Freitag, 11. September 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
GameChanger by Bastian Bielendorfer
Alles ändert sich schneller als man selbst
Bastian Bielendorfer rockt mit seinem Comedy-Programm „GameChanger“ die großen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für 2027 gibt es bereits viele Zusatztermine. Deutschlands erfolgreichstes Ruhrpott-Kind erzählt davon, wie sich plötzlich alles ändert: Nicht nur im Großen – wie bei der Erfindung des Rades oder des Internets – sondern auch im ganz Persönlichen. Denn irgendwann steht man nicht mehr im Club, sondern bei IKEA. Nicht mehr im Klassenraum, sondern am Wickeltisch.
Mit dem typischen Mix aus Selbstironie, ehrlicher Verzweiflung und entwaffnendem Humor berichtet Bielendorfer davon, wie es ist, wenn die Freunde sich scheiden lassen, während man selbst noch überlegt, ob man überhaupt erwachsen ist. Wenn man auf dem Musikfestival auf einmal gesiezt wird und man mit Anfang 40 morgens plötzlich die Reste der eigenen Frisur auf dem Kopfkissen findet. „Früher war alles besser“ haben mal die eigenen Großeltern gesagt, jetzt erwischt man sich selbst dabei.
„GameChanger“ by Bastian Bielendorfer ist ein Blick auf die absurdesten Veränderungen unseres Lebens, die jeden Tag mehr zu werden scheinen. Von der KI, die unsere Bewerbungen schreibt, Lifestylegurus, die uns ihre Kalenderweisheiten auf Social-Media verkaufen und Menschen, die zum Reiten plötzlich keine Pferde mehr brauchen.
GameChanger by Bastian Bielendorfer.
Ein Abend voller Lacher, Lebensweisheiten und Laktoseintoleranz.
Samstag, 12. September 2026, 19.30 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Westfalia Big Band: „Merci, Udo Jürgens“
Eine musikalische Reise von Klagenfurt nach New York
Mit Simon Stadler (Gesang & Klavier) und der Westfalia Big Band
Die Westfalia Big Band präsentiert eine mitreißende Hommage an den einzigartigen Udo Jürgens – mit bekannten Hits, neuen Klangfarben und viel Liebe zur Musik. Im Zentrum steht der junge Kärntner Musiker Simon Stadler aus Klagenfurt, dessen persönliche Verbindung zur Familie Jürgens dem Abend besondere Authentizität verleiht. Zugleich ist Simon Stadler längst weit mehr als ein Interpret: Als Sänger, Pianist und Songwriter hat er mit seinem modernen, poetischen Stil und seinem für die Deutsche Schallplattenkritik nominierten Album OKAY eine eigene künstlerische Stimme etabliert, die den Abend spürbar prägt.
Simon Stadler verleiht Liedern wie „Griechischer Wein“, „Ein ehrenwertes Haus“ oder „Aber bitte mit Sahne“ eine unverwechselbare Note. Ergänzt wird das Programm durch eigene Songs, die seine künstlerische Handschrift eindrucksvoll zeigen.
Mit „Ich war noch niemals in New York“ öffnet sich der Blick in die große weite Welt:
Frank Behrens führt mit seiner Interpretation von „New York, New York“ in die Atmosphäre der Metropole ein. Carla Schulze sorgt mit zwei Songs aus berühmten Broadway-Musicals – darunter „Diamonds Are a Girl’s Best Friend“ – für echtes Broadway-Feeling. Philipp Lang zeigt mit einem Titel von KISS sowie Billy Joels „New York State of Mind“ die stilistische Vielfalt der Stadt, die niemals schläft. Die Big Band setzt dazu jazzige Akzente, etwa mit Glenn Millers „In the Mood“. Zum Abschluss führt Simon Stadler mit dem Refrain von „Ich war noch niemals in New York“ behutsam aus der musikalischen Traumreise zurück in die Wirklichkeit.
Abwechslungsreiche Soli, Duette und kunstvolle Arrangements von Bandleader Hans-Josef Piepenbrock schaffen berührende Klangmomente. Neben den großen Hits erklingen auch musikalische Juwelen wie „Ich bin dafür“ oder „Flieg mit mir“.
Der Abend endet, wie er beginnt – mit dem Lied, das Udo Jürgens unsterblich machte: „Merci, Chérie“. Eine Show voller Energie, Gefühl und echter Livemusik.
