Kultur Räume Gütersloh: Das Programm vom 28. September bis 04. Oktober 2026

Stadthalle

Donnerstag, 01. Oktober 2026, 20.00 Uhr

Stadthalle, Kleiner Saal

Nicole Jäger

Grande Dame

Nicole Jäger ist zurück – und wie! Mit ihrem neuen Bühnenprogramm „Grande Dame“ zeigt die preisgekrönte Comedian und Bestsellerautorin, warum sie zu den markantesten Stimmen der deutschen Comedy gehört.

„Grande Dame“ ist ein Abend voller Wucht, Witz und Wärme. Nicole Jäger nimmt das Publikum mit auf eine Achterbahnfahrt durch die Absurditäten des Lebens – schonungslos ehrlich, berührend und brüllend komisch. Themen wie Selbstliebe, Körperakzeptanz und gesellschaftliche Erwartungen bekommen bei ihr eine Bühne – ohne Klischees, aber mit Haltung.

Ob scharfer Humor, schmerzhaft ehrliche Anekdoten oder pointierte Alltagsbeobachtungen: Nicole Jäger trifft ins Herz und auf die Lachmuskeln.

„Grande Dame“ ist mehr als Comedy. Es ist ein Statement. Und ein Abend, den man nicht vergisst.

 

 

Theater

Dienstag, 29. September 2026, 19.30 Uhr 

Mittwoch, 30. September 2026, 11.00 Uhr

Theater, Theatersaal

Jugendtheater

Krug. Zerbrochen!

Eine Klassikeradaption nach Heinrich von Kleist von Uta Bierbaum

Theater Strahl, Berlin

Für Zuschauer ab 15 Jahre

Ein Lustspiel aus dem 19. Jahrhundert über einen lügenden Dorfrichter, der eine junge Frau belästigt und dabei einen Krug zerschlagen hat – ist das nicht staubtrocken und völlig überholt? Ganz und gar nicht, findet die Theatergruppe auf unserer Bühne und macht sich mit viel Schwung an die Inszenierung.

Es soll eine große Krug-Show werden, mit Musik und hochmodern! Doch nicht nur das besagte Tongefäß hat einen Riss – schnell tauchen auch auf der Bühne Unstimmigkeiten auf: Wer hat eigentlich das Sagen in dieser Gruppe? Zunehmend vermischen sich die Ebenen und es kommen beunruhigende Parallelen zum Originalstück ans Licht.

Achtung: Es wird gedroht, geschmeichelt, erpresst und gelogen, dass sich die Balken biegen.

 

 

Freitag, 02. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Samstag, 03. Oktober 2026, 19.30 Uhr

 Theater, Theatersaal

Egal

Schauspiel von Marius von Mayenburg

Burgtheater, Wien

Uraufführung

Regie: Thomas Jonigk, Bühne: Lisa Däßler, Kostüme: Esther Geremus, Kostüm-Mitarbeit: Maria-Lena Poindl, Musik: Julian Stetter, Licht: Marcus Loran

Es spielen: Caroline Peters und Michael Wächter

Simone ist eine erfolgreiche Elektroingenieurin und gerade von ihrer Geschäftsreise zurückgekehrt. Sie hat ein Geschenk für ihren Mann Erik dabei, der sich während ihrer Abwesenheit um Haushalt und Kinder kümmert. Erik zögert, das Päckchen zu öffnen. Was hat das Geschenk zu bedeuten? Was wäre, wenn Erik von einer Reise zurückkäme und Simone sich zu Hause um das Familienleben kümmerte? Würde sie sich über ein Geschenk von ihm freuen? Ist es egal, wer von beiden welche Rolle in ihrer Beziehung einnimmt? Und ist es überhaupt möglich, den eigenen Ansprüchen an Liebe und Zusammenleben gerecht zu werden, ohne zur hoffnungslos komischen Figur zu werden?

