Gemeinde Herzebrock-Clarholz startet Informationskampagne für nachhaltiges Rattenmanagement

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Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz setzt ihre Maßnahmen zur Aufklärung über nachhaltiges Rattenmanagement fort. Wie viele andere Kommunen sieht sie sich regelmäßig mit dem Thema Rattenbefall konfrontiert, dessen Ausmaß je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlich ausfallen kann.

Um Bürgerinnen und Bürger für die Ursachen und die Vorbeugung von Rattenbefall zu sensibilisieren, haben Mitarbeiter des Bauhofs kürzlich rund 100 Plakate der Kampagne des Umweltbundesamts für nachhaltiges Rattenmanagement im Gemeindegebiet angebracht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf öffentlichen Plätzen, Grünanlagen, dem Bahnhof und Marktplätzen. Über einen QR-Code auf den Plakaten stehen weiterführende Informationen zur Verfügung.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln im öffentlichen Raum wesentlich dazu beiträgt, Ratten keine zusätzlichen Nahrungsquellen zu bieten. Das Füttern von Tieren, etwa von Enten am Klosterteich in Herzebrock, ist nicht nur problematisch, sondern auch ausdrücklich verboten. Zurückgelassenes Futter kann Ratten anlocken und ihre Ausbreitung begünstigen.

Ratten gelten als Gesundheitsschädlinge. Sie können Krankheiten auf Menschen und Tiere übertragen, Lebensmittel durch Kot und Urin verunreinigen und durch Nagen sowie Graben Schäden an der Infrastruktur verursachen. Umso wichtiger ist es, mögliche Anreize für die Tiere konsequent zu vermeiden.

Zu den häufigsten Ursachen für ein erhöhtes Rattenaufkommen zählen achtlos weggeworfene Essensreste, verstreutes Vogelfutter, überfüllte Abfallbehälter sowie die unsachgemäße Entsorgung von Speiseresten über die Toilette. Auch in stark frequentierten Bereichen, etwa im Umfeld von Schulen, Spielplätzen und Grünanlagen, ist daher besondere Sorgfalt bei der Entsorgung von Lebensmitteln und Abfällen geboten.

Bürgermeister Marco Diethelm unterstützt die Plakataktion ausdrücklich: „Häufig sind es kleine, alltägliche Dinge, die ein normales Rattenaufkommen zu einem ernstzunehmenden Problem machen können. Deshalb ist es beispielsweise wichtig, nicht verzehrte Pausenbrote nach Möglichkeit wieder mit nach Hause zu nehmen, statt sie wegzuwerfen.“

Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, Abfälle und Essensreste verantwortungsvoll zu entsorgen. Nur durch gemeinsames umsichtiges Handeln lässt sich dazu beitragen, das Gemeindegebiet sauber zu halten und ein erhöhtes Rattenaufkommen zu vermeiden.

Mit Plakaten wie diesem sensibilisiert die Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz aktuell insbesondere im Umfeld öffentlicher Plätze und Grünanlagen für die Eigenverantwortung bei der Vorbeugung gegen Rattenbefall.