30 Uhr
Theater, Skylobby
Das Blaue Sofa mit Profiler Axel Petermann
Moderation: Bernd Volland
Was treibt Menschen dazu, schwere Verbrechen zu begehen? Und warum bleiben manche Fälle lange ungeklärt oder werden vorschnell abgeschlossen? Am 29. April 2026 ist der renommierte Profiler und Kriminalist Axel Petermann mit seinem neuen Buch »Die Psyche des Bösen« zu Gast auf dem Blauen Sofa in Gütersloh.
Petermann hat als Leiter einer Mordkommission und Gründer der Bremer Dienststelle für Operative Fallanalyse mehr als 1.000 Todesermittlungen begleitet. In seinem Buch widmet er sich drei spektakulären realen Kriminalfällen und präsentiert neue, teils überraschende Erkenntnisse.
Auf dem Blauen Sofa spricht Axel Petermann über seine jahrzehntelange Arbeit in der Mordermittlung, über die Möglichkeiten und Grenzen des Profiling und über menschliche Abgründe, die oft näher liegen, als man denkt.
Über den Autor
Axel Petermann hat als Leiter einer Mordkommission in Bremen und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen mehr als 1.000 Fälle bearbeitet, in denen Menschen eines unnatürlichen Todes starben. 2000 begann er mit dem Aufbau der Dienststelle »Operative Fallanalyse«, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Als Dozent für Kriminalistik lehrt er seit vielen Jahren an verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Seit 2001 ist er Fachberater für diverse »Tatort«-Formate (u. a. Bremen, Münster, Köln) sowie für zahlreiche Dokumentar- und Nachrichtensendungen von ZDF, RTL und SAT1. Seit 2018 ist er Moderator und Fallanalytiker der erfolgreichen ZDF-Reihe »Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle«. Auch sein Podcast »Das entscheidende Indiz«, den er seit 2023 zusammen mit Teresa Sickert veröffentlicht, erfreut sich große Beliebtheit. Er hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, die zu Spiegel-Bestsellern wurden, u. a. 2015 »Der Profiler« und 2021 »Im Auftrag der Toten« bei Heyne. Axel Petermann engagiert sich für die Opferorganisation ANUAS als Botschafter und Schirmherr. Er hat drei Söhne und lebt mit seiner Frau bei Bremen.
»Die Psyche des Bösen« von Axel Petermann (Heyne)
Was steckt hinter dem Tod einer Buchhalterin, die in einer Käserei erstochen wurde? Gibt es tatsächlich einen weiteren geheimnisvollen Täter, der den Mord vollendete? Spurlos verschwand kurz vor der Wende 1989 ein 13-jähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule. Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, denn jeder aus ihrem Umfeld hatte ein Motiv. Doch was geschah wirklich? Und versucht ein elfjähriger Junge ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft zu erwürgen, ehe er später tatsächlich zum dreifachen Mörder wird?
Axel Petermann widmet sich drei spektakulären Fällen und liefert erstaunliche neue Erkenntnisse. Seine Ermittlungen zeigen: Häufig werden Fälle vorschnell zu den Akten gelegt. Ein besonderes Augenmerk legt er diesmal auf die Psyche der Täter. Was macht Menschen zu Mördern – und wie wählen sie ihre Opfer aus? Der renommierte Kriminalist blickt in menschliche Abgründe und kommt mit den Methoden des Profiling den Verbrechern auf die Spur. Spannender als ein Krimi und beängstigend wahr.
Das Blaue Sofa gehört zu den langlebigsten und erfolgreichsten Literaturformaten im deutschsprachigen Raum und ist Teil der „Culture@Bertelsmann“-Aktivitäten. Diese Aktivitäten spiegeln das kulturelle Engagement von Bertelsmann wider und tragen durch Ausstellungen, Veranstaltungen, Lesungen und Konzerte zum Erhalt des europäischen Kulturerbes bei. Das Blaue Sofa in Gütersloh wird von Bertelsmann im Rahmen des Kultursponsorings ermöglicht. Veranstalter ist das Theater Gütersloh. Alle Einnahmen der Veranstaltungen kommen dem Theater zugute.
Mit freundlicher Unterstützung durch Bertelsmann
Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de
Kartenservice
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33330 Gütersloh
Telefon 05241 21136-36
E-Mail: tickets@guetersloh-marketing.de
Webshop unter theater-gt.de und unter stadthalle-gt.de