Sonntag, 13. September 2026, 18.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
Sinfonieorchester der Musikschule
Nach einer grandiosen Premiere im vergangenen Jahr gestaltet das große Sinfonieorchester der Musikschule für den Kreis Gütersloh nun ein weiteres Konzert der Spitzenklasse in der Stadthalle Gütersloh.
75 Musikerinnen und Musiker interpretieren unter dem Dirigat von Musikschulleiter Holger Blüder die Werke von vier bedeutenden Komponisten der Romantik: Zu Beginn ist die Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu hören, danach folgen drei Ungarische Tänze von Johannes Brahms sowie das Trompetenkonzert von Karl Böhme (Solist ist Daniel Reichert) und abschließend erklingt ein festlicher Marsch von Richard Wagner.
Sonntag, 20. September 2026, 19.00 Uhr
Stadthalle, Kleiner Saal
Mirja Boes & die Honkey Donkeys
carpfe diem
Kommen Sie! Staunen Sie!
Sehen Sie die letzte, echte, noch lebende Mirja Boes!
Nur Mirja Boes ist Mutter, Bandquälerin und vor allem ist sie seit ihrer letzten Tour noch älter! Irre!
Deswegen heißt es ab sofort bei der Queen of Quatsch: „carpfe diem – Lutsche den Tag!“
Das macht absolut gar keinen Sinn, aber jede Menge Spaß. Erleben sie Mirja Boes gefangen in der Telefonwarteschleife des Grauens.
Wenn sie sich erhängen wollen, drücken sie die 1.
Außerdem im Angebot: Der epische Kampf einer tapferen Hausfrau mit dem absolut bösen Endgegner der Zivilisation: Dem Duschabzieher!
Den würde Mirja übrigens dem nächsten Kaffee-Jesus durchs Gesicht ziehen, wenn der selbsternannte Barista-Heiland was super Schlaues über aluminiumfreie Kaffeepads predigt.
Sonst ist aber alles ganz harmonisch in ihrem neuen Programm! Ehrlich!
Gut – ihrer Band, den Honkey Donkeys geht’s natürlich an den Kragen…aber sonst- gaaaaanz harmonisch!
„carpfe diem – Lutsche den Tag“ – das neue Programm!
Es hätte auch: „Aal inclusive“ heißen können oder „Hecht unwiderstehlich“ oder „Zicke Zacke, Zicke Zacke, Koi, Koi, Koi“, aber das wäre albern.
Donnerstag, 24. September 2026, 20.00 Uhr
Stadthalle, Großer Saal
SchLaDo
Jürgen Becker
Deine Disco
Geschichte in Scheiben – wie Musik Politik macht
Ohne die revolutionäre Erfindung der E-Gitarre wäre die Geschichte anders verlaufen: So hatten die 68er Jimy Hendrix, die Hippies Janis Joplin und Woodstock, die Hausbesetzer Ton Steine Scherben, die Friedensbewegung Bots & BAP, die Frauenbewegung Ina Deter, die Punker Patti Smith. Es ist der Soundtrack und seine Resonanzen in der Gesellschaft, die eine Bewegung erfolgreich macht. Die Klimabewegung steht heute ohne eigenen Sound da und droht zu verlieren; die Erde wird unaufhörlich heißer. Eine Katastrophe, die Jürgen Becker mit „Deine Disco“ perfekt analysiert. Ein Kabarettprogramm, wie es noch keines gab: Politik, Platten, Protest und Pointen werden als mitreißende Radioshow auf der Bühne live gemischt, man taucht satirisch tief in die Soundfiles der bewegten Jugend und rettet damit am Ende sogar die Zukunft: Follow the Science. Doch vergesst die Emotionen nicht!
