Stadthalle
Sonntag, 20. September 2026, 19.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Mirja Boes & die Honkey Donkeys
carpfe diem
Kommen Sie! Staunen Sie!
Sehen Sie die letzte, echte, noch lebende Mirja Boes!
Nur Mirja Boes ist Mutter, Bandquälerin und vor allem ist sie seit ihrer letzten Tour noch älter! Irre!
Deswegen heißt es ab sofort bei der Queen of Quatsch: „carpfe diem – Lutsche den Tag!“
Das macht absolut gar keinen Sinn, aber jede Menge Spaß. Erleben sie Mirja Boes gefangen in der Telefonwarteschleife des Grauens.
Wenn sie sich erhängen wollen, drücken sie die 1.
Außerdem im Angebot: Der epische Kampf einer tapferen Hausfrau mit dem absolut bösen Endgegner der Zivilisation: Dem Duschabzieher!
Den würde Mirja übrigens dem nächsten Kaffee-Jesus durchs Gesicht ziehen, wenn der selbsternannte Barista-Heiland was super Schlaues über aluminiumfreie Kaffeepads predigt.
Sonst ist aber alles ganz harmonisch in ihrem neuen Programm! Ehrlich!
Gut – ihrer Band, den Honkey Donkeys geht’s natürlich an den Kragen…aber sonst- gaaaaanz harmonisch!
„carpfe diem – Lutsche den Tag“ – das neue Programm!
Es hätte auch: „Aal inclusive“ heißen können oder „Hecht unwiderstehlich“ oder „Zicke Zacke, Zicke Zacke, Koi, Koi, Koi“, aber das wäre albern.
Theater
Donnerstag, 17. September 2026, 19.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Jugendtheater
Nuevo Estilo Dance – Kinderkulturkarawane
Theater, Musik, Tanz mit Jugendlichen aus Kolumbien in Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Gesamtschule
Für Zuschauer ab 12 Jahre
„Nuevo Estilo Dance“ ist eine Tanzstiftung aus Cali, Kolumbien. Gegründet wurde sie vor 17 Jahren von Jissel Carbachi und einer Freundin – damals zwei 15-jährige Mädchen aus dem Viertel Comuna 20, die ihre Leidenschaft für den Tanz mit anderen Jugendlichen teilen wollten. Nuevo Estilo Dance nutzt Tanz als Mittel sozialer Transformation. Das Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Räume zu eröffnen, in denen sie Selbstvertrauen entwickeln und neue Lebensperspektiven entdecken können.
Für die KinderKulturKarawane präsentiert Nuevo Estilo Dance eine Adaption des Tanztheaterstücks „Escape“, das im Rahmen des Projekts „Podemos Ser“ entstand. Das Stück thematisiert Rassismus, Ausgrenzung und den Ausweg daraus: Empathie und Versöhnung.
Samstag, 19. September 2026, 19.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Hermann (fool on the hill)
Schauspiel von Fink Kleidheu
Theater Gütersloh
Uraufführung
Regie und Bühne: Christian Schäfer, Kostüme: Anna Sun Barthold-Torpai, Musik: Kim Efert (HfM Detmold), Choreografie: Dhélé Agbetou
Es spielen: Christiane Hagedorn, Jacques Malan, Tilman Rose, Frank Siebenschuh sowie Spielclub 13+, WAKE UP O.W.L. Company Bielefeld
Der Teutoburger Wald in einer unbestimmten Zukunft. Kein Mensch ist mehr am Leben. Selbst Hermann steht nicht mehr – die apokalyptischen Reiter haben sein Denkmal vom Sockel geholt. Wo sich früher die Besucherinnen und Besucher drängten, ist jetzt gähnende Leere. Nur ein paar Raben hüpfen noch über die zerborstenen Gliedmaßen des stolzen Kriegers. Der Ort lockt jedoch allerlei Untote an. Ruhelos kehren sie zurück und versuchen zu begreifen, was geschah. Allen voran Erbauer Ernst von Bandel, aus dessen fiktiven Träumen dieses Stück berichtet. Der Hermann, welcher jetzt im Staube liegt, war sein Lebenswerk. Ein unwirkliches Panorama entsteht. Schließlich muss eine auf Gräbern tanzende humanoide Cheruskertruppe dringend verdächtigt werden, ihren menschlichen Entwicklern den Todesstoß verpasst zu haben. Der zerstörte Hermann geht dann wohl auch auf ihre Kappe …
Fink Kleidheu taucht in seinem Stück „Hermann (fool on the hill)“ anlässlich des 150. Todestages von Ernst von Bandel (1800–1876) tief in die Geschichte des sagenhaften Cheruskers Arminius und seines legendären Denkmalerbauers ein: eine ebenso scharfzüngige wie augenzwinkernde Hinterfragung des deutschen Heldenmythos.
Sonntag, 20. September 2026, 11.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Fokus Lied
„Leise flehen meine Lieder …“
„Schwanengesang“ D 957 und Seidl-Vertonungen von Franz Schubert
Klemens Sander (Bariton), Manuel Lange (Klavier)
Sieben Lieder auf Texte von Ludwig Rellstab, sechs auf Texte von Heinrich Heine und die berühmte „Taubenpost“ auf einen Text von Johann Gabriel Seidl wurden vom findigen Verleger Haslinger ein Jahr nach Schuberts Tod als letztes Werk des Wiener Genies unter dem so verkaufswirksamen Titel „Schwanengesang“ herausgegeben. Die Gefühlswelt dieser Lieder reicht vom heiteren „Fischermädchen“ über den verzweifelten „Aufenthalt“ bis zum abgründigen „Doppelgänger“.
Klemens Sander hat in Wien das Singen gelernt und wurde vielfach bei internationalen Liedwettbewerben wie dem renommierten „Robert-Schumann-Wettbewerb“ in Zwickau ausgezeichnet. Am Klavier ist der künstlerische Leiter von „Fokus Lied“, Manuel Lange, zu hören.
Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de
Kartenservice
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