Stadthalle
Freitag, 29. Mai 2026, 16.30 – 18.00 Uhr und 19.00 – 20.30 Uhr
Samstag, 30 Mai 2026, 11.00 – 12.30 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Klasse! Wir singen – Das große Liederfest in Gütersloh
Klasse! Wir singen, das größte musikpädagogische Projekt Deutschlands, kommt nach sechs Jahren Pause wieder in die Stadt. Bei diesem einzigartigen Projekt bereiten sich Tausende Kinder aus Grund- und Förderschulen über mehrere Wochen im Unterricht auf ihren großen Auftritt vor. Gemeinsam lernen sie ein festes Liederrepertoire – von bekannten Volksliedern bis hin zu modernen Songs. Der Höhepunkt ist das große Liederfest, bei dem die Kinder zusammen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie begleitet von Band und Moderation auf der Bühne stehen.
Die Idee hinter Klasse! Wir singen: Kindern die Freude am gemeinsamen Singen zu vermitteln, Musik als verbindendes Erlebnis erlebbar zu machen und das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen zu stärken. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Musik Brücken baut und Gemeinschaft fördert.
Familien, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, dieses besondere Erlebnis mitzuerleben und die Kinder bei ihren Auftritten zu unterstützen.
Weitere Informationen gibt es unter: www.klasse-wir-singen.de
Theater
Mittwoch, 27. Mai 2026, 20.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Vier Jahreszeiten
Daniel Hope | AIR Ensemble
Daniel Hope (Violine), Simos Papanas (Violine), Nicola Mosca (Violoncello/Irische Harfe), Emanuele Forni (Barockgitarre), Markellos Chryssicos (Cembalo), Michael Metzler (Schlagwerk)
Irische Musik ist eine der Facetten, die den Zauber der grünen Insel ausmachen. Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne über die Schönheit Irlands anstimmt, oder der Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht stillstehen können – die Seele Irlands liegt in seiner Musik.
Die irische Musik blickt auf eine lange Geschichte zurück, wenngleich sie sich erst in den letzten hundert Jahren weltweiter Popularität erfreut. Daniel Hope und sein AIR Ensemble, bestehend aus international renommierten und gefeierten Musikern, mit denen er bereits mit »AIR – A Baroque Journey« weltweit auf Tournee war, begeben sich nun in die reichhaltige Musikwelt Irlands: Sie gehen Mythen und Legenden der Insel sowie seiner Musik auf den Grund. Im Zentrum stehen sowohl Stücke irischer Komponisten von der Renaissance bis zum Spätbarock wie auch Werke von Georg Friedrich Händel, der im Jahr 1741/42 zu Aufführungen seines »Messiah« längere Zeit in Dublin verbracht hat.
Der Geiger Daniel Hope, der seit mehr als 30 Jahren als Solist auf der Bühne steht, wird weltweit für seine musikalische Kreativität und sein Engagement für humanitäre Zwecke geschätzt und gefeiert. Im Sommer 2026 übernimmt er die Intendanz des Gstaad Menuhin Festivals – der 70. Ausgabe des Festivals seit Gründung durch Yehudi Menuhin und Benjamin Britten.
Für Daniel Hope ist die musikalische Reise der »Irish Roots« eng mit seiner Familiengeschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über 100 Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Für Hope, der bis heute neben dem deutschen einen irischen Pass hat, ist diese musikalische Entdeckung damit auch eine Reise zu sich selbst.
Donnerstag, 28. Mai 2026, 11.00 – 12.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jugendtheater
On the Road again
Multimediale Lyrik-Performance
Rheinisches Landestheater
Für Zuschauer ab 14 Jahre
Gedichte sind langweilig? Und Gedichtanalysen braucht niemand, außer fürs Abi? Wir treten offiziell den Gegenbeweis an! Denn Lyrik ist überall: in Songs, Raps oder bei Poetry Slams, mal mit Reimen und mal ohne. Damit die schönsten Gedichte der Welt nicht länger in Sammelbänden herumhängen müssen, bringen wir sie auf die Bühne. Mit Sounds und bewegten Bildinstallationen erwecken wir die Verse zum Leben. Und so werden aus gerade noch rätselhaften Wortaneinanderreihungen große Geschichten vom Aufbrechen und Unterwegssein – innerlich wie äußerlich. Zusammen mit den größten Lyrikerinnen und Lyrikern aller Zeiten begeben wir uns „On the Road again“.
Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 30, Mai 2026, 19.30 Uhr
Sonntag, 31. Mai 2026, 16.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Theater Extra
Bürgerbühne – Die Werkstatt! „Sie sagt. Er sagt.“
Justizdrama von Ferdinand von Schirach
Bürgerbühne Gütersloh
Regie: Pauline Miller
Für Zuschauer ab 18 Jahre
Dieses Stück thematisiert sexualisierte Gewalt und deren psychische Folgen.
„Unser Strafgesetzbuch kennt den Begriff des Bösen nicht“. So beginnt Ferdinand von Schirachs dramatisches und komplexes Theaterstück, das einen Strafprozess ohne Zeugen beleuchtet.
Die Klägerin Katharina Schlüter, eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin und Ermittlerin, beschuldigt den Angeklagten, ihren ehemaligen Liebhaber Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Sowohl für die Klägerin als auch für den Angeklagten steht bei der Urteilsfindung viel auf dem Spiel, privat wie auch beruflich.
Da es an stichhaltigen Beweisen mangelt, dreht sich der Prozess hauptsächlich um die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Anklägerin und des Angeklagten. Sie sagt. Er sagt.
Schirachs Stück beleuchtet die Komplexität der Urteilsfindung in solchen Fällen und untersucht, wie unsere sozialen Werte und vorherrschenden Vorurteile ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung über Schuld und Unschuld spielen.
Nachdem das Stück bereits in Theatern in ganz Deutschland aufgeführt und 2024 für das Fernsehen verfilmt wurde, bringt die Bürgerbühne Gütersloh nun ihre Version von Schirachs Gerichtsdrama auf die Bühne.
Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de
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