Nicht umsonst antwortete Joseph Beuys auf die Frage, ob man mit Kunst die Welt verändern könne: „Nur mit Kunst!“
Präsentiert von KulturPLUS+
Theater
Donnerstag, 03. September 2026, 20.00 Uhr
Theater, Skylobby
Swing’in Sky
Frank Muschalle meets the Boogie Brothers Dennis & Jan Koeckstadt
Frank Muschalle (Piano), Dennis Koeckstadt (Piano), Jan Koeckstadt (Schlagzeug)
Swingin’ Blues & Boogie-Woogie
Alle drei Musiker sind seit Jahren im „Swingin’ Blues & Boogie Woogie“ national wie international aktiv und haben in verschiedenen Projekten diverse CDs veröffentlicht. Frank Muschalle gehört mit über dreitausend Konzerten in Europa, den USA, Kanada, Südamerika und Nordafrika zu den gefragtesten Boogie-Woogie- und Blues-Pianisten der Szene. Dennis Koeckstadt war viele Jahre Pianist der wohl bekanntesten deutschen Blues-Formation „B. B. & The Blues Shacks“. Mit seinem Bruder Jan an den Drums gründete er schon 1997 die Duo-Formation „Boogie Brothers“. Neben Eigenkompositionen wird das Trio Stücke seiner Vorbilder aus Chicago und den Südstaaten interpretieren, u. a. den „Boogie Woogie Stomp“ von Albert Ammons oder „Just For You“ von Pete Johnson.
Sonntag, 06. September 2026, 11.00 – 18.00 Uhr
Theater Gütersloh
Kindertheater
Donnerlüttken – Heldinnen und Helden
Kulturspielfest im und um das Theater
In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur
Jeder von uns kennt die Superhelden wie Superman, Spiderman, Wonder Woman. Auch wenn die meisten von uns keine übernatürlichen Fähigkeiten haben, steckt doch in jedem von uns ein Held oder eine Heldin!
Auch kleine Dinge sind manchmal Heldentaten. Sich einmal etwas trauen, von dem man nicht gedacht hat, dass man es schafft, ist ein tolles Gefühl – nicht nur für Kinder. Bei „Donnerlüttken“ können die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher dieses Jahr heldenhafte Spiel- und Sportaktionen ausprobieren und verschiedene Heldinnen und Helden kennenlernen. Auch ein kleines Wesen wie eine Maus kann nämlich ein richtiger Superheld sein!
Programm:
Im Theater
• Der Grüffelo
nach dem Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson, Junges Theater Bonn
• Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, Das Weite Theater
Auf dem Hans-Werner-Henze-Platz
• Circus Bardelas: Below Zero
• Tom und Dany: Das Starkmacher-Mitmach-Programm
Mit Unterstützung von: Miele Stiftung, Theater in Gütersloh e. V., Kultur PLUS+
Montag, 07. September 2026, 19.00 – 21.00 Uhr
Theater, Studiobühne
Mitmachen!
Bürgerbühne – Die Werkstatt
Jeweils montags bis Juni 2027
Unter dem Dach des Vereins Bürgerbühne Gütersloh e. V. findet die „Bürgerbühne Werkstatt“ statt. Ein Angebot für alle ab 18 mit Lust am regelmäßigen Theaterspielen mit anderen Theaterenthusiasten, mit oder ohne Vorkenntnisse. In jeder Spielzeit wird ein bereits bestehendes Werk der Theaterliteratur einstudiert und aufgeführt. Die Produktion für 2026/2027 wird in den ersten Wochen der Probenphase ausgewählt.
Kontakt Bürgerbühne: buergerbuehneguetersloh[at]gmail.com
Donnerstag, 17. September 2026, 19.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Jugendtheater
Nuevo Estilo Dance – Kinderkulturkarawane
Theater, Musik, Tanz mit Jugendlichen aus Kolumbien in Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Gesamtschule
Für Zuschauer ab 12 Jahre
„Nuevo Estilo Dance“ ist eine Tanzstiftung aus Cali, Kolumbien. Gegründet wurde sie vor 17 Jahren von Jissel Carbachi und einer Freundin – damals zwei 15-jährige Mädchen aus dem Viertel Comuna 20, die ihre Leidenschaft für den Tanz mit anderen Jugendlichen teilen wollten. Nuevo Estilo Dance nutzt Tanz als Mittel sozialer Transformation. Das Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Räume zu eröffnen, in denen sie Selbstvertrauen entwickeln und neue Lebensperspektiven entdecken können.
Für die KinderKulturKarawane präsentiert Nuevo Estilo Dance eine Adaption des Tanztheaterstücks „Escape“, das im Rahmen des Projekts „Podemos Ser“ entstand. Das Stück thematisiert Rassismus, Ausgrenzung und den Ausweg daraus: Empathie und Versöhnung.
