Mit dem Theodor-Suer-Preis ehrt die SPD Harsewinkel seit mittlerweile 26 Jahren Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren. Der Preis erinnert an den ehemaligen SPD-Vorsitzenden Theo Suer und würdigt herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl.
Das Theodor-Suer-Preis-Komitee, bestehend aus Sabine Amsbeck-Dopheide (Bürgermeisterin a.D.), Regina Meißner-Schlömer, Fabian Deitermann, Ulrich Kleine sowie Theodor Suer jun., bedankt sich für die große Resonanz und die mehr als 20 eingereichten Vorschläge aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ehrenamtes. Die Vielzahl der Nominierungen zeigt eindrucksvoll, wie stark das ehrenamtliche Engagement in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen verwurzelt ist.
Der diesjährige Preisträger ist Jörg Brüggemann, Jugendleiter und zentraler Ansprechpartner der Jugendfußballabteilung von Schwarz-Weiß Marienfeld. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement prägt er seit vielen Jahren die Jugendarbeit des Vereins und leistet damit einen unschätzbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander in Marienfeld.
Vorgeschlagen wurde Jörg Brüggemann von Sabrina Meytap,die in ihrer Bewerbung insbesondere dessen unermüdlichen Einsatz für Kinder und Jugendliche, seine außergewöhnliche Verlässlichkeit sowie seine prägende Rolle für das Vereinsleben bei Schwarz-Weiß Marienfeld hervorhob.
Mit einem Überraschungsbesuch der Komiteemitglieder Regina Meißner-Schlömer und Ulrich Kleine in Jörgs „zweitem Wohnzimmer“, dem Sportgelände am Ruggebusch in Marienfeld, wurde dem langjährigen Jugendleiter die erfreuliche Nachricht persönlich überbracht. Jörg Brüggemann zeigte sich sichtlich gerührt und begeistert, als er erfuhr, dass ihm der Theodor-Suer-Preis 2026 verliehen wird.
Jörg Brüggemann investiert seit Jahren unzählige Stunden seiner Freizeit in die Vereinsarbeit und ist für Trainer, Eltern und Spieler jederzeit ein verlässlicher Ansprechpartner. Sein Einsatz reicht weit über die Organisation des Spielbetriebs hinaus. Mit großem Engagement organisiert er zahlreiche Veranstaltungen und Turniere wie den Formfreund-Sommercup, Jugend-Hallenturniere, Fußballcamps oder das FLVW-Kinderfußball-Event. Darüber hinaus setzt er sich konsequent für die Aus- und Weiterbildung von Trainern ein und fördert mit Aktionen wie dem Kinder-Fußballabzeichen schon die jüngsten Nachwuchskicker.
Auch bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur des Vereins übernimmt Brüggemann Verantwortung. Ob Spendensammlungen für Vereinsprojekte oder die Gestaltung eines familienfreundlichen Umfeldes im Clubheim, er packt dort an, wo Hilfe gebraucht wird. Sein Wirken beschränkt sich dabei nicht nur auf organisatorische Aufgaben: Als Trainer begleitet er Kinder und Jugendliche über viele Jahre hinweg auf ihrem sportlichen und persönlichen Weg.
Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz als Vorbild und Mentor. Er vermittelt jungen Menschen nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Zusammenhalt. Unter seiner Mitwirkung ist Schwarz-Weiß Marienfeld für viele Familien weit mehr als ein Sportverein geworden, nämlich ein Ort der Begegnung, Freundschaft und Gemeinschaft.
Zu den ersten Gratulanten gehörten neben seiner Ehefrau Janine Brüggemann auch Sabrina Caklo, die den Preisträger vorgeschlagen hatte, sowie die Komiteemitglieder Regina Meißner-Schlömer und Ulrich Kleine.
Mit der Verleihung des Theodor-Suer-Preises 2026 würdigt die SPD Harsewinkel einen Ehrenamtlichen, der mit Herzblut, Verlässlichkeit und außergewöhnlichem Einsatz die Jugendarbeit in Marienfeld nachhaltig geprägt hat. Jörg Brüggemann steht damit beispielhaft für die Werte des Ehrenamtes und für das gesellschaftliche Engagement, das der Theodor-Suer-Preis seit mehr als einem Vierteljahrhundert auszeichnet.

Foto: Tülay Pehlivan