„Egal“ ist ein psychologisch abgründiges und irrwitzig komisches Stück über privilegierte und vermeintlich gleichberechtigte Paare, deren Welt von außen betrachtet in Ordnung scheint – und die sich so ernst nehmen, dass es zum Lachen ist.

„Die Lust, mit der Peters und Wächter die Untiefen der Geschlechterrollen ausloten, wird im Publikum mit viel Gelächter und wissendem Kichern quittiert. Und die Hauptfrage – was verbirgt sich hinter dem Geschenkpapier – wird nach vergnüglichen 90 Minuten beantwortet.“ (Salzburger Nachrichten)

Mit Unterstützung aus dem Dr.-Joachim-Bauer-Kulturfonds unter dem Dach der Bürgerstiftung Gütersloh

 

 

Sonntag, 04. Oktober 2026, 11.00 – 12.00 Uhr

Theater, Studiobühne

Kindertheater

Fidolino – Bachblüten

Musik und Geschichten über Johann Sebastian Bach

Konzertgeschichten für Kinder

Leitung, Konzept, Moderation: Claudia Runde

Für Kinder von 4 – 7 Jahre (Bitte beachten Sie die Hinweise zur Altersfreigabe)

Barockensemble „Les Joyeux“

Blockflöten, Viola da gamba, Pardessus de viole und Cembalo

Über das Leben und die Arbeit des weltberühmten Komponisten Johann Sebastian Bach und die Orte, an denen er gelebt hat, gibt es viel Spannendes, Erheiterndes oder auch Erstaunliches zu erzählen und natürlich zu hören. Mit Blockflöten, Gamben und Cembalo erklingen dabei typische Instrumente der barocken Zeit. Und manche Lieder und Tänze laden das Publikum zum Mitmachen ein, um Teil des Lebens um 1700 zu werden.

 

 

Sonntag, 04. Oktober 2026, 16.00 – 18.10 Uhr

Theater, Theatersaal

Ich bin Astrid aus Småland

Astrid Lindgren. Die Geschichte einer großen Frau.

Gesine Cukrowski & Hennes Gäng*

Textbearbeitung, Regie: Martin Mühleis, Produktion, Kostüme: Vera Löffler, Komposition: Libor Síma, Lichtdesign: Birte Horst, Video: Jürgen Menzel

Es spielen: Gesine Cukrowski (Schauspiel), Libor Síma (Saxofon), Henrik Mumm (Kontrabass), Frank Wekenmann (Gitarre), Jonas Müller (Akkordeon)

Aus Interviews, Zitaten und Briefen hat Martin Mühleis einen Bühnenmonolog über das Leben Astrid Lindgrens erarbeitet: die erste, von Astrid Lindgrens Familie autorisierte Bühnen-Autobiografie. Gesine Cukrowski schlüpft in die Rolle der großen schwedischen Kinderbuch-Autorin und erzählt in einem mitreißenden Bühnenmonolog mit Lichtdesign, Videoprojektionen und eigens komponierter Musik mit nordischen Themen die Geschichte eines kleinen Bauernmädchens, das zu einer der einflussreichsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts wurde.

Im Pferdefuhrwerk-Zeitalter hat sie das Licht der Welt erblickt, und als ihr Vater starb, betrat der erste Mensch den Mond. Sie ist aufgewachsen in einer Welt ohne Telefon, Radio und Fernsehen und wurde zu einer Frau, die weltweit medial so präsent war wie keine andere. Das Leben Astrid Lindgrens ist eine Projektionsfläche des 20. Jahrhunderts, und ihre Bücher spiegeln und begleiten es auf faszinierende Weise. Während aber die Welt sich in nie dagewesener Geschwindigkeit veränderte, vertreten die Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bücher die Werte, die sie zusammenhalten.

*„Hennes Gäng“ = schwedisch, zu Deutsch: „ihre Bande“

 

 

Das ausführliche Programm sowie den Kartenverkauf finden Sie unter www.kultur-räume-gt.de

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