Samstag, 19. September 2026, 19.30 Uhr
Freitag, 25. September 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr
Theater, Theatersaal
Hermann (fool on the hill)
Schauspiel von Fink Kleidheu
Theater Gütersloh
Uraufführung
Regie und Bühne: Christian Schäfer, Kostüme: Anna Sun Barthold-Torpai, Musik: Kim Efert (HfM Detmold), Choreografie: Dhélé Agbetou
Es spielen: Christiane Hagedorn, Jacques Malan, Tilman Rose, Frank Siebenschuh sowie Spielclub 13+, WAKE UP O.W.L. Company Bielefeld
Der Teutoburger Wald in einer unbestimmten Zukunft. Kein Mensch ist mehr am Leben. Selbst Hermann steht nicht mehr – die apokalyptischen Reiter haben sein Denkmal vom Sockel geholt. Wo sich früher die Besucherinnen und Besucher drängten, ist jetzt gähnende Leere. Nur ein paar Raben hüpfen noch über die zerborstenen Gliedmaßen des stolzen Kriegers. Der Ort lockt jedoch allerlei Untote an. Ruhelos kehren sie zurück und versuchen zu begreifen, was geschah. Allen voran Erbauer Ernst von Bandel, aus dessen fiktiven Träumen dieses Stück berichtet. Der Hermann, welcher jetzt im Staube liegt, war sein Lebenswerk. Ein unwirkliches Panorama entsteht. Schließlich muss eine auf Gräbern tanzende humanoide Cheruskertruppe dringend verdächtigt werden, ihren menschlichen Entwicklern den Todesstoß verpasst zu haben. Der zerstörte Hermann geht dann wohl auch auf ihre Kappe …
Fink Kleidheu taucht in seinem Stück „Hermann (fool on the hill)“ anlässlich des 150. Todestages von Ernst von Bandel (1800–1876) tief in die Geschichte des sagenhaften Cheruskers Arminius und seines legendären Denkmalerbauers ein: eine ebenso scharfzüngige wie augenzwinkernde Hinterfragung des deutschen Heldenmythos.
Sonntag, 20. September 2026, 11.30 Uhr
Theater, Studiobühne
Fokus Lied
„Leise flehen meine Lieder …“
„Schwanengesang“ D 957 und Seidl-Vertonungen von Franz Schubert
Klemens Sander (Bariton), Manuel Lange (Klavier)
Sieben Lieder auf Texte von Ludwig Rellstab, sechs auf Texte von Heinrich Heine und die berühmte „Taubenpost“ auf einen Text von Johann Gabriel Seidl wurden vom findigen Verleger Haslinger ein Jahr nach Schuberts Tod als letztes Werk des Wiener Genies unter dem so verkaufswirksamen Titel „Schwanengesang“ herausgegeben. Die Gefühlswelt dieser Lieder reicht vom heiteren „Fischermädchen“ über den verzweifelten „Aufenthalt“ bis zum abgründigen „Doppelgänger“.
Klemens Sander hat in Wien das Singen gelernt und wurde vielfach bei internationalen Liedwettbewerben wie dem renommierten „Robert-Schumann-Wettbewerb“ in Zwickau ausgezeichnet. Am Klavier ist der künstlerische Leiter von „Fokus Lied“, Manuel Lange, zu hören.
Dienstag, 29. September 2026, 19.30 Uhr
Mittwoch, 30. September 2026, 11.00 Uhr
Theater, Theatersaal
Jugendtheater
Krug. Zerbrochen!
Eine Klassikeradaption nach Heinrich von Kleist von Uta Bierbaum
Theater Strahl, Berlin
Für Zuschauer ab 15 Jahre
Ein Lustspiel aus dem 19. Jahrhundert über einen lügenden Dorfrichter, der eine junge Frau belästigt und dabei einen Krug zerschlagen hat – ist das nicht staubtrocken und völlig überholt? Ganz und gar nicht, findet die Theatergruppe auf unserer Bühne und macht sich mit viel Schwung an die Inszenierung.
Es soll eine große Krug-Show werden, mit Musik und hochmodern! Doch nicht nur das besagte Tongefäß hat einen Riss – schnell tauchen auch auf der Bühne Unstimmigkeiten auf: Wer hat eigentlich das Sagen in dieser Gruppe? Zunehmend vermischen sich die Ebenen und es kommen beunruhigende Parallelen zum Originalstück ans Licht.
Achtung: Es wird gedroht, geschmeichelt, erpresst und gelogen, dass sich die Balken biegen.
Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de
Kartenservice
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Berliner Straße 63
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